Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Der Volksgarten
Heute um 1:05 pm von Andy

» Die Imperial Continental Gas Association (ICGA)
Heute um 12:54 pm von Andy

» Die Beletage
Heute um 12:42 pm von Andy

» Die Karyatide
Heute um 12:33 pm von Andy

» Christian Griepenkerl
Heute um 12:23 pm von Andy

» Das Oldenburger Schloss
Heute um 12:14 pm von Andy

» Charlotte Bühler
Heute um 12:01 pm von Andy

» *** Ädikula ***
Heute um 11:51 am von Andy

» *** Hygieia ***
Heute um 11:42 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
November 2017
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Kalender Kalender


Eberhard von Brauchitsch

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Eberhard von Brauchitsch

Beitrag  checker am Fr Dez 23, 2016 2:28 pm

Joachim Albrecht Eberhard Kurt Konrad Ferdinand von Brauchitsch (* 28. November 1926 in Berlin; † 7. September 2010 in Zürich) war ein deutscher Manager. Er war Geschäftsführer der Flick KG sowie einer der Hauptbeteiligten an der Flick-Affäre. Zuletzt war er als Unternehmensberater und Rechtsanwalt tätig.

Familie

Er entstammte dem alten schlesischen Adelsgeschlecht derer von Brauchitsch und war der Sohn des Fregattenkapitäns Konrad (Kunz) von Brauchitsch (1890–1947), Leiter des Reichsschallarchivs, und der Edith de la Barre (1895–1975).

Brauchitsch heiratete am 23. August 1952 in Mainz die Ärztin Helga Hempe (* 3. Dezember 1926 in Leck (Nordfriesland), † 7. September 2010), die Tochter des Amtmannes Hans-Joachim Hempe und der Selma Musaeus. Das Ehepaar hatte drei Töchter und einen Sohn.
Leben

Brauchitsch studierte Jura, unter anderem an der London School of Economics, und war politisch bei den Jungen Europäischen Föderalisten tätig[1]. Anschließend wurde er von der Deutschen Lufthansa eingestellt und arbeitete für die Rechtsabteilung. 1957 wurde er zum Geschäftsführer der Deutschen Flugdienst GmbH ernannt.

Ab 1960 arbeitete er beim Flick-Konzern, zunächst als Friedrich Karl Flicks persönlicher Berater. Er wurde 1965 geschäftsführender Gesellschafter des Flick-Konzerns. Von 1971 bis 1973 war er Generalbevollmächtigter des Verlegers Axel Springer und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender im Axel-Springer-Verlag in Berlin. 1973 ging er zum Flick-Konzern zurück und verließ ihn wieder nach der Parteispendenaffäre 1982, die später als Flick-Affäre bekannt wurde. Am 16. Februar 1987 verurteilte das Landgericht Bonn Eberhard von Brauchitsch wegen Steuerhinterziehung und Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe, die gegen eine Geldbuße von 550.000 DM auf Bewährung ausgesetzt wurde.

Danach arbeitete er als Unternehmensberater und Rechtsanwalt. Von Februar 1991 bis 1999 war er Verwaltungsratsmitglied von Kühne + Nagel. Ab 1994 war er unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender des ostdeutschen Chemie-Konzerns Buna-Werke.
Sport

Brauchitsch war in den 1970er Jahren stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Wegen seiner Verdienste in Wirtschaft und Sport verlieh ihm Bundespräsident Walter Scheel 1977 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.[2]
Tod

Am 7. September 2010 nahmen sich der schwer erkrankte Brauchitsch und seine ebenfalls schwer kranke Frau, mit der er fast 60 Jahre verheiratet war, unter Inanspruchnahme der Schweizer Sterbehilfe-Organisation „Exit“ das Leben.[3][4]
Veröffentlichung

Der Preis des Schweigens. Erfahrungen eines Unternehmers. Propyläen, Berlin 1999. ISBN 3-549-05778-4.


Quelle
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32549
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten