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Anders Behring Breivik - Grausamer Kreuzritter =Terrorist=Freimaurer? Esoterikfaschist?

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Anders Behring Breivik - Grausamer Kreuzritter =Terrorist=Freimaurer? Esoterikfaschist?

Beitrag  Luziefer-bs1 am Mo Jul 25, 2011 10:28 pm

Anders Behring Breivik - Grausamer Kreuzritter =Terrorist=Freimaurer?



Hochgeladen von WAKEUPWAHABITEN007 am 25.07.2011

Anders Behring Breivik ist Freimaurer und Islamhasser
http://www.youtube.com/watch?v=F9XhN8AHvfg&feature=related

Anders Behring Breivik Kommentare von Document.no

http://translate.google.com/translate?hl=de&sl=no&tl=de&u=http://...

Wie die Medien über Oslo berichteten
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/07/wie-die-medien-uber-oslo-ber...

Breiviks Manifest ist ein Plagiat des 'Unabomber'
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/07/breiviks-manifest-ist-ein-pl...

da sieht ihr was die Medien mit ihrer Islam hetze produziert haben

Als Kreuzritter sieht sich der Attentäter von Oslo und Utøya in seinem Wahn: Er wolle den "kulturellen Marxismus" besiegen und den "Islam aus Europa vertreiben", erklärte Anders Behring Breivik vor dem Massenmord in einem Video. Als Ritter habe er die Pflicht, grausam zu handeln.

Hamburg - "2083 - eine europäische Unabhängigkeitserklärung", so steht es auf dem Titelblatt des 1516 Seiten dicken Manifests, in dem Anders Behring Breivik seine krude, rechtsextremistische und islamfeindliche Gedankenwelt offenbart . Dazu prangt ein großes, rotes Kreuz auf dem Papier: Es ist das Kreuz des Templerordens.
Der 32-jährige Norweger, der für den Massenmord mit mindestens 93 Toten auf der Insel Utøya und in Oslo verantwortlich gemacht wird, sieht sich in der Tradition der Kreuzritter. In seiner Kampfschrift, in der er vor "Marxismus und Islamisierung" warnt, bezeichnet er sich selbst als "Justiciar Knight Commander". Breiviks Ausführungen zufolge ist das der höchste Rang bei den Tempelrittern. Sie seien - so der Attentäter - im April 2002 in London wiedergegründet worden. Neun Gründungsmitglieder aus acht Ländern hätten sich zu diesem Zweck versammelt.
Ziel der Organisation, schreibt Breivik, sei es, die "politische und militärische Macht" in sämtlichen westeuropäischen Ländern zu ergreifen, den "politischen und kulturellen Marxismus als politisches Konzept in Europa" zu zerstören und den Islam vom europäischen Kontinent zu verdrängen.

hier weiter liesen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,776341,00.html

Illuminati-Freemason Mind Controled Slave Anders Behring Breivik Identified As Suspect In Norway Shooting

http://truthfrequencynews.com/?p=6853

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Theater um Breivik-Monolog

Beitrag  checker am Do Jan 19, 2012 10:56 pm

Theater um Breivik-Monolog



Veröffentlicht am 19.01.2012 von euronewsde

http://de.euronews.net/ Hinterbliebene der 77 Toten von der norwegischen Insel Utya empören sich über ein geplantes Theaterstück über die Motive des Massenmörders Anders Behring Breivik. Im Sommer soll ein Monolog mit Passagen aus dessen "Manifest" in Kopenhagen aufgeführt werden.
Der nach dem Massaker inhaftierte Breivik steht ab dem 16. April in Oslo vor Gericht.




mit dpa, DKTV2

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Behring Breivik: Irrer Attentäter - oder zurechnungsfähig?

Beitrag  checker am Mi Apr 11, 2012 10:03 pm

Behring Breivik: Irrer Attentäter - oder zurechnungsfähig?



Veröffentlicht am 10.04.2012 von afpde

Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik war nach einem neuen psychiatrischen Gutachten zum Zeitpunkt seiner Anschläge voll zurechnungsfähig - und könnte damit in seiner Heimat zur Höchststrafe von 21 Jahren Haft verurteilt werden. Der 33-Jährige habe nicht an einer Psychose gelitten, als er im vergangenen Juli 77 Menschen tötete, erklärten die Gutachter in Oslo. Behring Breivik hatte seine Morde seit langem geplant; ab Montag steht er deswegen vor Gericht. Ein AFPTV-Porträt

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Breivik: "Ja, ich würde es wieder tun"

Beitrag  checker am Di Apr 17, 2012 5:51 pm

Breivik: "Ja, ich würde es wieder tun"



Veröffentlicht am 17.04.2012 von afpde

In einer provokanten Rede hat sich der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik vor Gericht mit seinen Taten gebrüstet. "Ja, ich würde es wieder tun", erklärte der 33-Jährige Rechtsextremist vor Gericht mit Blick auf die Anschläge in Oslo und auf der Insel Utöya, bei denen er 77 Menschen tötete. Er bezeichnete seinen Doppelanschlag als "präventiv", weil er einen Kampf der Kulturen in Europa habe verhindern wollen, und forderte seine Freilassung.

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Re

Beitrag  checker am Di Apr 17, 2012 8:40 pm

Am zweiten Tag des Prozesses in Norwegen gegen den Massenmörder Breivik haben wirre Rechtfertigungen die Nerven von Gericht und Zuschauern auf die Probe gestellt. Die Richterin musste ihn mehrfach ermahnen.



Selbstgerecht und voller Verachtung für seine Opfer hat sich der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik vor Gericht in Oslo verteidigt. Dabei wurden die schlimmsten Befürchtungen der Opferfamilien wahr: Er prahlte mit seinen Attentaten, bei denen im vergangenen Sommer 77 Menschen in Oslo und einem Jugendcamp auf der Insel Utøya getötet wurden. Mehrfach unterbrach ihn die Richterin Wenche Elizabeth Arntzen und forderte ihn auf, sich zu mäßigen. Während der erste Prozesstag weltweit auf vielen Sendern live übertragen wurde, waren am Dienstag während des Prozesses keine Kameras im Gerichtssaal zugelassen.

Kein Bedauern

Wie schon am Tag zuvor lächelte Breivik beim Betreten des Gerichtssaals. Dann zeigte er sich wieder martialisch und streckte seine geballte Faust in die Höhe. Er verwahrte sich allerdings gegen den Vorwurf, unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu leiden.

In seiner Verteidigungsrede sagte der rechtsradikale Islamhasser: "Ja, ich würde das wieder machen". Seine Taten seien grausam gewesen und hätten viel Leid verursacht. Bedauern ließ er dabei - entsprechend seinem wirren Weltbild - allerdings nicht durchblicken. Stattdessen verlangte er einen Freispruch. Er habe gehandelt, um sein Land vor einem Bürgerkrieg zu bewahren. Er habe nicht erwartet, den Tag seiner Attentate zu überleben. Es sei eine "Selbstmord-Mission" gewesen.

Besonders schmerzhaft für die Angehörigen der Opfer waren Äußerungen zu seinem Massaker im Jugendcamp von Utøya - etwa: "Das waren keine unschuldigen Kinder, sondern politische Aktivisten, die für den Multikulturismus arbeiteten". Allein auf Utøya hatte Breivik gezielt 69 Teilnehmer getötet. Als der 33-Jährige die Organisatoren des Camps, die sozialdemokratische Jugendorganisation AUF mit der Hitlerjugend verglich, unterbrach ihn die Richterin.

Zu viel für die Angehörigen

Angehörige der Opfer wandten sich während seines Vortrags per SMS an ihre Anwälte im Gerichtssaal. Sie forderten, Breivik dürfe keine so große Bühne erhalten. Sein Vortrag müsse gekürzt werden. Der Attentäter indessen ließ sich Zeit. Er las mit ruhiger Stimme seine auf 13 Seiten vorbereiteten Statements und wirren Erklärungsversuche vor.

In seiner Verteidigungsrede bezog sich Breivik auch auf die Zwickauer Terrorzelle NSU in Deutschland und den als "Lasermann" bekanntgewordene Schweden John Ausonius. Er hatte von 1991 bis 1992 mit einer Schusswaffe dunkelhäutige Opfer ermordet. Wegen Mordes und neun Mordversuchen wurde er schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt. In Deutschland war im vergangenen Jahr eine beispiellose Mordserie der Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) aufgeflogen.

Kritik an Laienrichter

Der zweite Prozesstag hatte mit einem Eklat begonnen: Einer der Laienrichter wurde wegen Befangenheit vom Prozess ausgeschlossen. Er hatte in einem Chat-Forum einen Tag nach den Anschlägen im vergangenen Juli geschrieben, dass der Attentäter die Todesstrafe verdiene. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung und die Anwälte der Opfer waren sich einig, dass der Laienrichter deshalb nicht weiter der fünfköpfigen Strafkammer angehören könne.

Das norwegische Rechtssystem sieht indessen keine Todesstrafe vor. Bei einer Verurteilung droht Breivik die Höchststrafe von 21 Jahren Haft. Die Freiheitsstrafe könnte aber verlängert werden, wenn er nach Ende seiner Haftzeit weiter als Gefahr für die öffentliche Sicherheit eingestuft wird. Sollte das Gericht dem Gutachten folgen, in dem der Angeklagte als psychisch krank eingestuft wird, dürfte Breivik in eine geschlossene psychiatrische Anstalt eingewiesen werden.

hp/kle (dapd, afp, dpa)

Quelle & Video

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Breivik zeigt keine Reue und provoziert seine Opfer

Beitrag  checker am Di Apr 17, 2012 10:31 pm

n Oslo ist der erste Tag im Prozess gegen Anders Behring Breivik zu Ende gegangen. Der Mann, der zugibt, 77 Menschen ermordet zu haben, zeigte keine Reue – sondern provozierte das Gericht.

15.23 Uhr: Überpünktlich endet der erste Prozesstag. Polizisten legen Breivik wieder Handschellen an. Er wird nun zurück ins Gefängnis gebracht. Ab morgen wird er fünf Tage lang Zeit bekommen, dem Gericht seine Sicht der Dinge darzulegen. Beobachter rechnen mit haarsträubenden Ausführungen, denn Breivik bedauert, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben.

15.15 Uhr: Der Verteidiger kündigt an, eventuell eine Verschiebung des Prozesses zu beantragen, weil viele Fakten erst heute vorgelegt worden seien.

15.12 Uhr: Breiviks Anwalt kündigte an, Zeugen in fünf Kategorien zu präsentieren. Erstens Gesundheitsexperten. Zweitens Leute, die darlegen, ob Breiviks Standpunkt auch in anderen „Subkulturen“ verbreitet sei. Drittens sollen Zeugen über Extremismus Auskunft geben. Viertens solle geklärt werden, inwiefern marginalisierte Gruppen sich in Norwegen demokratisch zu Wort melden könnten. Fünftens soll unter anderem der Generalsekretär der sozialdemokratischen Partei zur Politik der Partei gehört werden. Angehörige dieser Partei hatte Breivik auf Utoya angegriffen und ermordet.

15.10 Uhr: Nun nimmt Verteidiger Geir Lippestad Stellung. Er wiederholt, dass Breivik zwar die Taten einräume, aber in Notwehr gehandelt habe. Der Anwalt räumt ein, dass es für die Angehörigen der Opfer sehr hart sein werde, Breiviks Stellungnahme zu hören. Doch sei es ein Grund- und ein Menschenrecht, sich als Angeklagter zu äußern. Außerdem könne sich das Gericht so ein eigenes Urteil bilden, ob Breivik zurechnungsfähig sei. Über diese Frage gibt es derzeit zwei sich widersprechende Gutachten. Breivik selbst möchte als zurechnungsfähig gelten.

14.07 Uhr: Mit etwas Verzögerung geht die Verhandlung weiter.

14.25 Uhr: Die Verhandlung wird nun für 20 Minuten unterbrochen.

14.24 Uhr: Im Gericht werden nicht die Namen aller Geschädigten verlesen. Eine Liste mit mehr als 400 Personen, die zur Zeit des Attentats auf der Insel waren, sowie eine Liste mit den Namen der fünf Bootsführer, die an der Rettung beteiligt waren, werden unverlesen zu den Akten genommen.

14.20 Uhr: Das Gericht spielt den Anruf ab, in dem Breivik der Polizei mitteilt, er habe gerade eine „Operation“ ausgeführt und sei nun bereit, sich zu ergeben.

14.02 Uhr: Gegen 18 Uhr am Tattag spricht Breivik als Mitglied der „antikommunistische Widerstandsbewegung“ mit der Polizei. Das Gericht spielt die Aufzeichnung des Anrufs ab.

13.44 Uhr: Staatsanwalt Holden listet detailliert auf, an welcher Stelle der Insel welches Opfer erschossen wurde. Das klingt etwa so: „Um 17.25 Uhr tötete Breivik zwei Personen südlich des Café-Gebäudes“ (dann folgen die Namen der beiden Opfer).

13.41 Uhr: Die Ermittler haben rekonstruiert, wie sich Breivik über Utöya bewegte. Die Daten beruhen unter anderem auf Zeugenaussagen. Gegen 17.17 Uhr betrat Breivik demnach die Insel, gegen 17.21 Uhr fielen die ersten Schüsse.

13.36 Uhr: Breivik beobachtet aufmerksam, wie Bilder von der Insel gezeigt werden, auf der am 22. Juli 2011 69 junge Menschen starben. Der Staatsanwalt will die Bilder vor allem zeigen, damit sich die Beobachter und Teilnehmer des Prozesses während des Verfahrens orientieren können.

13.33 Uhr: Auf mehreren Fotos ist zu sehen, wie das zweite Auto, mit dem Breivik zur Insel fuhr, ausgestattet war. Breivik hatte am Tag der Anschläge inzwischen eine Uniform angezogen, um sich als Polizist auszugeben.

13.25 Uhr: Eine weitere Animation zeigt, wo sich die 17 Menschen befanden, die vom Sprengsatz getötet oder verletzt wurden.

13.10 Uhr: Eine Animation zeigt vorher, wie Breivik den Lieferwagen vor einem Gebäude abstellt und zu einem anderen Auto geht, das ihn in Richtung Utöya bringen soll.

13.07 Uhr: Es wird ein Video von Überwachungskameras gezeigt, das die Explosionen im belebten Viertel aufgezeichnet hat. Einige Angehörige verlassen vorher den Saal.

13.04 Uhr: Staatsanwalt Holden spricht nun über den 22. Juli 2011 – den Tag der Anschläge. Ein Luftbild zeigt das Ministeriumsviertel von Oslo.

12.42 Uhr: Das Gericht macht derzeit eine Pause, doch ereignisarm ist es in Oslo nicht. Ein junges Mädchen bricht in dieser Pause zusammen und muss betreut werden.

12.30 Uhr: Breivik selbst hat die Ausstrahlung seines Clips übrigens zu Tränen gerührt.

12.24 Uhr: Dass der Videoclip ausgestrahlt wird, war vorher nicht unbedingt klar. Man habe lange darüber diskutiert, ob der Film vollständig gezeigt werden müsse, führt Staatsanwalt Svein Holden aus, und sei zu dem Schluss gekommen, dass dies nötig sei. „Der Film kann dem Gericht einige Hinweise auch in Bezug auf Breiviks Erklärung morgen geben“, sagt er.

11.52 Uhr: Der zweite Teil des Films warnt vor der „Eurabischen Union“. Eine Art Wetterkarte wird eingeblendet – die „Jihad-Vorhersage“. Unter einem Bild von martialisch schreienden Muslimen heißt es: „Islam – die Religion des Friedens“. Das ist aus Breiviks Sicht wohl ironisch gemeint. Mit dem Film – der auf den neutralen Beobachter einfach nur krank wirkt – begründet Breivik seine Weltsicht, seine Taten.
11.50 Uhr: Der Film zu Breiviks Manifest wird gezeigt. Es ist ein unheimliches Dokument. Sphärische Musik unterlegt einzelne Bilder, die die Gefahr des Kommunismus und des Islam zeigen sollen. „Kulturmarxisten vergewaltigen Europa 1968 – 2011“, steht unter einem Bild. Ein anderes zeigt eine Waschmittelpackung, darauf steht: „Brain Wash“ – Gehirnwäsche.

11.45 Uhr: Der Angeklagte verfolgt die Ausführungen des Staatsanwalts Holden nahezu unbewegt. Mal schaut er vor sich auf den Tisch, mal nimmt er Holden fest in den Blick. Lediglich Breiviks Mund bewegt sich, er presst die Lippen aufeinander.

11.40 Uhr: Eine Woche vor dem Anschlag, am 15. Juli 2011, besorgte Breivik den Lieferwagen, in dem die Bombe versteckt war. Am 20. Juli brachte er den Wagen nach Oslo und parkte ihn vor dem Haus seiner Mutter, in dem er dann auch übernachtete. Am 21. Juli traf er abschließende Vorbereitungen.

11.36 Uhr: Eine Zeichnung zeigt, wie die Osloer Bombe Breiviks aufgebaut war. Den Sprengstoff stellte Breivik auf einem Bauernhof mithilfe von Düngemittel her. Verschiedene Fotos zeigen die Bombenwerkstatt, darunter vier handelsübliche Mixer, mit denen die Zutaten zerkleinert wurden. Ein Betonmischer diente dazu, die Mischung zu erzeugen. Das alles sieht irgendwie aus wie auf einer Baustelle.

11.27 Uhr: Bei diesen Ausführungen geht es um die Person Breiviks und darum, wie er zwischen 2006 und 2011 Vorbereitungen für seinen Massenmord getroffen hat.

11.25 Uhr: Staatsanwalt Holden präsentiert einige Fotos, die Breivik in Uniform und verschiedene Abzeichen zeigen – ebenso wie gefälschte Polizeiausweise. Teilweise hat Breivik diese Fotos selber geschossen. Die Abzeichen deuten meist auf den Templerorden hin. Andere Bilder zeigen das Gewehr und die Pistole, die Breivik später bei den Attentaten verwenden sollte. Zwischen September 2010 und Juli 2011 kaufte Breivik zudem 43 Bestandteile für den Bombenanschlag in Oslo.

11.16 Uhr: Ebenfalls wichtig: Das Kompendium Breiviks, das in dieser Zeit entstanden ist, mit 2081 Seiten in drei Büchern. Auf dem Deckblatt ist ein rotes Templerkreuz zu sehen, darüber der Titel „2083“. Breivik stellt im ersten dieser Bücher den Islam als eine auf Gewalt abzielende Ideologie dar. In Buch drei ruft er dazu auf, am „Bürgerkrieg in Europa“ teilzunehmen.

11.12 Uhr: Einen Punkt will Holden besonders herausheben. Breivik spielte regelmäßig das Online-Rollenspiel „World of Warcraft“, nach eigenen Angaben „sehr gut“. Der Name einer Figur Breiviks dort: „Justicar Andersnordic“. Der Staatsanwalt bezieht sich vor allem auf die Gewalt im Spiel.

11.08 Uhr: 2009 wurde Breivik den Angaben zufolge Mitglied der Freimaurer und zog nach Oslo. Staatsanwalt Svein Holden zeigt ein Foto des Zimmers. Bett mit weißem Bezug, ein Computer, drei große, farbenfrohe Bilder an der Wand.

10.59 Uhr: In seinen Ausführungen bezieht sich der Staatsanwalt auf Aussagen Breiviks bei der Polizei. Demnach hatte Breivik seit 1995 keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, einem Diplomaten. 2001 wurde er angeblich Mitglied des Ordens der Tempelritter und nahm über das Internet Kontakt mit militanten Nationalisten auf. Die traf er dann 2002 in Liberia und in London.

10.53 Uhr: Der Staatsanwalt kündigt an, Breiviks Leben in fünf Abschnitten darstellen zu wollen. Seine Anklagerede soll ungefähr vier Stunden dauern.

10.50 Uhr: Die Richterin warnt die Zuschauer im Gerichtssaal, dass gleich Videos der Taten gezeigt werden. Es seien „beeindruckende, starke Bilder“, die für die Angehörigen aber vielleicht nicht auszuhalten seien.

10.27 Uhr: Nach der Staatsanwältin folgt die Frage an Breivik, ob er sich schuldig bekenne. Er sagt: „Ich erkenne an, die Straftaten begangen zu haben, aber ich erkenne keine juristische Schuld, weil ich in Notwehr gehandelt habe.“ Auch das Gericht erkenne er nicht an. Staatsanwältin Bejer-Engh hatte vorher die unheimliche Todesliste verlesen.

10.24 Uhr: „Der Angeklagte hat erhebliche Verbrechen begangen, mit der wir in unserer Zeit keinerlei Erfahrung haben“, sagt Bejer-Engh. Es stehe außer Zweifel, dass Breivik seine Taten bei Gelegenheit wiederholen würde. Die Staatsanwaltschaft strebe ein Urteil an, nach dem Breivik in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen wird.

10.15 Uhr: Wie geht es den Opfern, die überlebt haben, wohl heute, an diesem ersten Prozesstag? Vor dem Auftakt hatte die 18 Jahre alte Schülerin Alexandra Peltre der „Bild“-Zeitung gesagt: „Seit dem Tag sehe ich nichts mehr selbstverständlich. Ich sage aus, damit ich weiterleben kann.“

10.11 Uhr: Inzwischen ist Staatsanwältin Bejer-Engh bei den Opfern angelangt, die das Attentat schwerverletzt überlebt haben. „ 83: Schuss in den Hals, Bruch von Nackenwirbel drei und vier. Mehrfach operiert. Vom 15. August bis 30. November 2011 im Krankenhaus behandelt.“ Bei einem anderen Opfer führte ein Schuss „zum Sehverlust des rechten Auges“. Bejer-Engh schaut ernst, nimmt ab und zu einen Schluck Wasser.

10.05 Uhr: Dass Breivik den Saal mit geballter Faust betrat, ist übrigens kein Zufall. In einem seiner Manifeste hatte er diese Geste als Zeichen „der Kraft, der Ehre und der Herausforderung für die marxistischen Tyrannen in Europa“ erklärt.

10.02 Uhr: Ein Wort zum Aufbau des Saals im Amtsgericht: Die Staatsanwältin steht gegenüber von Breivik, hinter ihr sitzen die Opferanwälte. Links von ihr (und damit rechts von Breivik) sitzen die Gutachter, zwei Richter und drei Schöffen.

09.54 Uhr: Mittlerweile wird verlesen, wie Opfer Nummer 50 starb. Geboren am 1. Oktober 1995, einmal getroffen von Pistole oder Gewehr. „Der Schuss ging in den rechten Teil des Bauchs, beschädigte die Leber, den Zwölffingerdarm. Sie starb an Verblutungen durch Schussschäden.“ Will man das eigentlich alles so genau hören?

09.44 Uhr: Es ist eine unheimliche Szene, die sich im Gericht in Oslo abspielt. Staatsanwältin Bejer-Engh, blonde Haare, schlanke Gestalt, liest mit neutraler Stimme ab, wie die Opfer starben. 77 Menschen – die meisten davon noch sehr jung.

09.37 Uhr: Breivik nimmt die Aufzählung ungerührt zur Kenntnis. Er schaut auf den Tisch direkt vor sich. Es wirkt fast so, als lese er die Anklageschrift mit.

09.34 Uhr: Allen Einzeltaten wird eine Nummer zugeordnet. Das klingt dann zum Beispiel so: „15: Name, geboren am 3. Februar 1993. Sie befand sich im kleinen Saal des Cafés und wurde dreimal getroffen. Die Schüsse schädigten die Lunge und die Oberseite der Brust.“ (...) „18: Name, geboren am 26. Januar 1996. Befand sich im großen Saal des Cafés. Wurde dreimal mit der Pistole oder dem Gewehr getroffen.“

09.30 Uhr: In allen grausamen Details wird beschrieben, wie die Opfer starben, wo die Kugeln einschlugen, wann die Opfer geboren wurden, wie sie hießen.

09.12 Uhr: Die Staatsanwältin Inga Bejer-Engh verliest die Anklageschrift und zählt alle Personen, die am 22. Juli vergangene Jahres zu Tode kamen, nacheinander auf. Sie beginnt mit den Opfern des Bombenanschlags von Oslo.

09.05 Uhr: Einen formellen Misstrauensantrag gegen das Gericht will Breivik aber nicht stellen.

09.03 Uhr: Breivik meldet sich erstmals zu Wort und behauptet, dass das Gericht nicht für ihn zuständig sei. Er erkenne das Gericht nicht an. Es habe sein Mandat von Parteien erhalten, die den Multikulturalismus förderten. Als Beruf gibt er an, Schriftsteller im Gefängnis zu sein. Die Richterin hatte gesagt, er sei arbeitslos.

08.47 Uhr: Breivik kommt in den Gerichtssaal. Der mutmaßliche Massenmörder sitzt auf der Anklagebank, trägt einen schwarzen Anzug und braune Krawatte.

08.42 Uhr: Der Angeklagte ist im Gerichtssaal eingetroffen. Breivik betrat den Saal mit ausgestreckter geballter Faust.

08.12 Uhr: Das Gericht will rund 150 Zeugen hören. Als Nebenkläger treten rund 770 Überlebende und Hinterbliebene auf.

08.11 Uhr: Knapp neun Monate nach den Anschlägen von Oslo und Utöya mit 77 Toten beginnt der Prozess gegen Breivik. Das Verfahren ist auf zehn Wochen angesetzt. In Oslo wird es vor allem darum gehen, ob der 33-Jährige zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war und damit wegen „Terrorakten“ zu der in Norwegen geltenden Höchststrafe von 21 Jahren verurteilt werden kann.

Quelle

Hier einige wichrtige informationen aus dem Text.

11: 25 Uhr
Staatsanwalt Holden präsentiert einige Fotos, die Breivik in Uniform und verschiedene Abzeichen zeigen – ebenso wie gefälschte Polizeiausweise. Teilweise hat Breivik diese Fotos selber geschossen. Die Abzeichen deuten meist auf den Templerorden hin.

11.16 Uhr
Ebenfalls wichtig: Das Kompendium Breiviks, das in dieser Zeit entstanden ist, mit 2081 Seiten in drei Büchern. Auf dem Deckblatt ist ein rotes Templerkreuz zu sehen, darüber der Titel „2083“. Breivik stellt im ersten dieser Bücher den Islam als eine auf Gewalt abzielende Ideologie dar.

11:59
2001 wurde er angeblich Mitglied des Ordens der Tempelritter und nahm über das Internet Kontakt mit militanten Nationalisten auf.

