Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Range Rover Velar D300
Heute um 8:39 am von Andy

» Eurofighter im Luftkampf: Angriff mit Raketen
Heute um 8:38 am von Andy

» Audi e-tron
Heute um 8:35 am von Andy

» Inside Lehman Brothers - Whistleblower packen aus
Heute um 8:32 am von Andy

» Der Streit um die Braunkohle
Heute um 8:30 am von Andy

» Spritze die Kartoffeln aufs Blech und du erlebst dein blaues Wunder.
Heute um 8:27 am von Andy

» == Busaton ==
Heute um 8:24 am von Andy

» Handtasche im Auto
Heute um 7:45 am von Andy

» 30 Fakten, die selbst die Schlausten überraschen
Heute um 7:43 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
September 2018
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Kalender Kalender


Der Intellektualismus

Nach unten

Der Intellektualismus

Beitrag  Andy am Do Okt 12, 2017 12:31 am

Intellektualismus (zu lat. intellectus: ‚das Innewerden, Wahrnehmung, Erkenntnis‘) bezeichnet einerseits eine übermäßige und einseitige Betonung des Verstandes gegenüber dem Willen (vgl. Voluntarismus) und allen Gemüts- und Charakterwerten.
Daneben ist Intellektualismus eine philosophische Auffassung, wonach der Intellekt das Gute bestimmt (ethischer oder moralischer Intellektualismus), alles Seiende erfassen kann (erkenntnistheoretischer Intellektualismus) und als Weltgrund verstanden wird (metaphysischer Intellektualismus). Vertreter dieser Anschauung waren neben anderen Sokrates und Thomas von Aquin. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Intellektualismus ideologisch abgelehnt und Intellektueller als abwertender Kampfbegriff gebraucht, um jüdische oder andere politisch unerwünschte Personen zu diskreditieren und/oder anzuprangern (siehe auch NS-Propaganda).
Intellektualismus/Intellektualozentrismus bei Pierre Bourdieu

Pierre Bourdieu versteht unter Intellektualismus bzw. Intellektualozentrismus die Vernachlässigung der Tatsache, dass Wissenschaftler bei ihren Forschungen unter einer Handlungsentlastetheit stehen. Damit ist gemeint, dass ein sozialer Akteur in einer Alltagssituation immer einem Zeit- und Handlungsdruck unterworfen ist, während wissenschaftliche Arbeit unabhängig von diesen Faktoren stattfindet. Damit wird die theoretische Erkenntnis von den praktischen, situationsbedingten Gegebenheiten entkoppelt. Laut Bourdieu sind demnach die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht unmittelbar auf alltägliche Situationen anwendbar, sondern nur in der abstrakten, theoretischen Dimension gültig. Umgekehrt können Erkenntnisse aus alltäglichen Situationen nicht ohne weiteres auf theoretischer Ebene angewandt werden, da sie unter anderen Umständen (Zeit- und Handlungsdruck) generiert wurden.[1]

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 25550
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten