Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Die neuesten Themen
    » Friedrich Ernst Dorn
    Gestern um 9:17 am von Andy

    » **** Platin ****
    Gestern um 9:11 am von Andy

    » Der Aufruf der Kulturschaffenden
    Gestern um 9:02 am von Andy

    » Harry Rosenthal
    Gestern um 8:54 am von Andy

    »  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
    Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

    » Kasseler Schallkanone soll Angreifer abschrecken
    Do Okt 12, 2017 10:14 pm von Andy

    » *** Radon ***
    Do Okt 12, 2017 10:00 pm von Andy

    » Die Froschfische
    Do Okt 12, 2017 9:54 pm von Andy

    » Der Sternmull
    Do Okt 12, 2017 9:46 pm von Andy

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    Oktober 2017
    MoDiMiDoFrSaSo
          1
    2345678
    9101112131415
    16171819202122
    23242526272829
    3031     

    Kalender Kalender


    Das Prinzip vom kleinsten Zwang

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

    Das Prinzip vom kleinsten Zwang

    Beitrag  Andy am Di Dez 06, 2016 8:03 pm

    Das Prinzip von Le Chatelier, auch das Prinzip des kleinsten Zwanges genannt, wurde von Henry Le Chatelier und Ferdinand Braun zwischen 1884 und 1888 formuliert:

    Übt man auf ein chemisches System im Gleichgewicht einen Zwang aus, so reagiert es so, dass die Wirkung des Zwanges minimal wird.

    oder genauer gesagt:

    Übt man auf ein System, das sich im chemischen Gleichgewicht befindet, einen Zwang durch Änderung der äußeren Bedingungen aus, so stellt sich infolge dieser Störung des Gleichgewichts ein neues Gleichgewicht, dem Zwang ausweichend, ein.

    Das Prinzip ist somit sehr allgemein gefasst, sodass es keine quantitativen Aussagen zulässt. Trotzdem findet es häufig Anwendung, da eine qualitative Vorhersage in vielen Bereichen für erste Schritte ausreichend ist. Des Weiteren ist es sehr leicht anwendbar.

    Beispiele:

    Dem Zwang Temperaturerhöhung bzw. -erniedrigung wird mit Wärmeverbrauch bzw. -erzeugung ausgewichen.
    Wird für eine Mischung aus Flüssigkeit und Gas der Druck erhöht (Zwang), so übergeht ein Teil des Gases in die flüssige Phase (geringere Teilchenabstände --> weniger in der Gasphase)

    „Zwänge“ sind in diesem Sinne Änderungen von Temperatur, Druck oder Stoffmengenkonzentration:

    Erhöht man die Temperatur, wird die wärmeliefernde Reaktion zurückgedrängt und umgekehrt.
    Erhöht man den Druck, weicht das System so aus, dass die volumenverkleinernde Reaktion gefördert wird und umgekehrt.
    Ändert man die Konzentration, z. B. indem man ein Produkt aus dem Ansatz entfernt, so reagiert das Gleichgewichtssystem, indem dieses Produkt nachproduziert wird.

    Die Richtigkeit dieses Konzepts kann sowohl empirisch, also im Experiment, als auch durch Berechnungen von Temperatur-, Druck- und Konzentrationsabhängigkeit der freien Reaktionsenthalpie bestätigt werden.

    Weiteres dazu im Link:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prinzip_vom_kleinsten_Zwang
    avatar
    Andy
    Admin

    Anzahl der Beiträge : 22328
    Anmeldedatum : 03.04.11

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten