Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Hexe Kebekus auf dem Scheiterhaufen
Gestern um 6:53 am von Andy

» ** Green Day **
Gestern um 6:44 am von Andy

» Depeche Mode
Gestern um 6:40 am von Andy

» Weltbilder - die ganze Sendung
Di Apr 17, 2018 11:01 pm von checker

» ** And One **
Di Apr 17, 2018 9:21 pm von checker

» Panzermensch
Di Apr 17, 2018 9:01 pm von checker

» Stammtisch vom 09.04.2018 Markus Krebs
Mo Apr 16, 2018 9:50 am von Andy

» Chris Lake - Operator (Ring Ring)
Mo Apr 16, 2018 4:59 am von Andy

» Die Liste deutscher Jägerbataillone vor 1918
Mo Apr 16, 2018 2:53 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
April 2018
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30      

Kalender Kalender


Der Neobehaviorismus

Nach unten

Der Neobehaviorismus

Beitrag  Andy am Do Apr 13, 2017 1:14 am

Der Neobehaviorismus war eine Ende der 1920er Jahre[1] begründete Strömung in der Psychologie, die sich als Reaktion darauf verstehen lässt, dass bestimmte Forschungsprobleme mit Hilfe des klassischen Behaviorismus nicht zu lösen waren.

Dem Neobehaviorismus liegt die Vorstellung zugrunde, dass ein Stimulus im Organismus verarbeitet wird und es erst dann zur Reaktion kommt. Diese Verarbeitung ist von außen nicht erkennbar, weshalb man hier auch von einer Black Box spricht. Im Unterschied zu älteren Konzepten werden also interne Prozesse des Organismus in Rechnung gestellt.

Ein wichtiger Begründer dieses neuen wissenschaftlichen Standpunktes war Clark L. Hull,[1] der diese Lücken der behavioristischen Theorien durch neue hypothetische Konstrukte zu schließen versuchte. Die von Hull in diesem Zusammenhang entwickelte Theorie wird – aufgrund ihrer systematischen Konzeption – als systematische Verhaltenstheorie bezeichnet. Da Hull Verhalten nach wie vor als rein passive Abfolge von Reiz-Reaktions-Verbindungen sah, ist seine Theorie als S-R-Theorie (S = Stimulus, R = Reaktion) einzuordnen.

Ein weiterer Mitbegründer des Neobehaviorismus, Edward C. Tolman,[1] hingegen sah das Verhalten eines Organismus als eine auf Einsicht in bestimmte Umweltzusammenhänge beruhende Aktion sowie als eine auf Ziele ausgerichtete Funktion von organismusinternen Faktoren wie Bedürfnissen, Überzeugungen, Werten und Wahrnehmungsbereitschaften.

Wichtige von ihm entwickelte Konzepte sind u. a. instrumentelle Reiz-Reiz-Verbindungen (die Erwartungen in einer aktuellen Situation, dass bestimmte Verhaltensweisen zum Erfolg führen) und kognitive Landkarten (räumliche Reiz-Reiz-Verbindungen). Da Reiz-Reiz-Verbindungen für Tolmans Ansatz von grundlegender Bedeutung sind, spricht man hier im Gegensatz zu Hulls Theorie von einer S-S-Theorie. Die Nähe dieses Ansatzes zu kognitiven Theorien rechtfertigt die Bezeichnung kognitiver Behaviorismus im Gegensatz zum Ansatz von Hull, der als quasiphysiologische Behaviorismus bezeichnet wird.[2]

Seit den 60er Jahren gründen neue Theorien kaum mehr im Behaviorismus in seiner Grundform, es überwiegen integrative Ansätze.
Siehe auch

S-O-R-Paradigma

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22768
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten