Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Arko: Die Wahlstedter Traditionsmarke wird 70
Heute um 11:01 pm von checker

» Vorhang/Gardinen nähen
Fr Feb 16, 2018 1:09 am von Andy

» Nähen für Einsteiger
Fr Feb 16, 2018 1:01 am von Andy

» T-Shirt Nähanleitung - Für Anfänger
Fr Feb 16, 2018 12:54 am von Andy

» Jersey nähen mit der normalen Nähmaschine
Fr Feb 16, 2018 12:53 am von Andy

» Hose kürzen in 10 Minuten
Fr Feb 16, 2018 12:48 am von Andy

» Jeans in die Tallie enger nähen
Fr Feb 16, 2018 12:46 am von Andy

» Jeans Hose mit einem Keil erweitern
Fr Feb 16, 2018 12:44 am von Andy

» Schnittmuster & Co.
Fr Feb 16, 2018 12:26 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Februar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    

Kalender Kalender


Das Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne

Nach unten

Das Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne

Beitrag  checker am So Nov 20, 2016 3:19 am

Das Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne von Klaus Werner-Lobo und Hans Weiss erschien erstmals 2001. 2003 erschien eine Neuausgabe (Das neue Schwarzbuch Markenfirmen) mit einer Gesamtauflage von über 150.000 Exemplaren, hinzu kamen Übersetzungen ins Niederländische, Spanische, Ungarische, Türkische, Chinesische, Koreanische, Schwedische, Russische und Bulgarische. Die im Juni 2006 erschienene Neuausgabe (jetzt im Ullstein-Verlag) wurde im Frühjahr 2010 komplett aktualisiert. In der Neuausgabe vom September 2014 (Schwarzbuch Markenfirmen – Die Welt im Griff der Konzerne) werden auch neuere Global Player wie Facebook, Google, Amazon und Apple untersucht.

Inhalt

Es listet mehr als 50 der größten Weltkonzerne wie adidas, Coca-Cola, McDonald’s, DaimlerChrysler, Nestlé, Procter & Gamble und Siemens auf, die laut Schwarzbuch Markenfirmen von Folter, Sklaverei, illegalen Medikamentenversuchen an Menschen, politischer und sozialer Diskriminierung, Ressourcenvernichtung und Umweltzerstörung profitieren sowie die Verfolgung von Gewerkschaftern und anderen Kritikern unterstützen.

Autor Klaus Werner behauptet, monatelang zum Schein als korrupter afrikanischer Rohstoffhändler agiert zu haben, um nachzuweisen, dass die Bayer AG den Krieg in der Demokratischen Republik Kongo, der über drei Millionen Todesopfer gefordert hat, mitfinanzierte. Co-Autor Hans Weiss schreibt, er habe versucht, getarnt als Pharmaberater, zu beweisen, dass westliche Pharmaunternehmen in Osteuropa lebensgefährliche Medikamentenversuche an Menschen durchführen lassen.

Im allgemeinen Teil werden mögliche Zusammenhänge zwischen der Globalisierung und der systematischen Verletzung von Menschenrechten durch die Politik transnationaler Unternehmen erläutert, aber auch die Verflechtungen zwischen Politik, Konzernen und internationalen Organisationen wie der WTO, IWF oder Weltbank. Werner untersucht wichtige Konsumbranchen (Lebensmittel, Erdöl, Bekleidung etc.) auf ihre Rolle im globalen Wirtschaftssystem, um schließlich mehr als 300 Markennamen kritisch zu analysieren.
Rezeption

Das Buch wurde vom ORF als „Bibel der Globalisierungsgegner“ bezeichnet. Die Autoren bevorzugen den Begriff Globalisierungskritiker. Oliver Storz attestierte dem Band in der Frankfurter Rundschau „verdienstvoll[e]“ Recherchen. Als starkes Indiz dafür, dass die Autoren den „Seriositätstest“ bestanden hätten, sei auch der Umstand zu bewerten, dass keine der Firmen gegen die Darstellung Klage erhoben habe.[1] Der Spiegel schrieb: „Das Buch wird seine Wirkung kaum verfehlen. Es attackiert die Konzerne an ihrer empfindlichsten Stelle: ihrem Ruf.“[2]

Das Schwarzbuch Markenfirmen wurde mit Naomi Kleins No Logo! verglichen, da beide Werke Marken- und Globalisierungskritik verbinden und versuchen, Alternativen für den einzelnen Konsumenten aufzuzeigen. Während Klein einen kulturkritischen Ansatz verfolgt, setzt das Schwarzbuch auf einen journalistischen Stil.

Der Spiegel bemängelte die nicht immer detaillierte Beweisführung[2] sowie die bisweilen undifferenzierte Argumentation der Autoren. Bis auf wenige Ausnahmen würden sich die Autoren auf Quellen aus zweiter Hand, wie etwa kritische Journalisten oder Gewerkschaftsinformationen, berufen.[2] In der Annotierten Bibliografie der Politikwissenschaft wird das Werk, konkret die 2014 erschienene Neuausgabe, lobend besprochen, insbesondere lägen „die Stärken des Buches [...] in der Fülle an Informationen über einzelne Großkonzerne und in den verschiedenen Schilderungen legaler, aber unlauterer Vorteilsbeschaffung“.[3]
Textausgaben
Klaus Werner, Hans Weiss: Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne. Deuticke Verlag, Wien 2003, ISBN 3-216-30715-8.
Klaus Werner, Hans Weiss: Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne. Ullstein Verlag, 2006, ISBN 3-548-36847-6.
Klaus Werner, Hans Weiss: Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne. Ullstein Verlag, 2010, ISBN 978-3-548-37314-0.
Klaus Werner-Lobo, Hans Weiss: Schwarzbuch Markenfirmen. Die Welt im Griff der Konzerne. Deuticke Verlag, 2014, ISBN 978-3-552-06259-7.

Quelle
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32651
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten