Ähnliche Themen
    Suchen
     
     

    Ergebnisse in:
     


    Rechercher Fortgeschrittene Suche

    Die neuesten Themen
    » Friedrich Ernst Dorn
    Gestern um 9:17 am von Andy

    » **** Platin ****
    Gestern um 9:11 am von Andy

    » Der Aufruf der Kulturschaffenden
    Gestern um 9:02 am von Andy

    » Harry Rosenthal
    Gestern um 8:54 am von Andy

    »  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
    Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

    » Kasseler Schallkanone soll Angreifer abschrecken
    Do Okt 12, 2017 10:14 pm von Andy

    » *** Radon ***
    Do Okt 12, 2017 10:00 pm von Andy

    » Die Froschfische
    Do Okt 12, 2017 9:54 pm von Andy

    » Der Sternmull
    Do Okt 12, 2017 9:46 pm von Andy

    Navigation
     Portal
     Index
     Mitglieder
     Profil
     FAQ
     Suchen
    Partner
    free forum
    Oktober 2017
    MoDiMiDoFrSaSo
          1
    2345678
    9101112131415
    16171819202122
    23242526272829
    3031     

    Kalender Kalender


    Vom Tellerwäscher zum Millionär

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

    Vom Tellerwäscher zum Millionär

    Beitrag  checker am Fr Apr 14, 2017 5:38 am

    Die Redewendung Vom Tellerwäscher zum Millionär bezeichnet den Aufstieg einer Person von der Armut hinauf zum Reichtum. Sie ist ein verbreiteter Archetyp in der Literatur und der Pop-Kultur (vgl.: American Dream). In der englischen Sprache existiert mit „from rags to riches“ („von Lumpen zu Reichtümern“) eine ähnliche Redewendung. Als „Self-made man“ wird eine Person bezeichnet, die eine Karriere in dieser Art von Aufstieg gemacht hat. Auch der Begriff Emporkömmling wird in diesem Zusammenhang benutzt.

    Diese Handlungsmuster geben dem Armen die Hoffnung, reich und berühmt werden zu können. Sie sind am verbreitetsten in Gesellschaften wie den USA, wo der Glaube an die Chance des sozialen Aufstieges in eine andere soziale Schicht einen entscheidenden Teil des Nationalbewusstseins ausmacht.

    Nach der Studie Understanding Mobility in America des Ökonomen Tom Hertz von der American University ist die soziale Mobilität in den USA jedoch deutlich geringer als in den meisten europäischen Ländern.[1] Wer arm ist, bleibt in aller Regel arm. Wer in der unteren sozialen Schicht geboren wird, hat seinen Untersuchungen nach kaum eine Chance aufzusteigen. Daher ist der Mythos, dass jeder alles erreichen kann, wenn er sich nur richtig anstrenge, für die weniger Begabten und sozial Benachteiligten eher ein Fluch: Er suggeriert, dass alle Armen und Bedürftigen an ihrer Situation selber schuld sind.

    In Deutschland ist die Redewendung ebenso verbreitet, allerdings ist die soziale Mobilität in Deutschland seit den 1980ern (zuvor hatte sie sich in der Nachkriegszeit bis 1978 noch erhöht) gesunken und nur noch vergleichsweise gering.[2] Aufstiegsgeschichten nach dem Muster Vom Tellerwäscher zum Millionär fehlen in Gesellschaften mit strenger Hierarchie oder Kastenwesen wie in Indien.

    Quelle
    avatar
    checker
    Moderator
    Moderator

    Anzahl der Beiträge : 32509
    Anmeldedatum : 03.04.11
    Ort : Braunschweig

    Benutzerprofil anzeigen

    Nach oben Nach unten

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

    - Ähnliche Themen

     
    Befugnisse in diesem Forum
    Sie können in diesem Forum nicht antworten