Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Die neuesten Themen
    » Die Bibeltreue Jugend.
    Heute um 7:07 am von Bibeltreue Jugend

    » Hans Seidel Stiftung - Banziana 2017
    Sa Jun 17, 2017 11:20 pm von Andy

    » Volkspolizist Fritz Fehrmann oder Tod unter dem Fallbeil
    Sa Jun 17, 2017 10:54 pm von Andy

    » Der Deutsche Einzelhandelstag
    Sa Jun 17, 2017 10:32 pm von Andy

    » Stern Combo Meissen
    Sa Jun 17, 2017 10:13 pm von Andy

    » Die Kulturanthropologie
    Sa Mai 27, 2017 10:48 pm von checker

    » Adolf Grimme
    Sa Mai 27, 2017 10:39 pm von checker

    » Die Anthropologie
    Sa Mai 27, 2017 10:31 pm von checker

    » Das 14-Punkte-Programm
    Sa Mai 27, 2017 10:22 pm von checker

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    Juni 2017
    MoDiMiDoFrSaSo
       1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    2627282930  

    Kalender Kalender


    Berge des Wahnsinns

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

    Berge des Wahnsinns

    Beitrag  checker am Mi Nov 16, 2016 6:03 am

    Nun einige denken jetzt bestimmt an den Milliumsberg, oder gar an Müllberge,bis hin zu Atommüllberge und so weiter.
    Recht Merkwürdige Literatur, die auf Fantasien beruhen und von manchen regelrecht verschlungen werden.
    Manche glauben den Mist irgenwahn, der sich dann auch wie ein Berg auftut, oder verfallen irgendwelchen Aberglauben.
    Alles schön und gut, aber zwischen Fiktion und realität besteht ein kleiner unterschied.
    Wie auch immer, dazu findet sich folgendes:

    Berge des Wahnsinns (Originaltitel At the Mountains of Madness) ist eine 1931 von H. P. Lovecraft verfasste Horrorgeschichte[1], die erstmals 1936 im Pulp-Magazin Astounding Stories veröffentlicht und 1939 in die Sammlung The Outsider and Others aufgenommen wurde. Wie zahlreiche Erzählungen Lovecrafts knüpft auch sie an die Cthulhu-Mythologie an.

    Inhalt

    Der Ich-Erzähler William Dyer, Geologe an der fiktiven Miskatonic-Universität, bricht sein Schweigen über seine Erlebnisse und Erkenntnisse während einer von ihm in der Vergangenheit geleiteten Expedition in die Antarktis. Er sieht sich dazu gezwungen, da aktuell eine neue Mission in die Antarktis geplant werde, von der er befürchten muss, dass die Zukunft der Menschheit bedroht sein könnte. Mit der Offenlegung der bisher geheim gehaltenen Informationen hofft er, die Öffentlichkeit aufzurütteln und die neue Expedition verhindern zu können.

    Er berichtet, dass die von ihm geleitete Expedition zunächst vielversprechend begann. Mithilfe einer neuen Bohrvorrichtung können die Wissenschaftler in kurzer Zeit viele geologische Proben entnehmen und stoßen auf zahlreiche Fossilien. Der Biologe Lake führt aufgrund merkwürdiger dreieckiger, gekritzter Abdrücke auf Schieferbruchstücken mit einem Teil der Mannschaft eine Subexpedition in nordwestlicher Richtung durch. Über Funk berichtet er, dass sie auf ein Gebirge nie gesehenen Ausmaßes mit den höchsten Gipfeln der Erde gestoßen seien. In dort vorgenommenen Sprengungen finden sie zu aller Erstaunen und Begeisterung gefrorene, nicht in den bekannten Ordnungen klassifizierbare, halb tierische, halb pflanzliche Wesen aus der Frühgeschichte der Erde. Einige der Körper sind stark beschädigt, andere anscheinend intakt. Lake führt an einem der beschädigten Exemplare eine Sektion durch und er fühlt sich an die Beschreibung der sagenhaften Alten Wesen (Old Ones) erinnert, die er aus der Lektüre des geheimnisumwobenen Necronomicon kennt. Im Verlauf bricht die Verbindung zu Lake aufgrund eines schweren Sturms in dessen Lager ab. Dyer und der im Hauptlager verbliebene Rest der Mannschaft organisieren eine Rettungsmission.

