Ähnliche Themen
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Kurzdoku - Linoleum
Gestern um 4:45 pm von checker

» SO GUT IST DER OPEL AMPERA E 2018 WIRKLICH
Gestern um 4:42 pm von checker

» ** Geocaching **
Gestern um 4:33 pm von checker

» Am weißen Stein: Der "Pfahl" im Bayerischen Wald
Gestern um 4:30 pm von checker

» Atemlos durch Gestank!
Gestern um 4:28 pm von checker

» Der Raubwürger
Gestern um 4:22 pm von checker

» Der Dünenhai
Gestern um 4:17 pm von checker

» Der Mann baute diese Falle auf dem Hinterhof, es ist widerlich, aber es funktioniert perfekt!
Gestern um 9:01 am von checker

» Die Geschichte des DeLorean
Gestern um 8:51 am von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Juni 2018
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930 

Kalender Kalender


Homerisches Gelächter

Nach unten

Homerisches Gelächter

Beitrag  checker am Do Jul 14, 2016 7:39 am

Homerisches Gelächter (von griechisch ἄσβεστος γέλως ásbestos gélōs „unauslöschliches Gelächter“) bezeichnet das Gelächter, das der sagenhafte epische Dichter der Griechen Homer in der Ilias (I, 599) und der Odyssee (VIII, 326) die Götter anstimmen lässt. Es wird als lautes, nicht enden wollendes Gelächter beschrieben.[1] Der deutsche Ausdruck „homerisches Gelächter“ könnte von dem franz. rire homérique ausgegangen sein.[1]


Lovis Corinth: Das homerische Gelächter, 1909 (München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen)

Anlass dazu war in der Odyssee der Gott Hephaistos: Er hatte seine Gattin Aphrodite, die ihn mit Ares betrog, zusammen mit diesem in einem unsichtbaren, aus Blitzen bestehenden Netz[2] gefangen, das er über seinem Ehebett angebracht hatte. Dann rief er die übrigen Götter dazu (Übersetzung von Johann Heinrich Voß):

„Vater Zeus, und ihr andern, unsterbliche selige Götter!
Kommt und schaut den abscheulichen unausstehlichen Frevel:
Wie mich lahmen Mann die Tochter Zeus’ Aphrodite
Jetzo auf immer beschimpft, und Ares den Bösewicht herzet;
Darum, weil jener schön ist und grade von Beinen, ich aber
Solche Krüppelgestalt! Doch keiner ist schuld an der Lähmung,
Als die Eltern allein! O hätten sie nimmer gezeuget!
Aber seht doch, wie beid’ in meinem eigenen Bette
Ruhn, und der Wollust pflegen! Das Herz zerspringt mir beim Anblick!
Künftig möchten sie zwar, auch nicht ein Weilchen, so liegen!
Wie verbuhlt sie auch sind, sie werden nicht wieder verlangen,
So zu ruhn! Allein ich halte sie fest in der Schlinge,
Bis der Vater zuvor mir alle Geschenke zurückgibt,
Die ich als Bräutigam gab für sein schamloses Gezüchte!
Seine Tochter ist schön, allein unbändiges Herzens!“


Die anderen Götter brachen in Gelächter aus, welches für sterbliche Menschen als Donner zu hören war.[2] Dabei ist nicht ganz zu klären, über wen:

„Jetzo standen die Götter, die Geber des Guten, im Vorsaal;
Und ein langes Gelächter erscholl bei den seligen Göttern,
Als sie die Künste sahn des klugen Erfinders Hephästos.“


Quelle


avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 33701
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten