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Die zehn größten Flops der Automobil-Geschichte

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Beitrag  Andy Do Jan 10, 2013 10:59 pm

Der Pferdehalfter von Ford und ein Nashorn von Fiat: Die
Automobilgeschichte ist reich an Geschmacksverirrungen. Auch aus
technischen Mängeln landete manches Auto auf dem Schrottplatz der
Geschichte.

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Platz zehn: NSU Ro 80. Das Highlight der Wankel-Ära kam 1967 mit dem
technisch wie optisch modernen Wagen auf den Markt. Der
Zweischeiben-Kreiskolbenmotor leistete zwar 115 PS, doch es traten rasch
große Probleme mit der Dichtung auf.

Ansonsten aber ein schönes Fahrzeug,sehr selten heute.Eines wird als Werveträger in Braunschweig noch am leben gehalten.

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Platz neun: Porsche 914. Der schnell als "Volks-Porsche" geschmähte
Sportler leistete in der VW-Version 914/4 nur 80 PS, was für einen
echten Sportwagen zu wenig war. Der 110 PS starke Porsche 914/6 mit
Sechszylinder-Boxermotor lief bei den Produktionskosten so sehr aus dem
Ruder, dass er die Rolle des Einstiegs-Modelle nicht übernehmen konnte.
Nach drei Produktionsjahren mit rund 3400 produzierten Autos zog Porsche
1972 den Stecker. VW baute bis 1976 etwa 116.000 Autos und zog sich
dann zurück.

Trotz alledem ein schickes Fahrzeug

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Platz acht: Chevrolet Vega. Ein Frauen-Auto sollte das Vierzylinder der
General-Motors-Tochter werden, das zwischen 1970 und 1997 gebaut wurde.
Der Kompakte mit einem Zylinderblock aus Aluminium wurde anfangs mit
Preisen bedacht, danach traten gravierende Mängel bei der Sicherheit und
Zuverlässigkeit auf.




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Platz sieben: Renault Dauphine. Auch der von 1956 bis 1968 gebaute
Viertürer, der Nachfolger des 4CV war, erfreute sich anfangs großer
Beliebtheit. Dann sorgte die "Thronfolgerin" nur noch mit Defekten für
Aufsehen.


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Platz sechs: Alfa Romeo Arna. Die ursprünglich gar nicht abwegige Idee,
italienisches Design mit zuverlässiger japanischer Technik zu
kombinieren, führte 1980 zu einem der schrägsten Autoprojekte aller
Zeiten. Alfa Romeo und Nissan vereinbarten die gemeinsame Produktion der
Kompaktlimousine Arna. Das Akronym Arna stand für: Alfa Romeo Nissan
Autoveicoli. In einer Auflage von 60.000 Fahrzeugen pro Jahr sollte das
Auto dem deutschen Bestseller VW Golf zu Leibe rücken. Dann lief das
Projekt jedoch komplett aus dem Ruder. Statt das Auto in Japan zu
fertigen, fiel die Entscheidung auf den Produktionsstandort Pomigliano
d'Arco in Süditalien. In rund vier Jahren Bauzeit von 1983 bis 1987
waren nach optimistischen Schätzungen knapp 80.000 Autos entstanden.
Wegen des hässlichen Designs und der schrecklichen Qualität galten
gebrauchte Arnas als unverkäuflich.


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Platz fünf: Citroen SM. Ungleiche Partnerschaften brachten zahlreiche
desaströse Autoprojekte hervor. Der repräsentative Wagen wusste 1970 bei
seiner Premiere mit seinem modernen Design durchaus zu überzeugen und
reüssierte schnell als Stilikone. Mangels standesgemäßem Antrieb im
hauseigenen Firmenregal entschieden sich die Verantwortlichen,
V6-Motoren von Maserati zu verwenden, die zwischen 154 PS und 180 PS
leisteten. Das aus Zeitdruck zu wenig erprobte Triebwerk erwies sich in
der Praxis als extrem defektanfällig und durstig. Das rächte sich
spätestens im Rahmen der Energiekrise von 1973. Nur 12.950 Autos in fünf
Jahren dokumentieren den Misserfolg des Citroen SM. Trotzdem optisch gelungen



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Platz vier: Fiat Multipla. Unter die Flops, die ihren Misserfolg
eindeutig einem misslungenen Design verdanken, darf sich der
italienische Kastenwagen reihen. Auf der Plattform des Fiat Bravo
entstand ein 4,09 Meter langer Sechssitzer mit flacher Motorhaube,
dessen wulstförmigen Übergang zur Windschutzscheibe niemand verstehen
wollte. Neben dem verkorksten Auftritt versagte auch das Konzept mit
drei Sitzen in der ersten Reihe, auf denen niemand richtig sitzen
konnte. Eine Überarbeitung des Designs 2004 konnte das Projekt nicht
mehr retten.



