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Wohnungslosenhilfe stellt sich auf neue Notlagen ein

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Wohnungslosenhilfe stellt sich auf neue Notlagen ein Empty Wohnungslosenhilfe stellt sich auf neue Notlagen ein

Beitrag  checker Di Nov 22, 2011 8:52 pm

Die Braunschweiger Wohnungslosenhilfe muss sich nach Einschätzung des Geschäftsführers der Diakonischen Stiftung Wohnen und Beraten in Braunschweig, Maik Gildner, auf neue Notlagen ihrer Klienten einstellen. Die stationäre Hilfe spiele eine immer geringere Rolle, sagte Gildner am Montag dem epd.

Wohnungslosenhilfe stellt sich auf neue Notlagen ein 15243906

Die Stiftung verkleinert nach Angaben des Geschäftsführers aus diesem Grund ihr Wohnheim am Jödebrunnen in Braunschweig und konzentriert sich auf die Betreuung in Tagestreffpunkten. In der stadtteilbezogenen Hilfe beobachten die Sozialarbeiter der Stiftung immer mehr Fälle von Altersarmut. Sie werde allerdings von der Gesellschaft noch viel zu wenig wahrgenommen, kritisierte Gildner.

Wohnungslose alterten schneller als die meisten anderen Menschen. Die Altenpflegeheime seien allerdings nicht auf 50-Jährige eingestellt, sagte Gildner. In der Beratung häuften sich zudem die Notfälle aufgrund „zerbrochener Familienstrukturen“. Dazu gehörten Kinder, die sich nach der Trennung der Eltern alleingelassen fühlten. Die veränderte Situation führt auch zu einem anderen Sprachgebrauch. Die Stiftung spricht jetzt meist von „Wohnungsnotfallhilfe“ statt von „Wohnungslosenhilfe“.

Auch die rechtlichen Bedingungen haben sich nach Angaben Gildners verändert. Bisher waren die Städte und Gemeinden für die Hilfe für ortsansässige Personen zuständig, für die Betreuung ortsfremder Hilfeberechtigter das Land. Jetzt habe Niedersachsen diese Trennung aufgehoben. Die Kommunen seien zuständig, allerdings unter Beibehaltung von Planungs- und Steuerungsfunktionen des Landes.

Wie dieses neue Gesetz in die Praxis umgesetzt werden kann, ist das Thema eines „Stiftungstages“ an diesem Mittwoch in Riddagshausen. Dazu werden Fachleute unter anderem aus dem Sozialministerium in Hannover und Vertreter der Kommunen erwartet. epd

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