Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Die neuesten Themen
    » Der Trommler
    Heute um 4:00 am von Andy

    » Der Jude im Dorn
    Heute um 3:43 am von Andy

    » Der kleine Sackpfeifer
    Heute um 3:31 am von Andy

    » Die Keltische Anderswelt
    Heute um 3:24 am von Andy

    » *** Die Víla ***
    Heute um 3:16 am von Andy

    » Der Wechselbalg
    Heute um 3:07 am von Andy

    » Der Hexenringe oder Feenringe
    Heute um 2:46 am von Andy

    » Rosemarie Tüpker
    Heute um 2:36 am von Andy

    » Wolfgang Laade
    Heute um 2:24 am von Andy

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    Dezember 2017
    MoDiMiDoFrSaSo
        123
    45678910
    11121314151617
    18192021222324
    25262728293031

    Kalender Kalender


    Vom Tellerwäscher zum Millionär

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

    Vom Tellerwäscher zum Millionär

    Beitrag  checker am Fr Apr 14, 2017 5:38 am

    Die Redewendung Vom Tellerwäscher zum Millionär bezeichnet den Aufstieg einer Person von der Armut hinauf zum Reichtum. Sie ist ein verbreiteter Archetyp in der Literatur und der Pop-Kultur (vgl.: American Dream). In der englischen Sprache existiert mit „from rags to riches“ („von Lumpen zu Reichtümern“) eine ähnliche Redewendung. Als „Self-made man“ wird eine Person bezeichnet, die eine Karriere in dieser Art von Aufstieg gemacht hat. Auch der Begriff Emporkömmling wird in diesem Zusammenhang benutzt.

    Diese Handlungsmuster geben dem Armen die Hoffnung, reich und berühmt werden zu können. Sie sind am verbreitetsten in Gesellschaften wie den USA, wo der Glaube an die Chance des sozialen Aufstieges in eine andere soziale Schicht einen entscheidenden Teil des Nationalbewusstseins ausmacht.

    Nach der Studie Understanding Mobility in America des Ökonomen Tom Hertz von der American University ist die soziale Mobilität in den USA jedoch deutlich geringer als in den meisten europäischen Ländern.[1] Wer arm ist, bleibt in aller Regel arm. Wer in der unteren sozialen Schicht geboren wird, hat seinen Untersuchungen nach kaum eine Chance aufzusteigen. Daher ist der Mythos, dass jeder alles erreichen kann, wenn er sich nur richtig anstrenge, für die weniger Begabten und sozial Benachteiligten eher ein Fluch: Er suggeriert, dass alle Armen und Bedürftigen an ihrer Situation selber schuld sind.

    In Deutschland ist die Redewendung ebenso verbreitet, allerdings ist die soziale Mobilität in Deutschland seit den 1980ern (zuvor hatte sie sich in der Nachkriegszeit bis 1978 noch erhöht) gesunken und nur noch vergleichsweise gering.[2] Aufstiegsgeschichten nach dem Muster Vom Tellerwäscher zum Millionär fehlen in Gesellschaften mit strenger Hierarchie oder Kastenwesen wie in Indien.

    Quelle
    avatar
    checker
    Moderator
    Moderator

    Anzahl der Beiträge : 32597
    Anmeldedatum : 03.04.11
    Ort : Braunschweig

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten