Die September-Unruhen 1809 in Braunschweig

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Die September-Unruhen 1809 in Braunschweig

Beitrag  checker am Do Apr 20, 2017 7:35 pm

Die Durchzüge von Truppen ging weiter. Nicht jeder Logiergast benahm sich manierlich. So kam es am 4. September 1809 zu einer fürchterlichen Schlägerei zwischen drei französischen Gendarmen und braunschweiger Bürgern. Johann Gottfried Rudolf Lüttge von der Kannengießerstraße wurde erschlagen. Am nächsten morgen ging die Schlägerei wieder los. Es musste gegen Mittag der Brigadier Lefebre, er hatte den Streit angezettelt, ins Krankenhaus gebracht werden. Die Bevölkerung war so aufgebracht, dass sie das zu verhindern suchten. Das Militär hatte sich versammelt. Da die Unruhen nicht aufhören wollten, musste von der Schusswaffe gebrauch gemacht werden. Frau Barnstorff starb und ein Kind wurde verwundet.

Beim dritten Besuch des Königs in Braunschweig, am 8. September 1809, fielen alle Feierlichkeiten aus.

Die Übergriff der durchziehenden und einquartierten Truppen nahmen immer mehr zu.

Am Ende des Jahres 1809 herrschte Frieden in Deutschland. Nach unruhigen Zeiten kehrte nun wieder der übliche Durchmarsch-Verkehr ein.

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