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Der Nazi Schatz-Messi von Schwabing

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Beitrag  Gast Mo Nov 04, 2013 8:36 am

Daran erkennt man auch die Neureich Nazi's, die haben vor über 70 Jahren Menschen enteignet, also bestohlen, weil sie deren Reichtum haben wollten, doch nicht zum Wohle des Volkes in Deutschland, sondern um sich selbst zu bereichern.

Die Erben des alten Reiches sind die Reichen des neuen Reiches.  Durch Diebstahl und Enteignung, durch Mord und Totschlag reich werden, daß ist die Masche der Nazi's und ihrer Nachkommen.

Die alte Weltordnung ist die neue Weltordnung. Die neue Weltordnung ist die alte Weltordnung.  Alle wollen erben, um sich selbst zu bereichern und dafür ist ihnen jedes Mittel recht. So entstand ihr Recht und ihr System von Recht und Ordnung.

Schweine. Schweine sind leicht erkennbar, sie benehmen sich wie die Schweine und leben, wie die Schweine, wie der Gurlitt.

„Das stinkt zum Himmel – Hier wird ein ganz großer Betrug verschleiert!“



So lebte Cornelius Gurlitt, der Nazi-Schatz-Messi von Schwabing

Montag, 04.11.2013, 19:28 · von FOCUS-Online-Redakteur Simon Che Berberich

Nachbarin Christine Valvasori war von dem Kunstfund verblüfft.
Er hauste Jahrzehnte unentdeckt in seiner Wohnung – mit 1500 unbezahlbaren Kunstwerken. Der Münchner Rentner Cornelius Gurlitt gibt Rätsel auf. FOCUS Online hat sich auf die Spur des Milliarden-Sammlers begeben.

Ein unscheinbares Mietshaus in München-Schwabing, sieben Stockwerke, viel Beton. Von außen sieht es aus wie jedes andere. Doch in seinem Inneren lagerte jahrzehntelang einer der größten Kunstschätze der Republik. Zwischen gammligen Lebensmitteln und uralten Konservendosen hortete Cornelius Gurlitt rund 1500 verschollene Meisterwerke von Picasso, Matisse, Chagall. Geschätzter Wert der Gemälde: rund eine Milliarde Euro.

Die Bilder stammen überwiegend aus dem Besitz jüdischer Sammler, die ihre Habe in der Nazizeit verloren. Gurlitts Vater, ein Kunsthändler, hatte die Werke während der Nazi-Zeit zu Spottpreisen erworben. Nach dem Krieg wurde der Vater nie zur Rechenschaft gezogen. Er starb 1956 – und vermachte den Kunstschatz offenbar seinem Sohn.

Der Mann, der den einmaligen Schatz seitdem erfolgreich hütete, gleicht einem Phantom. Nach FOCUS-Recherchen lebte er wie ein Einsiedler. Nur selten soll er überhaupt das Haus verlassen haben – zum Beispiel, um mit dem Taxi in die Innenstadt zu fahren und dutzende Hemden und Schlafanzüge zu kaufen.

Die Wohnung selbst: Ein Durcheinander aus eingelagerten Lebensmitteln, hunderten Konservendosen mit Fleisch und Gemüse, Saftkartons und Fertig-Knödeln. Vieles davon bereits in den 1980er Jahren abgelaufen.

Ahnungslose Nachbarn

Wie erlebten die Nachbarn diesen Eigenbrötler? Christine Valvasori will nichts Schlechtes über Gurlitt sagen. Sie wohnt seit 12 Jahren direkt nebenan, im 5. Stock des Schwabinger Mehrfamilienhauses. „Ich habe Herrn Gurlitt öfter im Lift getroffen, sagt die alte Dame. „Da hat er immer nett Guten Morgen und Guten Abend gesagt.“

Dass Gurlitt einen sündhaft teuren Kunstschatz in seiner Wohnung hortete, hätte sich Valvasori nie träumen lassen. „Ich wohne nur zwei Türen weiter“, sagt sie kopfschüttelnd. „Aber von den Millionen habe ich leider nichts mitbekommen.“ Wo ihr langjähriger Nachbar jetzt steckt, kann sie nicht sagen. „Vielleicht ist er ja tot?“

