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Stadt versteigert Handy mit Pornos

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Beitrag  Luziefer-bs1 Do Jul 21, 2011 9:49 am

Auf einem Handy, das er bei der Fundsachen-Versteigerung der Stadt Salzgitter ersteigert hat, hat ein 14-Jähriger mehrere Pornofilme gefunden. Der Vorbesitzer hatte außerdem seinen Penis gefilmt, auch Fotos, die ihn deutlich zeigen, waren auf dem Telefon.

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Zudem waren noch sämtliche Kurzmitteilungen des Vorbesitzers gespeichert, teilweise mit brisantem Inhalt, sowie die privaten Kontaktdaten des Mannes. "Das war schon schockierend für mich", sagt der 14-Jährige.

"Sämtliche Daten werden vor der Versteigerung natürlich gelöscht", hatten die Mitarbeiter der Stadt bei der Versteigerung am vergangenen Samstag gegenüber unserer Zeitung gesagt. Die Stadt bestreitet, dass dies so gesagt wurde. "Vielmehr ist darauf hingewiesen worden, dass die Speicherkarten und SIM-Karten entfernt worden sind", heißt es in einer Stellungnahme. Offensichtlich seien in diesem Fall Daten auf dem internen Speicher übersehen worden.

"Es ist bedauerlich, dass insbesondere diese Daten in die falschen Hände geraten sind. Ein derartiger Fehler darf nicht passieren. Der Fachdienst bittet, dies zu entschuldigen", heißt es weiter in der Stellungnahme. Künftig würden Mobilfunkgeräte intensiver geprüft und gegebenenfalls nicht versteigert.

"Das ist eine Panne, die nicht passieren darf", sagt Michael Knaps, Sprecher beim Landesbeauftragten für Datenschutz. "Die Daten müssen rückstandslos gelöscht werden, sie dürfen nicht rekonstruierbar sein, formatieren reicht nicht", sagt Knaps. Dafür gebe es eine spezielle Software. "Wenn sich eine Kommune dazu nicht in der Lage sieht, muss sie das Dritten übertragen oder die Geräte datenschutzgerecht entsorgen", so Knaps.

Klar geregelt seien diese Dinge durch das niedersächsische Datenschutzgesetz, seine Behörde habe alle Kommunen über die geltenden Regeln informiert. Der Landesbeauftragte werde von der Stadt eine Stellungnahme fordern.

Quelle
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