Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Apokryphen
Heute um 4:32 am von Andy

» Herbert Reichstein
Heute um 4:24 am von Andy

» Der Cro-Magnon-Mensch
Heute um 4:15 am von Andy

» Die Horstschutzzone
Heute um 4:05 am von Andy

» Oskar Friedrich
Heute um 3:59 am von Andy

» Jörg Lanz von Liebenfels, geistlicherr Hochstapler seines Zeichens
Heute um 3:34 am von Andy

» Die Mittelsteinzeit
Heute um 3:19 am von Andy

» Das Jungpaläolithikum
Heute um 3:12 am von Andy

» Die Jonsdorfer Felsenstadt
Heute um 2:46 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Dezember 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Kalender Kalender


Das Prinzip vom kleinsten Zwang

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Das Prinzip vom kleinsten Zwang

Beitrag  Andy am Di Dez 06, 2016 8:03 pm

Das Prinzip von Le Chatelier, auch das Prinzip des kleinsten Zwanges genannt, wurde von Henry Le Chatelier und Ferdinand Braun zwischen 1884 und 1888 formuliert:

Übt man auf ein chemisches System im Gleichgewicht einen Zwang aus, so reagiert es so, dass die Wirkung des Zwanges minimal wird.

oder genauer gesagt:

Übt man auf ein System, das sich im chemischen Gleichgewicht befindet, einen Zwang durch Änderung der äußeren Bedingungen aus, so stellt sich infolge dieser Störung des Gleichgewichts ein neues Gleichgewicht, dem Zwang ausweichend, ein.

Das Prinzip ist somit sehr allgemein gefasst, sodass es keine quantitativen Aussagen zulässt. Trotzdem findet es häufig Anwendung, da eine qualitative Vorhersage in vielen Bereichen für erste Schritte ausreichend ist. Des Weiteren ist es sehr leicht anwendbar.

Beispiele:

Dem Zwang Temperaturerhöhung bzw. -erniedrigung wird mit Wärmeverbrauch bzw. -erzeugung ausgewichen.
Wird für eine Mischung aus Flüssigkeit und Gas der Druck erhöht (Zwang), so übergeht ein Teil des Gases in die flüssige Phase (geringere Teilchenabstände --> weniger in der Gasphase)

„Zwänge“ sind in diesem Sinne Änderungen von Temperatur, Druck oder Stoffmengenkonzentration:

Erhöht man die Temperatur, wird die wärmeliefernde Reaktion zurückgedrängt und umgekehrt.
Erhöht man den Druck, weicht das System so aus, dass die volumenverkleinernde Reaktion gefördert wird und umgekehrt.
Ändert man die Konzentration, z. B. indem man ein Produkt aus dem Ansatz entfernt, so reagiert das Gleichgewichtssystem, indem dieses Produkt nachproduziert wird.

Die Richtigkeit dieses Konzepts kann sowohl empirisch, also im Experiment, als auch durch Berechnungen von Temperatur-, Druck- und Konzentrationsabhängigkeit der freien Reaktionsenthalpie bestätigt werden.

Weiteres dazu im Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Prinzip_vom_kleinsten_Zwang
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22409
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten