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Hermann Lorenz, der letzte Henker des DDR Regimes

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Hermann Lorenz, der letzte Henker des DDR Regimes

Beitrag  Andy am Fr Mai 12, 2017 10:23 am

Hermann Lorenz (* 2. August 1928 in Neudek, Tschechoslowakei; † 2001 in Leipzig) war Offizier im Organ Strafvollzug des Ministeriums des Inneren (MdI) der DDR und deren letzter Henker.[1]

Lorenz vollzog zwischen 1969 und 1981 die letzten 20 Hinrichtungen auf deutschem Boden, die meisten davon wegen Mordes, einige wegen Spionage oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit.[2]

Die beiden letzten Todesurteile vollstreckte Lorenz als Hauptmann des Strafvollzugs und Abteilungsleiter der Strafvollzugseinrichtung Leipzig, als er am 18. Juli 1980 den Ex-Fregattenkapitän im NVA-Nachrichtendienst Winfried Baumann durch unerwarteten Nahschuss mit seiner P 38[3] und am 26. Juni 1981 den angeblich abtrünnigen Stasi-Hauptmann Werner Teske hinrichtete.[4]

Lorenz galt als sorgfältiger, pflichtbewusster und überpünktlicher Abteilungsleiter seiner Strafanstalt.[5] Er bekam für jede Hinrichtung 150 Mark, seine Helfer je 125 Mark.[6]

Nur Anstaltsleiter Hugo Friedrich war in die Tätigkeit Lorenz’ eingeweiht.[6] Lorenz trat 1980 aus gesundheitlichen Gründen als Major in den Ruhestand. Die Todesstrafe in der DDR wurde 1987 abgeschafft.[7][8][9]

Nach der Wende äußerte sich Lorenz mehrfach in Interviews und vor der Kamera zu seiner Tätigkeit, so 1991 gegenüber Roger Willemsen. Dieses Interview ist zu Teilen in dem Film Henker – Der Tod hat ein Gesicht, einer Dokumentation von Jens Becker und Gunnar Dedio (2001), zu sehen.

Siehe auch

Liste von in der DDR hingerichteten Personen


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