Bei der Hausverwaltung heißt es, Gurlitt sei wohl gesundheitlich angeschlagen und öfter im Krankenhaus. Fest steht: Wenn er zuhause ist, dann hat er sich in seiner Wohnung verschanzt. Auch nach mehrmaligem Klingeln öffnet er nicht die Tür. Von außen sieht alles verlassen aus: Die Rollläden sind heruntergelassen. Ein anderes Fenster ist über die ganze Höhe mit dicken Gardinen verhangen. Der große Eckbalkon macht einen verlassenen Eindruck: Keine Pflanzen, keine Stühle, kein Sonnenschirm.

Wie ein Geheimagent

Wahrscheinlich war diese Geheimniskrämerei Gurlitts Erfolgsgeheimnis. Er verhielt sich so unauffällig, dass er in dem 60-Parteien-Haus tatsächlich keinerlei Aufsehen erregte – trotz des Chaos in seiner Wohnung.

Ein junger Mieter aus dem 6. Stock bestätigt den Eindruck: „Den Gurlitt hat man fast nie gesehen, der war total unscheinbar.“ Einziger Hinweis darauf, das der ältere Herr etwas zu verbergen hatte: „Da waren immer die Rollos unten.“ Trotzdem wäre der Nachbar nie auf die Idee gekommen, dass „da ein Schatz lagert“.

http://www.focus.de/kultur/kunst/tid-34481/schatzfund-in-muenchen-so-lebte-cornelius-gurlitt-der-nazi-schatz-messi-von-schwabing_aid_1147692.html

„Das stinkt zum Himmel – Hier wird ein ganz großer Betrug verschleiert!“

„Oberfaul“ sei die Geschichte von der Entdeckung des Kunst-Schatzes in München, empören sich die Leser von FOCUS Online. Ihr Zorn richtet sich vor allem gegen die Behörden, die die Kunsthändler-Dynastie nie unter die Lupe nahmen – und nicht einmal wussten, dass es sie noch gibt.

Nach dem Fund von etwa 1500 Gemälden von Malern der Klassischen Moderne in einer verwahrlosten Münchner Wohnung machen die FOCUS Online-User vor allem den Behörden schwere Vorwürfe. „Dass Kunsthändler Hildebrand Gurlitt die Kunstwerke in den 30er- und 40er-Jahren von den Nazis aufgekauft hat, dürfte wohl seit längerem bekannt gewesen sein. Und da kommt in den letzten 60 Jahren keine Behörde auf den Gedanken, mal beim Kunsthändler, beziehungsweise dessen Sohn nachzufragen?“ fragt etwa Thomas Weinert ungläubig.

Bastian Fresca erinnert daran, dass niemand von Gurlitt Junior wusste – und kann dies doch selbst nicht recht glauben: „Die Behörden wussten angeblich nicht mal etwas von der Existenz dieses Mannes. Diese ganze Geschichte ist doch oberfaul.“ Bastian Fresca schreibt dies allerdings der List von Cornelius Gurlitt zu: „Das scheint ein ganz Schlauer zu sein.“


„Der Mann wurde jahrelang gedeckt“

Wolfgang Nold ist sich da nicht so sicher – vielmehr glaubt er an eine Verschwörung: „Das Ganze ist für mich vollkommen absurd und ich bin mir sicher, der Mann wurde jahrelang gedeckt. Ich denke, da hängt das eine oder andere Kunstwerk in Privaträumen seiner Protektoren.“

Andere Leser wundern sich, dass der Vater des Rentners den Schatz überhaupt zusammenraffen konnte: „Normalerweise wurde entartete Kunst ja vernichtet, genauso wie viele Bücher verbrannt wurden. War der alte Mann unter den Nazis in einer Position, die Bilder zur Seite zu schaffen? Wer war bei den Nazis zuständig für entartete Kunst und die Enteignung von Kunst?“, fragt Carlo Blum.

Jana Werner ist völlig entsetzt: „Kunsthändler hin oder her! Wie und in welchem Zeitraum kommt jemand in den ‚Besitz‘ von 1500 Bildern, die absolut unschätzbaren Wert haben? Hier stimmt doch vieles nicht.“


„Da kann doch nicht Hintz und Kunz vorbeikommen“

Auch bei der Versteigerung durch das Münchner Kunsthaus Lempertz vor wenigen Jahren könne es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, vermuten viele User. Bastian Fresca etwa schreibt: „Wieso prüfte das Auktionshaus Lempertz das zu versteigernde wertvolle Gemälde von Max Beckmann nicht? Hier wird ein ganz großer Betrug verschleiert, drängt sich mir auf! Da fehlen einem die Worte!“

Armin Rein äußert einen konkreten Verdacht: „Was ist das für ein Kunsthaus, das offiziell gesuchte Bilder versteigert, ohne dies geprüft zu haben, sind das nicht eigentlich auch Hehler?“ Und Brigitte Maier empört sich: „Da kann doch nicht Hintz und Kunz vorbeikommen und solch wertvolle Bilder anbieten. Das stinkt doch zum Himmel.“

http://www.focus.de/kultur/kunst/tid-34466/nazi-schatz-in-muenchen-entdeckt-das-stinkt-zum-himmel-hier-wird-ein-ganz-grosser-betrug-verschleiert_aid_1147616.html

„Vielleicht wollte man keine schlafenden Hunde wecken“

Seltsam mutet vielen auch die Geheimhaltung des Falles nach seiner Entdeckung an. Karl-H. Drainer wundert sich über die „Geheimniskrämerei der Behörden“ in der heutigen Zeit – jeder geringfügig festgestellte Diebstahl werde ansonsten im Polizeibericht erwähnt. Und er fordert: „Die Hehler und wahren Diebe sollten gefasst und verurteilt werden, wenn die Verjährung nicht eingetreten ist.“

Mirko Cramer sieht den Grund für die Geheimniskrämerei in der komplizierten Rechtsfrage: „Vielleicht wollte man keine schlafenden Hunde wecken, denn die Eigentumsfrage an den Bildern ist höchst brisant, wenn so ein Bild durch mehrere Hände gegangen ist.“

„Kommt jetzt die vierte Pinakothek?“

Manuela Friedrich hält dagegen, dass der Staat wohl ein ganz konkretes Interesse an der Aufklärung des Falles hat: „Soweit ich weiß, hat der Vater die Bilder bezahlt. Welches Recht hat der Zoll, diese jetzt zu konfiszieren? Der Staat versucht wirklich an alles zu kommen, was ihm nicht gehört.“ Doch sie hofft gleichzeitig, dass es dazu nicht kommen wird: Wenn die Bilder jemandem gehören, „dann definitiv den Nachfahren der Maler selbst“, fordert sie.

Nikolaus Albrecht allerdings erwartet eine „vierte Pinakothek“ in München – „Kunstmäßig hat Schwabing ja einiges zu bieten!“ Wohingegen Rudi Deppendorf süffisant einwirft: „Steuerhinterziehungsmäßig aber auch.“


„Schön, dass die Bilder heil aufgetaucht sind!“

Michael Bauer freut sich zuletzt nur: „Schön, dass die Bilder heil aufgetaucht sind! Die Behörden haben ja wohl offensichtlich etwas zu verheimlichen! Aber wen wundert das noch in dieser Bananenrepublik!“

Auch Claus Grunow ist erleichtert: „Man sollte dankbar sein, dass diese unersetzlichen Bilder wieder aufgetaucht sind. Andere Schätze, Kulturgüter und Kulturdenkmäler sind entweder sinnlos zerstört worden oder werden als Kriegsbeute ausgestellt.“

http://www.focus.de/kultur/kunst/tid-34466/raubkunst-schatz-in-muenchen-entdeckt-das-stinkt-zum-himmel-hier-wird-ein-ganz-grosser-betrug-verschleiert-vielleicht-wollte-man-keine-schlafenden-hunde-wecken_aid_1147617.html

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Beitrag  Gast Mo Nov 04, 2013 11:04 am

Erben sehen Raubkunst-Werke vielleicht nie wieder

Nachdem in einer gammeligen Müncher Wohnung mehr als 1500 Kunstwerke gefunden wurden, stellt sich die Frage, ob auch jüdische Raubkunst unter den Gemälden ist. Schließlich könnten die Nachfahren sie von dem alten Mann zurückfordern – wohl umsonst.


Zwischen vergammeltem Essen hat Cornelius Gurlitt in seiner Münchner Wohnung mehr als 1500 verschollen geglaubte Kunstwerke gehortet. Der 80 Jahre alte Mann ist Sohn des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt, der sich die Gemälde, Skizzen, Radierungen und Drucke in den 30er- und 40er-Jahren angeeignet hatte. Nach Informationen des FOCUS untersucht die Kunsthistorikerin Meike Hoffmann von der Berliner Forschungsstelle „Entartete Kunst“, woher jedes einzelne Werk stammt und wie viel jedes wert ist.

Aber was passiert, wenn die Kunstexpertin unter den Gemälden auch solche findet, die nicht als „entartete Kunst“ von den Nazis aus deutschen Museen entfernt, sondern jüdischen Sammlern geraubt wurden? Hätten die Nachfahren nach all den Jahrzehnten überhaupt noch Chancen, sie von dem alten Mann, der sie in seiner schäbigen Wohnung im schicken München-Schwabing versteckte, zurückzubekommen?

„Ich fürchte, sie haben keine großen Chancen, wenn Cornelius Gurlitt nicht selber sagt, dass er aus moralisch-ethischen Gründen die Bilder zurückgeben will“, sagt Uwe Hartmann, Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzforschung (Herkunftsforschung) beim Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, gegenüber FOCUS Online.

Juristischer Unterschied: Besitzer- oder Eigentümerwechsel?

Die Berliner Rechtsanwältin Friederike Gräfin von Brühl räumt den Erben dagegen „durchaus Chancen“ ein – in bestimmten Fällen. Der Weg jedes einzelnen Bildes müsse genau nachvollzogen werden. Wann wechselte das Kunstwerk wie den Besitzer; und hat dabei rechtlich tatsächlich ein Eigentümerwechsel stattgefunden? Es sei nicht auszuschließen, dass der Vater des heute 80-Jährigen damals überhaupt kein Eigentum erworben habe, so die Juristin. Nämlich dann, wenn der Erwerb sittenwidrig war – etwa weil der Kunsthändler den Verkäufer als Juden diskrimierte oder ihm einen unverschämt niedrigen Preis für etwas eigentlich Wertvolles zahlte. Die bloße Tatsache, dass die Werke als „entartet“ konfisziert wurden, genüge allerdings nicht, um von Sittenwidrigkeit auszugehen. „Die meisten deutschen Gerichte halten die entsprechenden hoheitlichen Beschlagnahmungen für wirksam.“

Das Hauptrisiko liege darin, dass entweder eine Verjährung der Ansprüche oder eine gutgläubige „Ersitzung“ stattgefunden hat. Ersitzung bedeutet, dass Cornelius Gurlitt das Bild mindestens zehn Jahre „gutgläubig“ besessen hat und es deshalb nun sein Eigentum geworden ist – nach Paragraph 937 des Bundesgesetzbuchs. „Aber auf den 80-Jährigen dürfte das nicht zutreffen“, sagt Gräfin von Brühl, „denn er wusste, wer sein Vater war und welche Rolle er bei den Kunstverkäufen der Nazi-Zeit spielte. Auch wenn er natürlich nicht die Herkunft jedes einzelnen Bildes kannte.“

