Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Bibeltreue Jugend.
Gestern um 7:07 am von Bibeltreue Jugend

» Hans Seidel Stiftung - Banziana 2017
Sa Jun 17, 2017 11:20 pm von Andy

» Volkspolizist Fritz Fehrmann oder Tod unter dem Fallbeil
Sa Jun 17, 2017 10:54 pm von Andy

» Der Deutsche Einzelhandelstag
Sa Jun 17, 2017 10:32 pm von Andy

» Stern Combo Meissen
Sa Jun 17, 2017 10:13 pm von Andy

» Die Kulturanthropologie
Sa Mai 27, 2017 10:48 pm von checker

» Adolf Grimme
Sa Mai 27, 2017 10:39 pm von checker

» Die Anthropologie
Sa Mai 27, 2017 10:31 pm von checker

» Das 14-Punkte-Programm
Sa Mai 27, 2017 10:22 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Juni 2017
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Kalender Kalender


Die Esperanto-Bewegung

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Esperanto-Bewegung

Beitrag  Andy am Sa Feb 25, 2017 9:48 pm

Die Esperanto-Bewegung ist eine Bewegung, die die internationale Sprache Esperanto verbreiten und möglichst allgemein einführen möchte; Zamenhof setzte für seine Sprache u. a. zum Ziel, "dass der grösste Theil derjenigen, welche lesen und schreiben können, sie mit Fertigkeit spreche"[1]. Er wollte hierfür ein "Mittel (...) finden, die Gleichgültigkeit der Welt zu überwinden, und dieselbe zu ermuntern, sofort und en masse von dieser Sprache, als von einer lebenden Sprache, Gebrauch zu machen, nicht aber nur mit einem Schlüssel dazu in der Hand, oder nur im äussersten Nothfalle."[2]

Außerdem sollte Esperanto nach Zamenhof auch so sein, dass jeder, der diese Sprache erlernt hat, "sie sofort zum Verkehr mit anderen Nationalitäten benutzen können" muss, "ganz abgesehen davon in wie fern diese Sprache von der Welt anerkannt wird, ob sie viele, wenige oder gar keine Anhänger hat" [3]; dies legte die Grundlage für die Ausbildung der Esperanto-Sprachgemeinschaft.

Motive

Die Motive sind innerhalb der Esperanto-Bewegung unterschiedlich - manche Personen neigen mehr zu idealistischen Zielen (eine gemeinsame Sprache, die den Menschen nahebringt, dass sie Brüder sind), andere neigen mehr zu den praktischen Vorteilen für z. B. internationalen Handel und Reisen[4]. Eine eindeutige Zuordnung der Esperanto-Bewegung zu einer Norm- oder Wert-orientierten Bewegung scheint daher nicht einfach.
Definition des Begriffs

Innerhalb der Esperanto-Sprachgemeinschaft wird mit dem Begriff 'Esperanto-Bewegung' (movado) oft alles bezeichnet, was zu Esperanto gehört, nicht nur die Bemühungen zur Verbreitung von Esperanto. Dies ist allerdings eine sehr weite Auslegung des Begriffs 'Bewegung', die der in der Soziologie üblichen Definition nicht entspricht. Von Esperanto sprechenden Soziologen wurde daher seit den siebziger Jahren die deutliche Unterscheidung in Bewegung und Sprachgemeinschaft angemahnt.

Im Manifest von Rauma (1980) wurde der Versuch, das Esperanto als weltweit einzuführende Zweitsprache durchzusetzen, kritisiert - die offizielle Einführung des Esperanto sei weder wahrscheinlich noch essentiell während der 80er Jahre und das Zum-Fall-Bringen des Englischen sei weder Aufgabe noch Sorge der Esperanto-Sprecher. Die Sprecher der Sprache werden als selbstgewählte, verstreut lebende, sprachliche Minderheit definiert.[5]

Das Prager Manifest (Esperanto) (1996) beginnt mit den Worten "Wir, Mitglieder der weltumspannenden Bewegung zur Förderung des Esperanto"[6]. Damit wird klargestellt, dass das Ziel der Bewegung die Förderung des Esperanto ist - wer Esperanto also einfach benutzt ohne es in besonderer Weise zu fördern, gehört nur zur Esperanto-Sprachgemeinschaft, nicht aber zur Esperanto-Bewegung.
Esperantismus

In der "Deklaracio pri la Esenco de la Esperantismo" (Erklärung über das Wesen des Esperantismus, 1905, 'Bulonja Deklaro') wird der 'Esperantismus' definiert als das "Bemühen, in der ganzen Welt die Benutzung einer neutralen menschlichen Sprache zu verbreiten, die den Menschen verschiedener Nationen - ohne sich in das innere Leben der Völker zu drängen und in keiner Weise mit dem Ziel die bestehenden Sprachen herauszudrängen - die Möglichkeit geben würde, sich zu verstehen (...)"[7].
Esperanto an Schulen und Hochschulen

Traditionelles Ziel der Esperanto-Bewegung ist es, Esperanto im staatlichen Unterricht, also insbesondere an Schulen und Hochschulen zu etablieren.
Schulen
In Ungarn ist Esperanto an Schulen ein wählbares Lehrfach. Schüler können auch Esperanto für das Abitur wählen; von dieser Möglichkeit haben z. B. im Jahr 2011 insgesamt 8 Schüler Gebrauch gemacht[8].

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22243
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten