Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Deutsches U-Boot in der Nordsee lokalisiert
Mi Sep 20, 2017 5:57 am von Andy

» Die Scholle
Sa Sep 16, 2017 7:53 pm von checker

» Die Geisterorchidee
Sa Sep 16, 2017 7:35 pm von checker

» Spruch der Woche
Sa Sep 16, 2017 7:21 pm von checker

» Ägyptisch Blau
Sa Sep 16, 2017 7:12 pm von checker

» *** MCM 6 ***
Sa Sep 16, 2017 6:59 pm von checker

» *** CRISPR ***
Sa Sep 16, 2017 6:44 pm von checker

» Die Japanische Riesenkrabbe
Do Sep 07, 2017 8:20 pm von Andy

» Der Singschwan
Sa Sep 02, 2017 11:44 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
September 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930 

Kalender Kalender


Das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell

Beitrag  Andy am Do Apr 13, 2017 1:19 am

Das SOR-Modell (auch S-O-R-Paradigma oder SOR-Schema) basiert auf dem neobehavioristischen Konzept der kausalen Verknüpfung von:

S: Stimulus (Reiz)
O: Vorgänge im Organismus, siehe auch Intervenierende Variable
R: Reaktion des Organismus


Beschreibung

Diesem Konzept liegt die Vorstellung zugrunde, dass ein Stimulus (zum Beispiel eine Werbeaussage zu einem bestimmten Handelsprodukt oder das Entlohnungssystem) im Organismus verarbeitet wird (zum Beispiel in Form von Motivations-, Entscheidungs- oder Lernprozessen) und sodann zu Reaktionen führt (zum Beispiel zu verändertem Konsumverhalten oder zu gesteigerter Arbeitsleistung). Das S-O-R-Konzept wurde 1929 von Robert S. Woodworth eingeführt.[1][2]

Das Modell gehört zu den Struktur-Ansätzen. Diese lassen sich in Total- und Partialmodelle unterscheiden. Totalmodelle, zum Beispiel das Modell von Howard und Sheth oder das Engel-Kollat-Blackwell-Modell, versuchen zum Beispiel das Konsumentenverhalten vollständig durch psychische und soziale Prozesse zu erklären, während sich Partialmodelle (zum Beispiel das Einstellungsmodell) nur auf Teilbereiche der Verhaltenserklärung beschränken.

Im Unterschied zum älteren Stimulus-Response-Konzept (S-R) werden beim S-O-R-Paradigma zusätzlich interne Prozesse des Organismus in Rechnung gestellt. Kritiker des S-O-R-Modells wenden gleichwohl ein, dass Gruppenprozesse in diesem Modell keine angemessene Beachtung finden (zum Beispiel das gemeinsame Diskutieren eines Werbespots vor dem TV-Gerät oder das Diskutieren von Lohnleistungen innerhalb einer Gewerkschaftsgruppe) und dass nur der Reiz-Aussender (bei Werbung: der Hersteller) eine aktive Rolle zugeschrieben bekommt, während der Reiz-Empfänger (der Fernsehzuschauer) von außen gesteuert erscheint, also passiv.

Eine ausführliche Darstellung verschiedener Theorien über die grundlegenden Assoziationsmechanismen der Konditionierung findet man im Artikel Verstärker (Psychologie).
Ansatz von Mehrabian und Russell

Einen ähnlichen Ansatz bietet das umweltpsychologische Verhaltensmodell, ein theoretisches Verhaltensmodell von Albert Mehrabian und James A. Russell von 1974.[3] Anwendung findet es in der Erklärung des Konsumentenverhaltens in der Kaufphase.

Demnach bestimmen Umwelt (Stimulus) und Persönlichkeitsfaktoren emotionale Reaktionen, die dann in Verhaltensreaktionen (Response) messbar sind.
Siehe auch

Umweltpsychologie

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22278
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten