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Das Volkssturmgewehr VG 1-5

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Das Volkssturmgewehr VG 1-5

Beitrag  checker am So Jan 01, 2017 3:20 am

Das Volkssturmgewehr VG 1-5 (Volkssturmgewehr Spezial,[1] Volksgewehr oder VG-45) war ein Selbstladegewehr im Kaliber 7,92 × 33 mm, das durch die Wehrmacht zur Ausrüstung des Volkssturmes beschafft wurde.


Allgemeine Information
Militärische Bezeichnung: VG 1-5
Einsatzland: Deutsches Reich
Entwickler/Hersteller: Gustloff Werke
Entwicklungsjahr: 1944
Herstellerland: Deutsches Reich
Produktionszeit: Januar 1945 bis Mai 1945
Waffenkategorie: Selbstladegewehr
Ausstattung
Gesamtlänge: 886 mm
Gewicht: (ungeladen) 4,27 kg
Lauflänge: 380 mm
Technische Daten
Kaliber: 7,92 × 33 mm
Mögliche Magazinfüllungen: 30 Patronen
Munitionszufuhr: Kurvenmagazin
Feuerarten: Einzelfeuer
Visier: offene Visierung
Verschluss: Gasverzögerter Masseverschluss
Ladeprinzip: Rückstoßlader


Geschichte


Volkssturmmänner an der Oder, der Mann ganz links trägt ein Volkssturmgewehr

Nachdem am 18. Oktober 1944 der Volkssturm gebildet worden war und damit alle „waffenfähigen Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren“ wehrdienstpflichtig wurden, war der Bedarf an preiswerten und schnell zu fertigenden Gewehren, sogenannten Volkssturmgewehren, enorm gestiegen. Von mehreren Unternehmen wurde verschiedene Modelle entwickelt. Nach der Erprobungsphase ging unter anderem das Selbstladegewehr der Gustloff-Werke in Serie. Bei den anderen Modellen handelte es sich um Repetiergewehre (VG 1 und VG 2).


VG 1-5 im Waffenmuseum Suhl

Funktion

Das dem VG 1-5 zu Grunde liegende Verriegelungssystem wurde bereits 1944 unter Leitung des damaligen Chefkonstrukteurs Barnitzke entwickelt und stellte eine Neuheit dar. Das VG 1-5 hat einen durch Gasdruck verzögerten Masseverschluss. Dieser funktioniert folgendermaßen: Gasentnahmebohrungen im Lauf leiten das Gas in eine Hülse, die auf das vordere Ende des Laufes aufgeschoben ist. Die Hülse ist mit dem Laufmantel verbunden, auf dem am hinteren Ende der Verschluss angebracht ist. Durch den nach vorne wirkenden Gasdruck in der Hülse verzögert diese den Rücklauf des Systems, solange Gasdruck vorhanden ist, was die Verwendung der starken neuen Mittelpatrone P43 erlaubte. Als Magazin dient das der MP 44.[2]

Quelle
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