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Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)

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Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)

Beitrag  Andy am Mi Okt 19, 2016 9:29 pm

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule in Hannover mit Promotions- und Habilitationsrecht. An ihr werden etwa 1.500 (Stand: Wintersemester 2013/14)[2] Studenten in 33 Studiengängen zu Musikern, Schauspielern, Musiklehrern, Musik- und Medienwissenschaftlern bis zur Soloklasse/Promotion ausgebildet.


Gründung 1897
Trägerschaft staatlich
Ort Hannover
Bundesland Niedersachsen
Land Deutschland
Präsidentin Susanne Rode-Breymann
Studenten 1.278 WS 2012/13[1]
Website www.hmtm-hannover.de



Hauptgebäude am Emmichplatz Nr. 1

Geschichte


Schriftzug neben dem Eingang

Bereits im Königreich Hannover unter König Georg V. und seinem Violinisten und Konzertmeister am Opernhaus Hannover, Joseph Joachim, wurde die Residenzstadt Hannover zu einer Musikstadt von europäischem Rang und zu einer der führenden in Norddeutschland. Doch anstelle des vom König gewünschten ergänzenden Konzerthauses gründeten hannoversche Bürger erst im Kaiserreich Deutschland 1872 einen Verein für Kammermusik. Ebenfalls als privates Unternehmen wurde 1897 das Hannoversche Konservatorium gegründet, das 1911 von der Stadt übernommen, 1926 staatlich und mitten im Zweiten Weltkrieg zur Landesmusikschule erklärt wurde. Diese wurde in den Wiederaufbaujahren 1950 mit der Hannoverschen Schauspielschule vereinigt und zur Akademie für Musik und Theater ernannt. Zum 1. April 1957 wurde ihr der Hochschulstatus zuerkannt. Gleichzeitig wurde sie in die Teileinrichtungen Niedersächsische Hochschule für Musik und Theater und Niedersächsische Musikschule Hannover aufgeteilt. Zum 1. Oktober 1962 wurden die Bereiche zur Staatlichen Hochschule für Musik und Theater wieder zusammengefasst.

Zwischen 1970 und 1973 entstand nach Plänen des Architekten Rolf Ramcke das heutige Hauptgebäude am Emmichplatz als Sichtbetonbau, der den Grundriss einer zum Stadtwald Eilenriede geöffneten Arena aufweist. Es galt damals als eines der modernsten Gebäude, das eigens für den Zweck einer künstlerischen Hochschule gebaut wurde. Seit 1973 ist das Land Niedersachsen Träger der Hochschule, die 1978 den Status einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule erhielt.

Ebenfalls 1978 gründeten Professoren der Hochschule gemeinsam mit anderen Persönlichkeiten aus Niedersachsen die Internationale Musikakademie für Solisten zur Förderung Hochbegabter.[3]

1985 wurde das Studienangebot um den Bereich Jazz/Rock/Pop sowie den Ergänzungsstudiengang Journalistik erweitert. 1990 wurde das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung gegründet und der Studiengang Medienmanagement hinzugefügt.

Im Jahr 2010 wurde der Name um das Wort „Medien“ erweitert. Die HMTMH stellt so den Medienbereich hervor, der durch das etwa 20 Jahre zuvor angegliederte Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) repräsentiert wird.

Die Staatsoper Hannover, das Staatsorchester, die NDR-Radiophilharmonie, diverse Medienunternehmen und internationale Theaterprojekte bieten den Studierenden Praktika und Zugang zu Stipendienprogrammen.

Standorte

Die HMTMH ist heute auf mehrere Standorte in Hannover verteilt:

Emmichplatz 1 (Hauptgebäude, Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter, Incontri-Institut für neue Musik, Institut für Kammermusik)
Hindenburgstraße 2-4 (Verwaltung)
Hohenzollernstraße 39 (Villa Seligmann, Europäisches Zentrum für Jüdische Musik)
Schiffgraben 48 (Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin)
Seelhorststraße 3 (Forschungszentrum Musik und Gender, Institut für musikpädagogische Forschung, Musikwissenschaftliches Institut)
Expo Plaza 12 (Studiengang Schauspiel, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung).
Plathnerstraße 35 (Institut für alte Musik)
Uhlemeyerstraße 21
Weidendamm 8 (Institut für Jazz/Rock/Pop)

Studium

Die Ausgewogenheit zwischen Musik, Schauspiel, Pädagogik und Wissenschaft sowie das Bekenntnis zur Exzellenz in der Spitzen- wie in der Breitenausbildung sind für die HMTMH der Kern ihres Selbstverständnisses. Dafür wird ein differenziertes und um zahlreiche Meisterkurse ergänztes Studienangebot mit derzeit (2014) 33 Studiengängen angeboten.
Künstlerische Fächer

Mit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung in instrumentaler Breite und 46 Instrumentalprofessoren liegt der Studienschwerpunkt an der HMTMH in den Studienbereichen Künstlerische Ausbildung/Soloklasse, Gesang, Musikerziehung und Schulmusik. Im Rahmen einer Verstärkung der Popularmusik-Ausbildung wurde 2008 neben dem bereits vorhandenen Studiengang „Jazz, Rock, Pop“ der Studiengang „Popular Music“ eingerichtet. Schwerpunkte der Ausbildung finden sich in den Bereichen Klavier, Orchesterpraxis und Förderung der Kammermusik. Mehrere Opernproduktionen im Studienjahr – darunter auch Ur- und Erstaufführungen – bieten die Möglichkeit, die Praxisbedingungen und -anforderungen bereits im Studium kennenzulernen. Im Jahr 2000 wurde das Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter (IFF) als erste Einrichtung dieser Art an einer deutschen Musikhochschule gegründet. Seit dem Wintersemester 2001/2002 werden hochbegabte Früh-Studenten ab ca. 13 Jahren ausgebildet. In den Folgejahren wurde das Institut um die Vorklasse des IFF für Kinder ab 8 Jahren, das Konzept VIFFRegional sowie um das GrundIFF erweitert.

In der Klavierausbildung bietet die Hochschule ihren Studierenden in Zusammenarbeit mit dem Clavier e.V. an der HMTMH Möglichkeiten zum Kennenlernen der Klänge vom Cembalo bis zum heutigen Konzertflügel. Neben verschiedenen Cembali und Clavichorden steht an der HMTMH eine wertvolle Sammlung historischer Klaviere und Flügel aus dem Zeitraum von 1790 bis 1910 für Unterricht und Konzerte zur Verfügung (Originale und Kopien). Die Hochschule unterhält künstlerische und wissenschaftliche Beziehungen sowie einen internationalen Erfahrungsaustausch mit mehreren in- und ausländischen Musikhochschulen und Universitäten, unter anderem in den Niederlanden und in Osteuropa. Rund 500 Veranstaltungen pro Jahr tragen zur Praxisorientierung der Ausbildung bei. Im Hauptgebäude der Hochschule am Emmichplatz und in den Kammermusiksälen in der Plathnerstraße und in der Uhlemeyerstraße finden häufig öffentliche Konzerte statt. Die Hochschule veranstaltet in der Regel jährlich mehrere Orchesterkonzerte sowie zwei Opernproduktionen, ein Kammermusikfestival, ein Liederfest sowie mehrere Chorkonzerte. In den Clubs der Stadt Hannover treten Studierende des Studienbereichs JazzRockPop regelmäßig auf. Im Studienbereich Schauspiel der HMTMH werden rund 40 Studierende im Diplomstudiengang mit Schwerpunkt Bühne ausgebildet. Das Studium an der hannoverschen Schauspielschule (eine von 13 staatlichen Schauspielschulen der Bundesrepublik) ist äußerst beliebt. Im eigenen Studiotheater an der Expo Plaza im Expo Park Hannover in Hannover haben rund vier Produktionen jährlich Premiere.
Wissenschaftliche und pädagogische Fächer
Zum Wintersemester 2004/2005 änderten sich die Strukturen der Lehramtsstudiengänge (Staatsexamen) sowie der Studiengänge Musikwissenschaften und Musikpädagogik (Magister) mit der Umstellung auf die international anerkannten Abschlüsse Bachelor und Master grundlegend. Heute umfasst Musikwissenschaft an der HMTMH die drei Teildisziplinen Musikethnologie, Systematische und Historische Musikwissenschaft. Innerhalb des fächerübergreifenden Bachelor (FüBa) werden neben einer umfassenden künstlerisch-praktischen Ausbildung auch Kompetenzen in den unterschiedlichen Teildisziplinen der Musikwissenschaft vermittelt. Für angehende Schulmusiker bietet der Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien oder Sonderschulen (M.Ed.) die Möglichkeit, neben musikpädagogischen Inhalten auch musikwissenschaftliche Themen zu vertiefen. Der in Deutschland einzigartige Masterstudiengang Musik und Medien (M.A.) verbindet die Bereiche Musikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft und bildet Studierende unter anderem für Berufe im Musikjournalismus sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und im Management von Musikunternehmen aus. Im Mittelpunkt des Masterstudiengangs Musikforschung und Musikvermittlung (M.A.) steht die intensive fachliche Vertiefung in Musikwissenschaft sowie Musikpädagogik. Der Promotionsstudiengang (Dr. phil.) bietet die Möglichkeit, sich musikwissenschaftlich zu spezialisieren. Im Bereich der Musikpädagogik werden überdies die Studiengänge Lehramt für Sonderpädagogik (B.A. und M.Ed.) und künstlerisch-pädagogische Ausbildung (KPA) angeboten.

Weiteres dazu im Link:

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