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Börsencrash - Fiktives Szenario: Wie hart kann es uns noch treffen?

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Börsencrash - Fiktives Szenario: Wie hart kann es uns noch treffen?

Beitrag  Luziefer-bs1 am Do Aug 11, 2011 12:48 am

Börsencrash, Euro-Krise, sogar die USA taumeln: BILD beschreibt, was im schlimmsten Fall passieren könnte!



Die Aktienkurse fallen in den nächsten Tagen immer weiter. In einer Woche verlieren die Kurse in Dax und Dow Jones fast ein Drittel. Die deutscher Top-Unternehmen büßen immer mehr an Wert ein.

Der weltweite Crash reißt auch die Börsen in Italien und Spanien in den Keller. Das Vermögen von Banken und Millionen Kleinanlegern in Italien wird vernichtet. Weltweit verlieren Investoren das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft Italiens. Eine Ratingagentur stuft die italienische Kreditwürdigkeit herunter.

Dadurch muss Italien plötzlich gewaltige Zinsen zahlen, um neues Geld am Markt zu leihen. Die Zinsen für italienische Staatsanleihen steigen auf über zehn Prozent. In dieser dramatischen Lage beantragt die italienische Regierung die Hilfe des Euro-Rettungsschirms.

Doch die anderen Euro-Staaten sind durch den Börsen-Crash geschwächt, müssen gewaltige Summen zurückhalten, um eventuell eigene Banken in Schwierigkeiten zu stützen. Sie verweigern Italien die dringend benötigten frischen Kredite.

Das Ergebnis: Italien kann innerhalb kürzester Zeit seine Zinsen nicht mehr zahlen, gilt als zahlungsunfähig. Der Italien-Crash reißt Spanien mit in den Abgrund. Spanische Banken, die Italien Geld geliehen haben, gehen pleite. Der spanische Staat verfügt nicht über genügend Mittel, um seine Banken zu stützen. Auch Spanien gilt nun als zahlungsunfähig. Auf der ganzen Welt, auch in Deutschland, müssen Regierungen nun die Banken retten, die Milliarden in italienische und spanische Staatsanleihen investiert haben.

Deutschland und Frankreich verkünden, dass ihre finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen, um die eigenen Volkswirtschaften zu stützen und gleichzeitig Italien, Spanien und Griechenland zu retten. Der Euro-Rettungsschirm platzt – und damit der Euro.

Die europäischen Staaten kehren zu ihren alten Währungen zurück. Nach einigen Wochen bereits ist die neue, alte D-Mark im Kurs gegen die anderen Währungen Europas drastisch gestiegen, deutsche Exporte verteuern sich entsprechend, brechen dramatisch ein.​ Deutsche Unternehmen müssen daher massiv Mitarbeiter entlassen.

Die Menschen in Deutschland haben Angst, ihr verbliebenes Geld auszugeben. So bricht auch die Nachfrage im Land ein. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Steuereinnahmen des Staates sinken immer weiter.

So beginnt eine Rezession, die lange Jahre dauert ...

... ​wie gesagt – ein fiktives Szenario.

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