Nun hat man da noch fragen?
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Attentäter Breivik verweigert die Aussage

Beitrag  checker am Mi Apr 18, 2012 8:56 pm

Attentäter Breivik verweigert die Aussage



Veröffentlicht am 18.04.2012 von afpde

Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik hat vor Gericht die Aussage zu mutmaßlichen Kontakten zu anderen militanten Nationalisten verweigert. "Dazu möchte ich mich nicht äußern", sagte der 33-Jährige am dritten Tag seines Prozesses. In seinem im Internet veröffentlichten 1500 Seiten starken Manifest hatte Breivik erklärt, Mitglied einer Tempelritterorganisation zu sein.

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Breivik will Freispruch oder Tod

Beitrag  checker am Mi Apr 18, 2012 9:23 pm

Der norwegische Massenmörder Breivik hält eine langjährige Gefängnisstrafe für seine Taten für "erbärmlich". Die Staatsanwaltschaft hat ihn am dritten Prozesstag in einem Kreuzverhör in die Enge getrieben.



Es könne nur zwei gerechte Urteile geben: Freispruch oder Todesstrafe, so Anders Behring Breivik. "Ich will die Todesstrafe nicht, aber ich hätte das Urteil respektiert", sagte Breivik am Mittwoch bei seiner Befragung vor dem Gericht in Oslo. "Nach meiner Ansicht ist eine 21-jährige Haftstrafe eine erbärmliche Strafe".
Die Maske bröckelt

Erschöpft, unsicher, genervt: Die Staatsanwaltschaft hat Breivik am dritten Prozesstag in einem Kreuzverhör in die Enge getrieben. Anklägerin Inga Bejer Engh versuchte, die bizarre Gedankenwelt des Islamhassers vor dem Gericht in Oslo Stück für Stück zu entlarven. Der 33-Jährige wich den meisten Fragen aus. "Ich möchte keine Informationen geben, die zu weiteren Festnahmen führen könnten", sagte er.

Nachdem sich Breivik am Dienstag noch mit dem Massaker vom Sommer 2011 gebrüstet hatte, wirkte er am Mittwoch beinahe resigniert. Immer wieder wurde deutlich, wie groß seine Sorge ist, dass seine Überzeugungen als Hirngespinste abgetan - und seine Taten damit als Verbrechen eines Geisteskranken eingestuft werden. "Ich hoffe, Sie legen weniger Gewicht darauf, mich lächerlich zu machen, und mehr auf die Sache", sagte er an die Adresse der Staatsanwältin. <7p>

Die Anklägerin versuchte vergeblich, Näheres über seine Kontakte zu anderen Rechtsextremisten und das angebliche Netzwerk der "Tempelritter" zu erfahren. Er habe vor allem über das Internet Kontakt zu Gleichgesinnten im Ausland gesucht, sagte Breivik, wollte aber keine Details nennen. "Mein Eindruck war, dass die meisten militanten Nationalisten in Norwegen unter Beobachtung standen." Das sei für ihn ein großes Problem gewesen.

Staatsanwältin Engh machte deutlich, dass sie nicht an die Existenz der "Tempelritter" glaubt. Breivik erklärte hingegen, er sei Komandant einer Tempelritter-Zelle gewesen. "Das bedeutet, dass ich ein Fußsoldat war, der mit anderen verbunden war. Aber mehr will ich darüber nicht sagen", betonte der 33-Jährige. Zugleich behauptete er, es gebe noch zwei weitere Terrorzellen in Norwegen. "Ich bin eine von Dreien. Das habe ich die ganze Zeit gesagt". Es handle sich um Ein-Mann-Zellen. In Medienberichten wurden allerdings Zweifel an der Darstellung Breiviks angemeldet.

Die Staatsanwaltschaft geht allerdings davon aus, dass Breivik ein Einzeltäter ist. "Sie versuchen zu zeigen, dass ich lüge und mir Dinge ausgedacht habe. Wir können genauso gut gleich zum Schluss kommen, dann brauchen Sie mich nicht lächerlich zu machen", warf er der Anklage vor. Später betonte er, er sehe nur einen Freispruch oder die Todesstrafe als gerechtes Urteil an. Die nach norwegischem Recht vorgesehene Höchststrafe von 21 Jahren nannte er armselig: "Ich will die Todesstrafe nicht, aber ich hätte das Urteil respektiert".
Zeit bis Montag

Zu Beginn der Befragung am Dienstag hatte sich Breivik noch mit der "spektakulärsten Operation eines militanten Nationalisten in Europa in diesem Jahrhundert" gebrüstet und mit seinen Attentaten geprahlt, bei denen im vergangenen Sommer 77 Menschen in Oslo und einem Jugendcamp auf der Insel Utoya umkamen. Er darf noch bis Montag sein Weltbild erklären.

Im Internet findet seine Botschaft offenbar Unterstützer. Nach seiner menschenverachtenden Aussage vom Dienstag sei die Debatte auf der Facebook-Seite "Stoppt die Islamisierung Norwegens" hochgekocht, berichtete der Fernsehsender TV2 am Mittwoch. Viele hätten offen geschrieben, dass sie Breiviks Gedanken unterstützten, die Terrorakte vom 22. Juli 2011 aber nicht befürworteten. Die Seite "Stoppt die Islamisierung Norwegens" hat auf Facebook bereits rund 10.000 Anhänger.

Quelle

Breivik kündigte unter dessen weitere Anschläge der Tempelritter an, zumindest in Norwegen.Das Netzwerk der Tempelritter ist weit gespannt und man darf davon ausgehen,dass Europaweite Anschläge zu erwarten sind.Wie uns berichtet wurde hat auch in Braunschweig jemand dieses Angekündigt.So die verlässliche Aussage eines Zeugen der nicht genannt wurde.
Der Mann der ca. 1,80 groß und Blond war, soll gesagt haben:erst legen wir die ganzen kanacken um und dann sind die Holländer,Fanzosen und Belgier dran.
Der Mann war in begleitung einen blonden Frau und war ordentlich gekleidet.
Was auffiel war das er eine goldene Kette mit einen Anhänger trug, so wie eine Brille mit goldfarbenem Gestellt.
Also gehört nicht zu dem klientel Spriengerstiefel und Glatze,oder Blackcaps.
Das diese Leute auch anderweitig auftreten wissen wir aus Frankrein.




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Allein Richard Löwenherz ging Breivik an die Nieren

Beitrag  checker am Do Apr 19, 2012 6:20 pm

Allein Richard Löwenherz ging Breivik an die Nieren



Veröffentlicht am 18.04.2012 von euronewsde

http://de.euronews.com/ 77 Tote Kinder und Jugendliche rührten ihn nicht. Aber ein Kreuzritter aus dem 12. Jahrhundert. Prozessbeobachter, Anwälte, Angeörige von Opfern und knapp Davongekommene beobachteten jede Regung Anders Behring Breiviks an seinem ersten Prozesstag. Er hat die 77 getötet, das hat er zugegeben.


John Christian Elden, Opferanwalt:

"Ihm kamen die Tränen, als diese Heldenbilder zu sehen waren von Richard Löwenherz und anderen, die er für gute Kreuzritter hält. Er sieht sich in der gleichen Rolle - womöglich hält er sich für einen von denen. Darum fing er an zu weinen, als er seinen Film wieder zu sehen bekam. Ich glaube, er war irgendwie stolz auf das, was er getan hat."


Mette Yvonne Larson, Opferanwältin:

"Sein Projekt war ja kein Erfolg. Es gelang ihm nicht, den Multikulturalismus loszuwerden. Es gelang ihm nur, sich selbst vor Gericht zu bringen und viele Kinder und junge Erwachsene zu töten."




Während der Angeklagte posiert wie ein erfolgreicher Torschütze, leiden Überlebende und Familien der Opfer. "Wir werden die nächsten zehn Wochen in der Hölle verbringen," sagte Trond Henry Blattmann, dem Breivik den 17-jährigen Sohn auf der Insel Utøya erschossen hat.


Sinding Bekkedal hat das Massaker von Utoya-überlebt:

"Für mich ist das Wichtigste ein korrektes Verfahren. Wer Angehörige verloren hat, muss so viel Aufmerksamkeit wie möglich bekommen und der Täter so wenig wie möglich - die will er ja gerade."

Breiviks Weltbild sei schwer zu verstehen, so sein Anwalt Geir Lippestad, "er hat den Wunsch, als zurechnungsfähig verurteilt zu werden."




mit Reuters, AP, dpa

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Auch Häuptling Sitting Bull reitet durch Breiviks Innenwelt

Beitrag  checker am Do Apr 19, 2012 7:43 pm

Auch Häuptling Sitting Bull reitet durch Breiviks Innenwelt



Veröffentlicht am 19.04.2012 von euronewsde

http://de.euronews.com/ Zweiter Prozesstag für Anders Behring Breivik. Ein Schöffe ist wegen Befangenheit ausgetauscht - er hatte für den Mann, der 77 Tötungsdelikte zugegeben hat, die Todesstrafe gefordert. Die es in Norwegen gar nicht gibt.

"Ja, ich würde das wieder machen", sagte der rechtsradikale Islamhasser im Gericht. Seine Taten seien grausam gewesen. Er habe gehandelt, um sein Land vor einem Bürgerkrieg zu bewahren, sagte er, verglich sich mit dem Indianer-Verteidiger Sitting Bull und verlangte Freispruch.


Berit Reiss-Andersen, Norwegischer Anwaltsverband:

"Es ist sehr wichtig, dass wir verstehen, was passiert ist, dass er das Recht hat, in diesem Umfeld seine Aussage zu machen - im Gerichtssaal - und es ist auch von großer Bedeutung für den psychiatrischen Sachverständigen, zu sehen, wie er tickt."


75 Minuten lang breitete Breivik sein Weltbild aus - der vielleicht aufschlussreichste Satz: "Ich wurde in einem Gefängnis geboren und habe mein ganzes Leben in einem Gefängnis gelebt."

So manchen Überlebenden geht Breiviks Innenleben jetzt schon auf die Nerven.


Hildegun Fallang, Überlebende des Massakers auf der Insel Utøya:

"Wir müssen uns an das Geschehen erinnern, aber ihn möchte ich vergessen. Im Moment sind hier die Medien aus der ganzen Welt und die norwegischen Medien senden rund um die Uhr aus dem Gericht. Ich meine, er bekommt damit, was er will. Aber ich möchte mich da nicht beteiligen. "


Anders Behring Breivik hat bis Montag Gelegenheit, sich vor Gericht zu äußern. Ein Urteil wird in etwa drei Monaten erwartet.




mit Reuters, dpa, AP

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Anders Behring Breivik wieder im Zeugenstand

Beitrag  checker am Do Apr 19, 2012 7:58 pm

Anders Behring Breivik wieder im Zeugenstand



Veröffentlicht am 19.04.2012 von euronewsde

http://de.euronews.com/ Am dritten Tag des Utøya-Prozesses ist der Platz von Anders Behring Breivik wieder im Zeugenstand. Auch heute sowie in den kommenden Tagen wird er selbst befragt. Vor den Richtern hat er sich heute erhoben; das war zu Prozessbeginn noch anders.

Die Staatsanwälte wollen mit ihren Fragen herausfinden, wie Behring Breivik über die Jahre zum Extremisten und Attentäter geworden ist.

Dazu konfrontieren sie ihn mit Auszügen aus den Polizeiverhören sowie aus dem Traktat, das er am Tag der Anschläge letzten Juli im Internet veröffentlicht hatte.

Sie befragen Behring Breivik auch zu Auslandsreisen und - kontakten - wie einer Reise nach Liberia 2002, wo er einen serbischen Nationalisten getroffen haben will. Darüber will er aber kaum sprechen.

Er lehnt es auch ab, etwas über den Geheimbund von Nationalisten zu sagen, dem er nach eigenen Angaben angehört. Laut Polizei gibt es für diese Vereinigung, "Knights Templar", keinen Anhaltspunkt.

Anders Behring Breivik werden Terrorismus und 77-facher Mord vorgeworfen. Letzten Juli verübte er den Sprengstoffanschlag im Osloer Regierungsviertel, nur wenige Meter vom Gerichtsgebäude, sowie das Blutbad auf der Insel Utøya außerhalb der
Hauptstadt.

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Wenige Antworten im Utøya-Prozess

Beitrag  checker am Do Apr 19, 2012 8:27 pm

Wenige Antworten im Utøya-Prozess



Veröffentlicht am 19.04.2012 von euronewsde

http://de.euronews.com/ Für Anders Behring Breivik war es wieder ein Tag im Zeugenstand: Am dritten Verhandlungstag wurde der Attentäter von Oslo und Utøya erneut selbst vernommen.

In den Blickpunkt rückt nun aber auch sein rechtsextrem angehauchter Gruß jeden Morgen:
Opfer und Hinterbliebene wollen verhindern, dass er diesen Gruß zeigen kann. Der Opferverband spricht von einer Provokation und von einer "mächtigen Schweinerei".

Die Staatsanwälte befragten Behring Breivik unter anderem zu Auslandsreisen und -kontakten. Seine Antworten blieben aber dürftig. Vor allem beschwerte er sich darüber, dass die Befragung ihn aus seiner Sicht als unglaubwürdig darstellen und lächerlich machen solle.

Er lehnte es auch ab, etwas über den Geheimbund von Nationalisten zu sagen, dem er nach eigenen Angaben angehört. Laut Polizei gibt es für diese
Vereinigung, die so genannten Tempelritter, keinen
Anhaltspunkt.

In London demonstrierten Mitglieder der islamfeindlichen English Defence League, die mit
Anders Behring Breivik sympathisiert - oder zumindest mit seinen Ideen der Überfremdung westlicher Länder. "Mit seinen Worten hat er recht",
meint EDL-Anführer Stephen Lennon; "aber seine Taten waren ekelhaft".

Morgen will die Staatsanwaltschaft in Oslo Behring
Breiviks Leben weiter beleuchten - dann die Jahre ab 2006, die Jahre der Anschlagsplanung.

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Was tun gegen religiösen Extremismus?

Beitrag  checker am Sa Apr 21, 2012 5:37 pm

Was tun gegen religiösen Extremismus?



Veröffentlicht am 19.04.2012 von euronewsde

http://de.euronews.com/ Die Morde in Toulouse erschütterten Europa und den französischen Präsidentschaftswahlkampf. Sie heizten die Diskussion darüber an, wie man mit religiösem Extremismus umgehen sollte. Dabei geht es nicht nur um gewalttätige Islamisten, sondern, wie das Massaker im vergangenen Jahr in Norwegen zeigte, generell um extremistische Gewalttäter.

Wir gehen dem Problem bei The Network auf den Grund. Mit drei Gästen: Sophia in't Veld, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres im Europäischen Parlament; Ahmed Bouziane, Direktor der humanitären Organisation Islamic Relief in Belgien, und Filip Dewinter, Abgeordneter der rechtsgerichteten Partei Vlaams Belang im flämischen Parlament.


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Norwegen: Die Überlebenden vom Massenmassaker aus Utoya sagen aus

Beitrag  checker am Fr Mai 04, 2012 10:32 pm

Norwegen: Die Überlebenden vom Massenmassaker aus Utoya sagen aus



Veröffentlicht am 03.05.2012 von euronewsde

http://de.euronews.com/ Im Prozess gegen den rechtsradikalen Massenmörder Anders Behring Breivik
sagen seit heute die Überlebenden von Utoya aus.

Einer von ihnen sagte, er habe wirklich geglaubt, dass Breivik ein Polizist gewesen wäre.

Seine Uniform, seine Waffe und sein gefälschter Ausweis sind wichtige Elemente, die für diese Verwirrung gesorgt haben.

Auf die Frage des Journalisten, ob er geglaubt habe, der Polizist sei verrückt geworden, antwortet der Zeuge, es wäre zunächst sein erster Gedanke gewesen und er dachte, Breivik sei ein Polizist gewesen.

Beim Gerichtsverfahren wurde zunächst eine Priorität auf den Bombenanschlag gesetzt.
Weitere Überlebende des Massakers sollen im Mai aussagen.

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