Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Liste der mit Braunschweig verbundenen Personen
Heute um 12:14 am von checker

» Heinrich Emil Timerding
Heute um 12:02 am von checker

» Fritz Timme
Gestern um 11:57 pm von checker

» Ludger tom Ring der Jüngere
Gestern um 11:50 pm von checker

» ** tom Ring **
Gestern um 11:45 pm von checker

» August Uhde
Gestern um 11:40 pm von checker

» * Karl Uhde *
Gestern um 11:24 pm von checker

» Die evangelisch-lutherische Schlosskirche St. Maria Magdalena
Gestern um 11:16 pm von checker

» Ludwig von Österreich
Gestern um 11:08 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
April 2017
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Kalender Kalender


** Die Mitzwa **

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

** Die Mitzwa **

Beitrag  Andy am Sa Feb 25, 2017 10:30 pm

Eine Mitzwa (hebr. מצוה; (Singular und Plural); Aussprache: sephardisch: Mitzwa, Plural: Mitzwot; aschkenasisch: Mitzwe; Plural: Mitzwauss oder Mitzwojss) ist ein Gebot im Judentum, das von der talmudischen Literatur in der Tora benannt wird oder aber auch von Rabbinern festgelegt worden sein könnte. Im Gegensatz zur Halacha, die das gesamte „religionsgesetzliche“ System des Judentums bezeichnet, stellt Mitzwa auf eine „einzelne Pflicht“ ab.[1]

Im Talmud wird die Zahl der in der Tora enthaltenen Mitzwot mit 613 beziffert, ohne diese näher aufzuzählen. Erst spätere Gelehrte haben in ihren Werken die 613 Mitzwot fixiert (die Zehn Gebote sind ein Teil davon). Die Mitzwot teilen sich auf in 365 Verbote und 248 Gebote. Unter den Mitzwot besteht Gleichwertigkeit, wenngleich leichte (kalot) und schwere (chamurot) Gebotsverstöße unterschieden werden.

Eine der bekanntesten Aufzählungen und Erläuterungen der 613 Mitzwot ist das – im Mittelalter entstandene – Sefer HaMitzwot des jüdischen Rechtsgelehrten Maimonides. In seinem philosophischen Hauptwerk Führer der Unschlüssigen postuliert Maimonides, dass sämtliche Mitzwot auf göttlicher Weisheit beruhen, obwohl er zwischen leicht verständlichen Geboten (hebräisch mischpatim) und schwer verständlichen Geboten (hebräisch chukkim) unterscheidet und erklärt, dass einige besondere Gebote nicht vernunftmäßig zu begründen seien und ausschließlich auf Gottes Willen beruhen.

Nach jüdischem Recht dürfen in Lebensgefahr bis auf drei (Mord, Götzendienst, Unzucht) sämtliche Gebote der Tora gebrochen werden. Insbesondere für die Befolgung der Sabbatruhe gilt die Regel: „Lebensgefahr hebt den Schabbat auf.“


Tzedakah-Box auf jüdischem Grabstein. Jüdischer Friedhof Otwock, Polen. (zum Begriff: „Tzedaka“[2], übersetzt: „Wohltätigkeit“, ist ein wichtiges Gebot für jüdische Männer und Frauen.)

Siehe auch

Acha (7./8. Jahrhundert)
Sefer Mizwot gadol
Jüdische Religion
Bar Mitzwa


Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22042
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten