Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Die neuesten Themen
    » "Dunkirk", auch eine belgische Kriegsgesichte
    So Jul 30, 2017 8:54 pm von checker

    » Vor 100 Jahren: Die Schlacht von Passendale
    So Jul 30, 2017 8:42 pm von checker

    » Wars der Geyer oder war er es nicht?
    Mi Jul 26, 2017 9:32 pm von Andy

    » Unterstützte VW-Konzern Militärdiktatur in Brasilien?
    Mi Jul 26, 2017 9:12 pm von Andy

    » R.I.P. M. Rother
    Mi Jul 26, 2017 8:08 pm von Andy

    » "Asterix bei den Belgiern"
    Mi Jul 26, 2017 7:17 pm von Andy

    » Der "Mud Soldier"
    Mi Jul 26, 2017 7:13 pm von Andy

    » Die drei heilige Frauen
    Sa Jul 22, 2017 11:51 pm von checker

    » Die Snorra-Edda
    Sa Jul 22, 2017 11:45 pm von checker

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    August 2017
    MoDiMiDoFrSaSo
     123456
    78910111213
    14151617181920
    21222324252627
    28293031   

    Kalender Kalender


    Bryan Mark Rigg

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

    Bryan Mark Rigg

    Beitrag  Andy am Mi Okt 12, 2016 10:22 pm

    Bryan Mark Rigg (* 16. März 1971 in Texas, USA) ist ein deutschstämmiger US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller.[1] Bekannt wurde Rigg durch sein Werk Hitlers jüdische Soldaten.

    Biographie

    Bryan Mark Rigg wurde baptistisch von seiner Familie erzogen.[2] 1991 ging er nach Deutschland, um die Sprache seiner 1863 aus Deutschland eingewanderten Vorfahren zu erlernen. Als Geschichtsstudent wollte er mehr über seine Familiengeschichte erfahren und fand heraus, dass eine Urgroßmutter der jüdischen Kultusgemeinde angehört hatte. Rigg bekannte sich zum Judentum.[3]

    1996 schloss Rigg sein Bachelor-Studium im Fach Geschichte mit Auszeichnung der Yale-Universität ab. An der Universität Cambridge machte er 1997 seinen Master; im Jahr 2000 promovierte er in Philosophie (Ph. D.). Er diente als Freiwilliger in der israelischen Armee und als Offizier im US Marine Corps.[4] Rigg unterrichtete Holocaust, Militärgeschichte und Religion an der American Military University in Manassas, Virginia und der Southern Methodist University, Dallas. 2006 beendete er diese Tätigkeit.[5]

    Im Dezember 2008 gründete Rigg ein eigenes Unternehmen die RIGG Wealth Management, LLC.[6][7]
    Auszeichnungen

    Rigg wurde 2003 für das Buch Hitlers jüdische Soldaten mit dem William E. Colby Award ausgezeichnet.[8]
    Hitlers jüdische Soldaten

    In seinem Werk Hitlers jüdische Soldaten stellt Rigg heraus, dass auch nach 1940 in der Wehrmacht „jüdische Mischlinge“ und „jüdisch Versippte“ dienten, obwohl eine Anordnung bestand, diese zu entlassen. Einige blieben bis 1944 mit „Führererlaubnis“ als Offiziere in der Wehrmacht. Rigg bezifferte die Anzahl „jüdischer Mischlinge“ (nach Definition der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz) im wehrpflichtigen Alter auf 117.000 - 190.000.[9] Daher schätzte er die Zahl der Dienenden auf 60.000 „Halb-“ und 90.000 „Viertel-Juden“.[10]

    Rigg dokumentierte 1.671 Fälle und führte Interviews mit 430 überlebenden deutschen Soldaten jüdischer Abstammung und mit deren Verwandten. Die Interviewten machten ihm ein Quellenmaterial zugänglich, das bis dahin unbekannt oder unbeachtet geblieben war. Darin anschließende Archivstudien erschlossen weitere wichtige Dokumente. Zu den in seinem Buch aufgeführten Personen gehören Ernst Benda, Egon Bahr, Erhard Milch, Robert Borchardt, Walter Holländer, Walter Lehweß-Litzmann und Bernhard Rogge. Insgesamt erhielten nach Riggs Angaben 244 jüdische Mischlinge das Eiserne Kreuz, einer das Deutsche Kreuz in Silber, 19 das Deutsche Kreuz in Gold und 15 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Rigg stellt dar, dass mindestens 21 deutsche Generäle und Admirale jüdische Vorfahren hatten.

    Zeitdokumente und Interviews, die Rigg in 8-mm-Film aber auch auf VHS für sein Buchprojekt hat sammeln können, wurden 1997 für das Militär-Archiv des Bundes beim Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) der Bundeswehr in Potsdam angekauft und archiviert.

    Riggs Thesen blieben nicht unumstritten. Die Historikerin Beate Meyer kritisiert Riggs Buch als „Mogelpackung“. Sie wirft dem Verfasser mangelnde Quellenkritik vor und beanstandet die genannten Zahlen. Es habe maximal 33.000 „Mischlinge“ oder mit diesen „Versippte“ in wehrfähigem Alter gegeben, von denen überdies nur ein Teil eingezogen worden sei.[11] Christoph Rass bezeichnet Riggs Zahlenangabe von 150.000 Wehrmachtsangehörigen jüdischer Abstammung als „zu Recht umstritten“.[12]

    Quelle

    Nun umstritten oder nicht, unumstritten ist aber Lurchi oder besser bekannt und Salamander Schuhe und seine Geschichte.
    avatar
    Andy
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 22270
    Anmeldedatum : 03.04.11

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten