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Jobcenter schädigt eigene Mitarbeiter?

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Jobcenter schädigt eigene Mitarbeiter? Empty Jobcenter schädigt eigene Mitarbeiter?

Beitrag  Andy Di Apr 10, 2012 7:44 pm

Schadstoffuntersuchungen im Jobcenter Brandenburg an der Havel: Experten bewerten Messergebnisse unterschiedlich

Gemeinsamer Termin mit allen Beteiligten am 3. Mai

Die Schadstoffuntersuchungen im Jobcenter Brandenburg an der Havel sind noch nicht abgeschlossen. Über das weitere Vorgehen sind sich die Experten zum Teil uneinig. Am Donnerstag, 3. Mai ist ein gemeinsamer Termin mit allen beteiligten Experten, Personalvertretern sowie der Geschäftsführung des Jobcenters geplant. Er soll Konsens darüber schaffen, ob und welche Räume zusätzlich untersucht werden und welche Sanierungsarbeiten zusätzlich vorgenommen werden sollen, wie die Bundesagentur für Arbeit in Potsdam am Dienstag mitteilen ließ.

Zu dem Termin am 3. Mai eingeladen sind Prof. Dr. Heinz-Jörn Moriske vom Umweltbundesamt, das Landesamt für Arbeitsschutz, die Unfallkasse des Bundes, der Betriebsarzt sowie die Personalräte.
Experten bewerten neues Gutachten unterschiedlich

Die Firma Arcadis führte im Auftrag der Arbeitsagentur Anfang März ein zweites Gutachten durch, das speziell die Konzentration von PAK-Stoffen in der Raumluft untersuchte. Krebserregende PAK wurden in keinem der untersuchten Räume nachgewiesen. Es wurden exemplarisch vier Räume untersucht.

Parallel durchgeführte Außenluft-Messungen sollten ausschließen, dass externe Quellen das Messergebnis beeinflussen. Über die Bewertung der Außenluft-Messwerte, die sehr niedrig ausfielen, gehen die Meinungen aktuell auseinander.

Noch uneinig sind sich die Experten auch darüber, ob und welche weiteren Räume untersucht werden sollen. Für die Untersuchung durch ein anerkanntes Institut fallen Kosten je nach Art der Untersuchung zwischen 500 und circa 2.000 Euro pro Raum an, die die Arbeitsagentur trägt.
Untersuchungen seit 2007 / Gerichtsurteil 2011

Dem Verdacht einer Schadstoffbelastung der ehemaligen Brennabor-Höfe geht die Agentur für Arbeit Potsdam bereits seit 2007 nach. Seitdem sind wiederholt und von unterschiedlichen Gutachtern Untersuchungen in verschiedenen Räumen durchgeführt worden. Es wurden jeweils keine gesundheitsgefährdenden Substanzen in der Raumluft gefunden.

Davon unabhängig geht das Bemühen der Geschäftsführung um eine Beseitigung der Geruchsquelle weiter. Die Geruchsbelästigung wird in Verbindung gebracht mit Anzeichen von Unwohlsein, die einige Mitarbeiter geäußert haben. Die Kostenübernahme für die erforderlichen Sanierungsarbeiten war Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Vermieter-Gesellschaft, die die Agentur für Arbeit Potsdam im Frühjahr 2011 verlor. Ein gerichtlich bestellter Gutachter hatte die Geruchsbelästigung für Mitarbeiter und Kunden des Jobcenters als nicht erheblich eingestuft.

Außergerichtlich hatten sich die Agentur für Arbeit Potsdam und der Vermieter dann auf die Durchführung von baulichen Maßnahmen in einigen der betroffenen Räume geeinigt. Die Sanierung ist demnächst abgeschlossen.

Quelle

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