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Foto: Ssangyong

Platz drei: SsangYong Rodius. Der Elfsitzer aus Korea verkaufte sich
wegen trotz eines geringen Preises von 24.900 Euro im Jahr 2005
schlecht; besonders im Gegensatz zur vergleichbaren, aber deutlich
hochwertigeren R-Klasse von Mercedes. Schätzungen gehen von weniger als
500 verkauften Modellen von 2005 bis 2007 aus. Ein Grund mag das
ebenfalls gewöhnungsbedürftige Design sein.


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Platz zwei: Opel Corsa Stufenheck. Der Corsa A war auch in Deutschland
bis August 1987 mit Stufenheck erhältlich. Dann wurde die Produktion
wegen Erfolglosigkeit eingestellt. Kleinwagen mit Stufenheck gelten
hierzulande gemeinhin als spießig.




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Platz eins: Ford Edsel. Um die Lücke zwischen der Einstiegsmarke Ford
und dem gehobenen Label Mercury zu schließen, kreierten die
Verantwortlichen in den Fünfzigern eine weitere Marke für die
Mittelklasse. Die sollte den Namen des 1943 verstorbenen Sohns von Henry
Ford tragen: "Edsel". Die Entwicklung der Baureihe, der Aufbau der
Produktionsstätten und des Händlernetzes ließ sich Ford rund 400
Millionen US-Dollar kosten. Ford wollte unter dem Namen Edsel pro Jahr
zwischen 200.000 und 300.000 Neufahrzeuge verkaufen. Bis zur Einstellung
der Marke 1960 fanden gerade mal 110.847 Edsel einen Kunden.

( Es gibt bestimmt noch einiges was auch noch in die Kategorie fallen könnte,Derbi Stufenheck zbs.)

Großartige Bestseller prägen die Automobilgeschichte. Ob es sich nun um das T-Modell von Ford, VW Käfer
und Golf, Porsche 911, Toyota Corolla oder die S-Klasse von Mercedes,
die Liste der Erfolgsmodelle ließe sich beliebig lang fortsetzen. Doch
auch von gigantischen Flops blieben die meisten Hersteller nicht
verschont.


Als größter
Misserfolg in der Autogeschichte gilt der Ford Edsel. Für die Premiere
1957 inszenierte der Hersteller eine eigene Show im Sender CBS, in der
Top-Künstler wie Frank Sinatra oder Louis Armstrong für den Edsel
warben. Doch schon am Design schieden sich die Geister. Der auffällige
vertikale Grill hatte schnell den Spitznamen "Pferdehalfter" weg. Das
kontroverse, überladene Design und die katastrophale Produktqualität
versetzten dem Projekt schnell den Todesstoß.


Volks-Porsche kam beim Volk nicht an



Auch bei Porsch gab es mal
einen Flop. Der kleine Sportwagenbauer und der Autogigant VW
vereinbarten Mitte der Sechziger den Bau eines gemeinsamen Sportwagens.
Der Zweisitzer mit Mittelmotor sollte mit einem VW-Motor den
Wolfsburgern ein imageträchtiges Sportmodell bescheren und dem
Zuffenhausener Hersteller ein Einstiegsmodell unterhalb des 911. Die
Rechnung ging nicht auf.


Autoflops
entstanden auch gerne wegen unzuverlässiger Technik. Beispiel: Der Ro
80. Mit ihm stellte NSU 1967 die erste deutsche, in Großserie gefertigte
Limousine mit Wankelmotor vor. Schon das futuristische keilförmige
Design polarisierte. Der Imageschaden war nicht mehr zu beseitigen. Das
wackere Trinkverhalten des Wankels belastete ab 1973 das Modell
zusätzlich. So entstanden bis 1977 nur 37.406 Exemplare des Ro 80.


Design-Fehlgriff von Fiat



Wenn dann auch
noch lausiges Design dazu kam, war das Scheitern programmiert. Mit dem
Multipla wollte Fiat 1999 die Erfolge des 600 Multipla aus den
Fünfzigern wieder beleben, doch die Gestaltungsweise der Frontpartie
stieß bei der Kundschaft auf Ablehnung. Was für den Fiat die
nashornartige Vorderseite war, war für den SsangYong Rodius das Heck.


Die koreanische
Großraumlimousine mit 5,16 Metern Länge konnte den optischen Makel auch
nicht durch großen Alltagsnutzen kompensieren. Mit sieben Sitzplätzen
standen 875 Liter Ladevolumen zur Verfügung, die volle Ausnutzung des
Innenraums lieferte 3146 Liter maximales Ladevolumen. Auch die
Diesel-Technik von Mercedes und die Fünfgangautomatik mit schwäbischer
Herkunft wirkten nicht versöhnlich, so dass in Deutschland zwischen 2005
und 2007 nur 341 Autos verkauft werden konnten.



Quelle
Andy
Andy
Admin

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