Möglicherweise sind wichtige Papiere verschollen

Auch der Münchner Fachanwalt für Erbrecht, Christian Illenseher, kann sich nicht vorstellen, dass eine „Ersitzung“ im Fall Gurlitt stattgefunden habe, da er wohl gewusst habe, dass seine Familie nicht rechtmäßig in den Besitz der Bilder gekommen war. Allerdings sei es „sicherlich nicht einfach“ für die Erben, die erforderlichen Nachweise zu erbringen, die beweisen, dass die Kunstwerke früher tatsächlich ihr Familieneigentum waren. Es könnte sein, dass wichtige Papiere verschollenn oder die Dokumentationen kryptisch seien, gibt der Fachanwalt zu bedenken. Zudem müssten umfangreiche Erbnachweise zusammen getragen werden.

http://www.focus.de/finanzen/recht/nazi-schatz-von-muenchen-schwabing-erben-bekommen-raubkunst-nicht-leicht-zurueck_aid_1148136.html

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Beitrag  Gast Mo Nov 04, 2013 11:06 am

Bayerische Zollfahnder haben einen einmaligen Kunstschatz entdeckt. Wie das Nachrichtenmagazin "FOCUS" berichtet, beschlagnahmten die Fahnder bereits im Frühjahr 2011 in einer Münchner Wohnung etwa 1500 bislang verschollene Bilder von Dutzenden Meistern der klassischen Moderne.

Darunter sind Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Marc Chagall, Emil Nolde, Franz Marc, Max Beckmann, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner und Max Liebermann. Die Bilder waren im Dritten Reich von den Nationalsozialisten als „entartet“ konfisziert oder von jüdischen Sammlern geraubt worden. Die Aktion des Zolls lief unter Ausschluss der Öffentlichkeit und wurde von den Behörden geheim gehalten.

Aufgekauft hatte die Werke der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt in den dreißiger und vierziger Jahren, wie "FOCUS" weiter berichtet. Dessen Sohn Cornelius Gurlitt hortete die Bilder über ein halbes Jahrhundert in seiner Schwabinger Wohnung. Bei einer zufälligen Bargeldkontrolle im September 2010 war Cornelius Gurlitt laut "FOCUS" während einer Zugreise von der Schweiz nach München aufgefallen. Die Fahnder recherchierten weiter und erwirkten im Frühjahr 2011 eine Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen.

Die Bilder liegen inzwischen in einem Sicherheitstrakt des bayerischen Zolls in Garching bei München. Die Berliner Kunsthistorikerin Meike Hoffmann versucht, die Herkunft und den Wert der Bilder zu ermitteln. Den Untersuchungen zufolge gehören mindestens 300 der aufgetauchten Werke zu den verschollenen Exponaten der „entarteten Kunst“. Für mindestens 200 Werke liegen offizielle Suchmeldungen vor.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt dem "FOCUS" zufolge gegen Cornelius Gurlitt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Nach "FOCUS"-Recherchen hatte der 80-Jährige im Laufe der Zeit einige Gemälde verkauft und offenbar von dem Erlös gelebt. Gurlitt ist ein Einzelgänger, dessen Existenz in Deutschland bislang keiner Behörde bekannt war. Nach der Razzia ließ er zumindest ein weiteres Gemälde – ein Bild von Max Beckmann – für 864.000 Euro beim Auktionshaus Lempertz in Köln versteigern.

Zu den jetzt entdeckten Werken zählt auch ein Bild von Henri Matisse, das einst dem jüdischen Sammler Paul Rosenberg gehört hatte. Rosenberg musste vor seiner Flucht aus Paris seine Sammlung zurücklassen. Seine Enkeltochter Anne Sinclair, die Frau des ehemaligen Topbankers Dominique Strauss-Kahn, kämpft seit Jahrzehnten um die Rückgabe der von den Nazis gestohlenen Bilder. Von dem jetzt aufgetauchten Matisse-Porträt einer Frau, wusste Anne Sinclair dem "FOCUS" zufolge bis heute nichts.

http://www.huffingtonpost.de/2013/11/03/kunstschatz-munchen_n_4208199.html

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