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Karl Friedrich Otto Wolff

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Karl Friedrich Otto Wolff

Beitrag  checker am Mo Dez 26, 2016 1:17 am

Karl Friedrich Otto Wolff (* 13. Mai 1900 in Darmstadt; † 15. Juli 1984 in Rosenheim) war ein deutscher SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS. Er avancierte zum Chef des „persönlichen Stabes Reichsführer SS“ und „Verbindungsoffizier der SS zu Hitler“. Nach dem Krieg behauptete Wolff, von der Vernichtung der Juden erst 1945 erfahren zu haben. Am 30. September 1964 wurde er vom Landgericht München II wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen (Deportationen in das Vernichtungslager Treblinka) zu 15 Jahren Haft verurteilt. 1969 wurde ihm Haftverschonung wegen Haftunfähigkeit gewährt.



Herkunft und Schule

Wolff wurde als Sohn des Landgerichtsdirektors Karl Wolff geboren und wuchs in einer Darmstädter Honoratiorenfamilie auf. Für zwei Jahre lebte er in Schwerte. Schon in früher Jugend hatte er den Wunsch, zum Militär zu gehen und Offizier zu werden. So absolvierte er bereits als Schüler des Ludwig-Georgs-Gymnasiums in Darmstadt freiwillig eine zweijährige vormilitärische Ausbildung der Nationalen Jugendwehr.

Als Fahnenjunker wurde der Abiturient dank der Empfehlungen seiner Verwandtschaft in das Großherzogliche Hessische Leibgarde-Infanterie-Regiment Nr. 115 aufgenommen.
Teilnahme am Ersten Weltkrieg

Nach dem Notabitur am 27. April 1917 und einer viermonatigen Rekrutenausbildung kam Wolff als Kriegsfreiwilliger am 5. September 1917 an die Westfront und avancierte bis Ende des Krieges zum Leutnant. Ausgezeichnet wurde er mit dem Eisernen Kreuz zweiter und erster Klasse.
Demobilisierung und Berufstätigkeit

Die durch den Versailler Vertrag festgelegte Verringerung der personellen Stärke der Reichswehr führte im Mai 1920 zu seiner Demobilisierung. Kurzfristig war Wolff Kompaniechef in einem hessischen Freikorps.[1]

Im Bankhaus der Gebrüder Bethmann in Frankfurt am Main durchlief Wolff eine zweijährige Lehrzeit, an deren Ende er sich im Juli 1922 mit Frieda von Römheld verlobte. Nach der Heirat im August des folgenden Jahres zog das Ehepaar Wolff nach München, wo Wolff Arbeit bei der Deutschen Bank fand. Er wurde jedoch, bedingt durch die Auswirkungen der Inflationszeit, Ende Juni 1924 arbeitslos. Kurz darauf fand er eine neue Beschäftigung bei der Münchner Filiale der „Annoncen-Expedition Walther von Danckelmann“. Schon am 1. Juli 1925 eröffnete er seine eigene Firma unter dem Namen „Annoncen-Expedition Karl Wolff – von Römheld“.

Die wirtschaftliche Krise im Jahre 1931 (s. Deutsche Bankenkrise) ließ ihn zur Überzeugung gelangen, dass nur die radikalen Parteien zur Lösung des wirtschaftlichen und politischen Dilemmas in Deutschland fähig seien. Für ihn kam dafür nur die rechtsradikale Richtung in Betracht.
Politischer Werdegang

Am 7. Oktober 1931 trat Wolff in die NSDAP (Mitgliedsnr. 695.131) sowie die SS (SS-Nr. 14.235) ein und machte in dieser Parteiorganisation eine steile Karriere.

Ein dreiwöchiger Lehrgang auf der Reichsführerschule der SA in München vermittelte ihm das weltanschauliche Grundgerüst und führte zur ersten Bekanntschaft mit den als Dozenten auftretenden Spitzen der Partei, wie Franz Xaver Schwarz, Richard Walther Darré, Heinrich Himmler und Adolf Hitler.

Vom 18. Februar 1932 bis September 1932 führte Wolff als SS-Sturmführer[2] den Sturm 2 des II. Sturmbannes der SS-Standarte 1. Im Jahr 1932 mit seinen beiden Reichstagswahlen wurde auch die SS häufig bei Parteiversammlungen, Straßendemonstrationen und organisierten Schlägereien eingesetzt. Am 20. September 1932 wurde der bewährte, ehrgeizige und in gesellschaftlichen Umgangsformen versierte Sturmführer zum Adjutanten des Sturmbannes II der Standarte 1 bestellt und am 30. Januar 1933 zum SS-Hauptsturmführer befördert. Dem Amt eines Adjutanten der SS beim neuen Reichsstatthalter in Bayern, General Franz Ritter von Epp, vom März 1933 folgte mit der Kommandierung als Adjutant zum Stab des Reichsführers SS am 18. Juni 1933 der Sprung vom ehrenamtlichen zum hauptamtlichen Mitglied der Schutzstaffel. Die damit verbundene finanzielle Sicherheit erlaubte ihm die Aufgabe seines bisherigen Berufes und den Verkauf seiner Firma. Am 8. März 1933 wurde er Mitglied des Reichstages.

Die Gunst Himmlers sowie Wolffs Talent, neben seinem Einsatz für Partei und SS auch seinen eigenen Vorteil zu mehren, ermöglichte einen schnellen Aufstieg bis zum 1. Adjutanten im Stab des „Reichsführers SS“ am 4. April 1934, verbunden mit drei Beförderungen bis zum SS-Standartenführer am 20. April 1934.

Als Chef des persönlichen Stabes Reichsführer SS ab dem 9. November 1935 umfasste seine Kompetenz neben der Chefadjutantur sieben Ämter, wie die Personalkanzlei, das SS-Gericht, die Revisionsabteilung und die Stabskasse. Seine Dienststelle hatte zwar nicht offiziell den Rang eines SS-Hauptamtes, sie war den eigentlichen Hauptämtern aber quasi gleichgestellt und diente als Auffangbecken für alle Aufgaben, die nicht einem der Hauptämter zugeordnet waren (so zum Beispiel der „Beauftragte für das Diensthundewesen“). Hinzu kamen noch die Organisationen „Lebensborn“, der „Freundeskreis Reichsführer SS“ sowie „Förderndes Mitglied der SS“.

Eine besondere Freundschaft verband Wolff mit dem Chef des Reichssicherheitshauptamtes Reinhard Heydrich.

weiteres zu seiner Geschichte im Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wolff_(SS-Mitglied)
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