    Bei Ankunft in Lakes Lager bietet sich ein Bild der Verwüstung dar: Lake und seine Männer bis auf einen (Gedney) sowie alle Schlittenhunde bis auf einen sind getötet worden. Von Gedney und dem Hund sowie drei Schlitten fehlt jede Spur. Die beschädigten Alten Wesen sind in Schneehügeln bestattet, während die intakten Exemplare verschwunden sind.

    Dyer und ein Student, Danforth, beschließen, mit dem Flugzeug die massive Gebirgskette zu überfliegen. Dort entdecken sie auf einer Hochebene, die sie für das sagenhafte „Plateau von Leng“ des Cthulhu-Mythos halten[2], die Ruinen einer riesigen, Millionen Jahre alten Stadt. Nachdem sie unter Lebensgefahr gelandet sind, erforschen sie die Stadt. In den Gebäuden finden sie an den Wänden kunstvolle Basreliefs, aus denen sie sich die Geschichte der Alten Wesen erschließen. Hier lernen sie, dass die Alten ursprünglich aus dem Weltraum zur Erde gekommen sind, noch bevor es irgendwelches Leben auf ihr gab. Sie schufen das Leben auf der Erde und bauten mit Hilfe der von ihnen geschaffenen, protoplasmatischen, durch Hypnose kontrollierten Wesen, den Schoggothen, ihre riesigen Städte. Im Verlauf entwickelten sich die Schoggothen weiter und bildeten eine eigene Intelligenz und einen eigenen Willen aus, der sie mehrfach gegen ihre Herren rebellieren ließ. Erzählt wird in den Reliefs auch von der Ankunft weiterer Arten außerirdischer Wesen, die mit den Alten Wesen um Land auf der Erde kämpften. In den Jahrmillionen ihrer Geschichte verloren die Alten Wesen ihre Fähigkeit, in den Weltraum zu fliegen und neue Kreaturen zu erschaffen. Die Reliefs zeigen eine Veränderung des Stils, der von Dyer als zunehmend dekadent interpretiert wird. In den vielen Kämpfen mit den anderen außerirdischen Wesen und den Schoggothen werden die Alten Wesen schließlich dazu gezwungen, sich in ihr ursprüngliches antarktisches Siedlungsgebiet zurückzuziehen.

    Dyer und Danforth stoßen auf frische Schleifspuren eines Schlittens auf dem Boden und folgen ihnen. Sie finden die Schlitten aus Lakes Lager und darauf angebunden die Leiche Gedneys und den toten Hund. Sie stoßen auf riesige, jedoch friedliche und augenscheinlich durch etwas Schreckliches geängstigte blinde Albinopinguine. Weiter den Spuren folgend gelangen sie in den Untergrund der Stadt, wo sie schließlich mehrere der Großen Alten, die Lake aufgetaut und dadurch wieder zum Leben erweckt hatte, enthauptet und von einer schleimigen Masse bedeckt auf dem Boden liegend finden. Ein plötzlich aus dem Abgrund erklingender Laut weckt in Dyer und Danforth eine entsetzliche Furcht und sie fliehen aus dem Tunnelsystem unter der Stadt. Um ihr Leben rennend, blicken sie noch einmal zurück und erkennen hinter sich einen schrecklichen Schoggothen, aus protoplasmatischen Blasen bestehend und mit unzähligen sich formenden und auflösenden grünlichen Augen bestückt, der sie verfolgt und bald einzuholen droht. Nur mit Glück entkommen sie und erreichen ihr Flugzeug, mit dem sie zurück zum Lager fliegen. Auf dem Rückflug erblickt Danforth angeblich eine Luftspiegelung, die ihn so sehr erschrickt, dass er sich weigert, selbst Dyer zu erzählen, was er gesehen hat. Dyer und Danforth erreichen das Lager; die Expedition wird abgebrochen und die verbliebene Mannschaft kehrt sicher zurück. Dyer und Danforth sind sich darüber einig, dass sie Stillschweigen über das Gesehene bewahren wollen.
    Werkgeschichte

