Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Carolin Kebekus: Keine Werbung für Abtreibung?!
Heute um 11:09 am von checker

» Carolin Kebekus erkundet den Wald
Heute um 11:08 am von checker

» Carolin Kebekus: "Nahles privat"
Heute um 11:04 am von checker

» Extra 3 vom 23.05.2018
Heute um 11:02 am von checker

» quer vom 24.05.2018
Heute um 11:01 am von checker

» Autowerbung 50er Jahre
Heute um 10:38 am von checker

» Die besten Werbespots der 70er Jahre.
Heute um 10:27 am von checker

» Die ADO Goldkante GmbH & Co. KG
Heute um 10:24 am von checker

» Die Regionalpolitik der EU.
Di Mai 22, 2018 11:10 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Der Regularkleriker

Nach unten

Der Regularkleriker

Beitrag  Andy am Sa Feb 11, 2017 10:42 pm

Regularkleriker oder kurz Regular sind römisch-katholische Kleriker, die sich in ihrer Lebensführung an eine Ordensregel binden. Der Name ist von dem lateinischen Begriff Regula (Vorschrift, Regel) hergeleitet.

Im weiteren Sinn sind Regularkleriker demnach ganz allgemein Priester, die zu einem Ordensinstitut und nicht zum Weltklerus (Säkularkleriker) gehören.[1] In diesem, umfassenden Sinn ist Regularkleriker ein Synonym für Ordenspriester.

Im engeren Sinn bezeichnet der Ausdruck Regularkleriker dagegen einen bestimmten Typus von Ordensgemeinschaften, wie sie vor allem im 16. und 17. Jahrhundert im Zuge der Gegenreformation aus dem Zusammenschluss gleich gesinnter Priester entstanden. Die Bezeichnung bringt zum Ausdruck, dass sich die Kleriker einer gemeinsamen Regel unterstellen, ohne eine traditionelle klösterliche Gemeinschaft zu bilden. Es handelt sich um Genossenschaften (Kongregationen), die nicht zurückgezogen in Mönchsgemeinschaften oder abgelegenen Konventen leben, sondern deren Mitglieder in der Welt seelsorglich und apostolisch tätig sind. Meist leben sie wie alle Ordensleute in örtlichen Gemeinschaften (Kommunitäten), allerdings nimmt das geregelte Gemeinschaftsleben einen weniger hohen Stellenwert als in traditionellen Orden oder auch in den meisten modernen Kongregationen ein. So erlauben die Regeln mancher Regularklerikergemeinschaften grundsätzlich auch ein Leben außerhalb der Kommunität und verlangen nur die individuelle Verbundenheit mit der Spiritualität der Gemeinschaft sowie die Unterstellung unter eine gemeinschaftliche Leitung und Disziplin.

Neben den drei klassischen Ordensgelübden der Evangelischen Räte der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams kennen einige Regularkleriker-Gemeinschaften zusätzliche Gelübde. So gibt es etwa bei den Jesuiten das besondere Gelübde des Papstgehorsams, und die Marianen versprechen als viertes Gelübde, keine kirchlichen Würden anzustreben.

Die bekannteste und größte Priestergenossenschaft, die zu den Regularklerikern gezählt wird, sind die Jesuiten (die sich auch Gesellschaft Jesu nennen). Die älteste Regularkleriker-Kongregation sind die Theatiner. Andere Beispiele für Regularklerikerorden sind die Minderen Regularkleriker (auch Marianen, Caracciolanen oder Adorno-Fathers genannt), die Kamillianer, die Marianer, die Piaristen, die Somasker und die Regularkleriker vom Guten Jesus.

Ein sehr viel älterer Ordenstyp, der ebenfalls aus dem Zusammenschluss von Klerikern entstanden, aber deutlich monastischer geprägt ist, sind die Regularkanoniker.

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 23039
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten