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Fracking-Anhörung

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Fracking-Anhörung  Empty Fracking-Anhörung

Beitrag  checker Mi Mai 02, 2012 10:23 am

Im Sommer, so die Stadtverwaltung, wird es eine Experten-Anhörung zum Fracking geben. Die CDU-Fraktion fordert eine „ergebnisoffene Debatte“.

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„Mit Nachdruck“ hat der Rat das sogenannte Fracking-Verfahren zur Schiefergas-Förderung abgelehnt und festgestellt: „Der Einsatz wassergefährdender chemischer Substanzen ist für die Gewinnung von Erdgas nicht hinnehmbar.“ Die Resolution, so teilte die Stadtverwaltung mit, liege mittlerweile beim Landeswirtschaftsministerium, um die Haltung Braunschweigs deutlich zu machen.

Wird die Experten-Anhörung daran etwas ändern? „Eine wirklich offene Diskussion scheint mir fast nicht mehr möglich“, meint CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Wendroth. Er fordert in einer Mitteilung eine „sachorientierte Debatte“ ein. Er verweist darauf: „Das Fracking-Verfahren findet seit mehreren Jahrzehnten Anwendung.“

Außerdem, so Wendroth, liege eine ganz neue Risikostudie vor. Der Energie-Riese Exxon Mobil hat dazu einen Neutralen Expertenkreis von 38 Wissenschaftlern bilden lassen. Wendroth sagt: „Ich bin überzeugt, dass sie vorurteilsfrei und rein wissenschaftlich gearbeitet haben.“

Ergebnis der Studie sei, so die CDU: Fracking sei in der Tat gefährlich, die Risiken aber zu beherrschen. Würden die Empfehlungen der Experten befolgt und auf trinkwassergefährdende Chemikalien verzichtet, dann „geht das in die richtige Richtung“, so Wendroth.

Um sich selbst ein Bild vom Fracking zu machen und sich auf die Experten-Anhörung vorzubereiten, hat die CDU-Fraktion einen Referenten von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe eingeladen, der über Chancen und Risiken von Fracking vortragen soll.

Jan Ortgies, vom Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land, in dem sich die Fracking-Gegner der Region organisiert haben, sieht mehr Risiken denn je im Fracking-Verfahren: „In Niedersachsen kam es dieses Jahr schon zu mehreren Zwischenfällen, bei denen Schadstoffe ausgetreten sind.“ Er fordert, was auch das Bundesumweltamt fordert: „Auch Naturschutzbelange und die Interessen der Landwirtschaft müssen mit einbezogen werden. Die verbindliche Beteiligung der Wasserbehörden und Umweltverträglichkeitsprüfungen sind Mindestforderungen.“ Auch sieht Ortgies in der Exxon-Mobil-Studie keine ausreichende Risikobewertung der Fracking-Technologie: „Einige Risiken kennen wir bereits: Erdbeben und die Verseuchung von Böden und Grundwasser durch Chemikalien, Benzol und Radioaktivität. Doch Frackwasser und das zum Teil hochgiftige Lagerstättenwasser werden derzeit durch erneute Verpressung in den Boden entsorgt.“

Ortgies meint: „Diese Endlagerung stellt uns vor ganz ähnliche Probleme wie bei der Atomenergie. Selbst die neue Exxon-Studie schließt Restrisiken nicht aus. Die Frage nach der Langzeitsicherheit dieser Endlager bleibt unbeantwortet.“

Die Risiko-Studie des „Neutralen Expertenkreises“ von Exon-Mobil finden Sie im Internet unter:

http://dialog-erdgasundfrac.de/risikostudie-fracking

Quelle

Man kann sich auch anstellen,wenn es um Stibbiox,Milliumsberg oder sonstige Gift und Müllhalden ging,war man ja auch nicht so kleinlich,oder?
Die Stadt braucht Geld,also rein die Brühe und raus mit den edlen Stoff.Ob nun der Dreck von oben aus der Luft kommt,oder eben aus dem Boden in Form von Radioaktivität, Geschweige aus dem Wasserhahn.
Es gibt einfach zuviele Menschen und ein Menschenleben zählt doch so wieso hier nichts mehr.
Vielleicht für ein paar millionen Tamifly und die Welt ist wieder schön.
Krebs ist schön und Impfungen machen noch schöner!

sunny


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