    Lovecraft schrieb die Erzählung im Zeitraum vom 24. Februar bis zum 22. März 1931. Die Erstveröffentlichung erfolgte im Magazin Astounding Stories im Jahr 1936 (in den Ausgaben vom Februar, März und April).[3]
    Einflüsse

    Der Literaturwissenschaftler und Lovecraft-Biograph S. T. Joshi weist darauf hin, dass Lovecraft bereits seit seiner Kindheit von Expeditionen in die Antarktis fasziniert war. Er verfolgte mit großem Interesse die Entdeckungsfahrten von Borchgrevink, Scott und Amundsen. Der Literaturwissenschaftler Jason Eckhardt wies auf Einflüsse der Antarktis-Expedition von Richard Evelyn Byrd in den Jahren 1928–1930 hin, die sich insbesondere zu Beginn der Erzählung zeigten.

    Auch die seinerzeit diskutierten geologischen Theorien werden verarbeitet, so die von George Howard Darwin entwickelte Abspaltungstheorie der Entstehung des Mondes[4], oder es werden Karten erwähnt, auf denen die späteren Kontinente noch zu einer einzigen Landmasse vereinigt gezeigt werden, wobei ausdrücklich auf die Theorien der Kontinentaldrift von Frank Bursley Taylor, Alfred Wegener und John Joly verwiesen wird.[5]

    Im Text wird mehrfach auf Edgar Allan Poes Erzählung Arthur Gordon Pym, eine ebenfalls in der Antarktis spielende Horrorgeschichte, verwiesen. Wörtlich wird aus Poes Geschichte der Ruf der urzeitlichen Wesen „Tekeli-li!“ übernommen, dessen Bedeutung jedoch sowohl bei Poe als auch bei Lovecraft unerklärt bleibt.

    Weitere Verweise beziehen sich auf das bildnerische Werk des russischen Malers Nicholas Roerich, dessen Himalaya-Bilder den Autor inspirierten. Lovecraft hatte die Bilder im Nicholas-Roerich-Museum in New York gesehen.[6]
    Stellenwert in Lovecrafts Werk

    Die Berge des Wahnsinns als das fiktionale Werk eines Wissenschaftlers, der in weiten Passagen wissenschaftliche Exkurse führt, steht am Ende der „Cthulhu“-Geschichten Lovecrafts. Der Atheist Lovecraft bietet dem Leser durch seinen rationalen Blickwinkel eine Entmythologisierung von Wesen, die in seinen früheren Werken als die „Großen Alten“ nur Quelle übernatürlichen Schreckens und irrationaler Furcht waren.

    Die Alten Wesen werden, nachdem sich die Erkunder der alten Stadt mit deren Geschichte vertraut gemacht haben, nicht länger als dämonisch und bedrohlich dargestellt, sondern teilweise sogar mit Sympathie und Verständnis als Geschöpfe, die zwar von ihrer Körperlichkeit her als Schrecken erregend und befremdlich erscheinen (sie werden als fassähnlich, mit ähnlich wie bei Seesternen fünffachsymmetrischen Körpern und Tentakeln als Gliedmaßen beschrieben), was ihre Mentalität anbelangt den Forschern aber nicht unähnlich sind:

    „[…] arme Alte Wesen! Wissenschaftler bis zum Ende – was taten sie, was wir an ihrer Stelle nicht auch getan hätten? Gott, welche Intelligenz und welch Zähigkeit! […] Radiaten, Pflanzengeschöpfe, Monster, Sternenbrut – was auch immer sie waren, sie waren Menschen!“[7]

    Und ausdrücklich werden Charakterzüge erwähnt, die auch als Merkmale Lovecrafts bekannt sind:

    „[…] historisches Interesse und Stolz waren offensichtlich ihre wesentlichen psychologischen Momente“[8]

    Ausgaben

    Erstausgabe in Astounding Stories of Super Science, Februar, März & April 1936
    englische Ausgabe: At the Mountains of Madness. In: At the Mountains of Madness: The Definitive Edition. Einleitung von China Miéville. The Modern Library, New York 2005, ISBN 0-8129-7441-7
    deutsche Erstausgabe: Berge des Wahnsinns. Deutsch von Rudolf Hermstein. In: Berge des Wahnsinns. Zwei Horrorgeschichten. Insel, Frankfurt a. M. 1970
    Taschenbuch: Phantastische Bibliothek, Band 350 = Suhrkamp-Taschenbuch 2760, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-39260-3.
    Werkausgabe: Berge des Wahnsinns. In: Necronomicon. Gesammelte Werke in 6 Bänden. Band 4. In der Reihe: H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens. Band 20, Festa 2620, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86552-063-0.

    Adaptionen

    Musik

    Berge des Wahnsinns. Musik nach den Motiven von H. P. Lovecraft, produziert von Erdenstern. Komposition: Andreas Petersen, erschienen bei Erdenstern 2010, Hamburg (CD).

    Hörspiel

    Berge des Wahnsinns (2 CDs). Mit den Stimmen von Lutz Harder, David Nathan, Christian Rode, Friedrich Schoenfelder und Herbert Fux. Bearbeitung und Regie: Gerd Naumann. Lauschrausch, Berlin 2006. ISBN 978-3-9805-8203-2.
    Berge des Wahnsinns, Gruselkabinett-Folge 44&45, Titania Medien, 2010. Mit den Stimmen von Reiner Schöne, Jan Panczak, Eckart Dux, Bettina Weiß, Annina Braunmiller und Alexander Turrek. Recht freie Adaption, u.a. mit Geschlechtsänderungen bei einigen Figuren. ISBN 978-3-7857-4386-7.

    Hörbuch

    H.P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens – Berge des Wahnsinns, gelesen von David Nathan, 2008.

    Film

    2010 kündigte Guillermo del Toro an, eine Verfilmung von Berge des Wahnsinns zu drehen. Die Dreharbeiten sollten im Mai 2011 beginnen und James Cameron sollte Produzent sein. [9] Nachdem del Toro mögliche Ähnlichkeiten mit dem 2012 anlaufenden Film Prometheus – Dunkle Zeichen von Ridley Scott ausgemacht hatte, bevor er ihn sah, will er die Entscheidung über die mögliche Verfilmung nach Sichtung des Films treffen.[10] Als Folge der großen Überschneidung mit Prometheus[11] hat Universal entschieden das Projekt auf unbestimmte Zeit zu verzögern. Nach Benutzerinformationen auf der IMDB wohl auch deshalb, weil sie den finanziellen Erfolg des Projektes sicherstellen wollten. Damit einher geht die Einstufung als „PG-13“-Film, was bei del Toro auf Ablehnung stößt, da er für eine getreue Wiedergabe der Atmosphäre von einer vorgegebenen Jugendfreigabe befreit sein möchte.[12] Im Januar 2013 kündigt del Toro in einem Interview an, dass er das Projekt aus persönlichem Interesse weiterverfolgen wird. Nach dem finanziellen Erfolg von Pacific Rim ist die Finanzierung durch Warner Bros. im Gespräch.[13]

    Quelle

    Eins dürfte aber klar sein, mit sowas lässt sich Wahnsinig viel Geld machen.
    Auf die eine oder andere Art.

    fernsehen 1 lesen 2 affraid
    avatar
    checker
    Moderator
    Moderator

    Anzahl der Beiträge : 32391
    Anmeldedatum : 03.04.11
    Ort : Braunschweig

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten