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Kirche allgemein

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Jugendpfarrer wegen Landfriedensbruch vor Gericht

Beitrag  Andy Mi Apr 03, 2013 7:31 pm

Seit Jahrzehnten engagiert sich Lothar König gegen Rechtsextremismus. Sein Engagement hat den Stadtjugendpfarrer aus Jena nun vor Gericht geführt. Bei einer Demonstration gegen Neonazis soll er linke Demonstranten zur Gewalt aufgerufen haben.

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Jedes Jahr am 19. Februar „gedenken“ Neonazis in Dresden der Bombardierung und Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg. Ebenso traditionell findet parallel zum rechten Aufmarsch auch eine linke Gegendemonstration statt und seit über 30 Jahren findet man dort auch Jahr für Jahr den Jenaer Jugendpfarrer Lothar König. Am Donnerstag muss sich der Geistliche wegen schweren Landfriedensbruchs, den er am 19. Februar 2011 begangen haben soll, verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-Jährigen vor, bei der dem Gegenaufmarsch gegen die Neonazi-Kundgebung aus einem Lautsprecherwagen zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen zu haben. Tatsächlich war es bei den Demonstrationen zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Anhängern der linken und der rechten Szene gekommen. Mehr als 100 Polizisten wurden dabei verletzt.

Der Pfarrer bestreitet die Vorwürfe. Unterstützer Königs haben angekündigt vor dem Dresdner Amtsgericht protestieren zu wollen. Sie halten den Prozess für politisch motiviert, um Demonstranten gegen Neonazi-Aufmärsche zu kriminalisieren.

„Sächsische Demokratie“
Der Umgang mit dem alljährlichen Neonazi-Aufmarsch in Dresden ist seit Jahren umstritten. Bis zum vergangenen Jahr durften die linken Gegendemonstranten nicht in Sicht und Hörweite der Neonazis protestieren. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse hatte den massiven Polizeischutz wie auch die alljährliche Genehmigung für den Neonazi-Aufmarsch und das gleichzeitige Verbot unmittelbarer Gegenveranstaltungen als „sächsische Demokratie“ bezeichnet.
Lothar Königs Chancen auf einen Freispruch stehen offenbar eher schlecht: Das Amtsgericht Dresden hatte im Januar bereits einen nicht vorbestraften Mann wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung zu einem Jahr und zehn Monaten Haft ohne Bewährung. Dabei soll der Sechsunddreißigjährige gar nicht selbst gewalttätig gewesen sein, aber zum Durchbruch einer Polizeisperre aufgerufen haben. König fürchtet nun, dass der Prozess gegen ihn einem ähnlichen Muster folgen und er für die Taten anderer mit haften soll.

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Evil or Very Mad


Zuletzt von Andy am Fr Jul 19, 2013 8:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Papst fordert von Nonnen Gehorsam

Beitrag  checker Di Apr 16, 2013 5:07 am

Der Reformwille des neuen Papstes hält sich offenbar in Grenzen: Franziskus mahnt US-Nonnen zur Linientreue - ihre Haltung zu Homosexualität und Abtreibung ist dem Vatikan zu progressiv.

Kirche allgemein - Seite 2 Topelement

Mit dem Amtsantritt von Papst Franziskus am 13. März keimte Hoffnung auf Reformen und Veränderungen in der katholischen Kirche auf. Der neue Pontifex sprach früh davon, dass sich die Kirche «mehr nach aussen orientieren und sich an die Ränder der Gesellschaft» bewegen müsse. Er präsentierte sich als Papst zum Anfassen, küsste Babys, brach mit Traditionen und wusch Häftlingen die Füsse. Die fürstlich grosse päpstliche Wohnung verschmähte er und kündigte an, im Gästehaus Domus Sanctae Martae zu hausen. Als der neue Papst einen neuen Arbeitskreis zusammenrief, in dem acht Kardinäle aus fünf Kontinente sitzen, jubelte die Mailänder «Repubblica» über die «Revolution des Franziskus».

Strenger Vatikan-Kurs

Doch nun kommen Zweifel am Reformwillen von Franziskus auf. Der Pontifex maximus scheint liberalen Strömungen gegenüber weniger zugetan als erhofft. Jedenfalls hält er am strengen Kurs des Vatikans gegen die US-amerikanische Nonnenorganisation Leadership Conference of Woman Religious (LCWR) und deren angeblich «radikal-feministische Thesen» fest. Die LCWR, die 57'000 Nonnen in den USA repräsentiert, hat sich mit allzu progressiven Ideen zu Empfängnisverhütung, Abtreibung und Homosexualität Feinde in der Kirche gemacht.

Der Vatikan hatte deshalb im vergangenen Jahr auf eine Reform dieser Vereinigung gedrängt. Erzbischof James Peter Sartain von der Diözese Seattle wurde beauftragt, die Aktivitäten der Organisation zu überwachen. Wie schon Benedikt XVI. hat nun auch Franziskus den kritischen Bericht über die Arbeit der LCWR und die Aufforderung zu deren Gehorsam gegenüber dem Vatikan abgesegnet. Dies bestätigte der deutsche Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Präsident der vatikanischen Glaubenskongretation, am Montag. Man schätze den Einsatz der Nonnen für Schulen, Spitäler und Unterstützung der Armen , fordere aber klare Linientreue gegenüber dem Vatikan und der kirchlichen Morallehre.

Nonnen ausgezeichnet

Ungeachtet der Strenge des Vatikans geniesst die LCWR breite Unterstützung in der Bevölkerung. Am vergangenen Sonntag wurden die US-Ordensfrauen in Luzern mit dem nach dem schweizerisch-deutschen Theologen benannten Herbert-Haag-Preis ausgezeichnet. Dieser wird an Personen und Gruppen vergeben, diedurch freie Meinungsäusserung oder mutiges Handeln in der Christenheit aufgefallen sind.

Quelle

Aber was wird unseren alten Papst, der in einen Kloster von sieben Nonnen terrorsiert wird.
Gibt es einen Nonnenaufstand und wird der alte und der neue Papst das überleben?
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Heilungen in Lourdes,von wegen Wunder

Beitrag  Andy Di Mai 07, 2013 9:58 pm

Deutscher Arzt begutachtet Heilungen in Lourdes.
Die meisten Wunder sind gar keine.


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Im Wallfahrtsort Lourdes werden jedes Jahr Dutzende Kranke plötzlich wieder gesund. Die Genesung der wenigsten ist wirklich unerklärlich, sagt der Arzt Rolf Theiß. Der Deutsche gehört zum Mediziner-Komitee, das die Heilungen wissenschaftlich überprüft.
Der Wallfahrtsort Lourdes zieht jedes Jahr sechs Millionen Pilger an. Darunter Zigtausende Kranke, die dort um Heilung bitten. Die Tradition geht auf eine Serie von 18 Marienerscheinungen im Jahr 1858 zurück. Im medizinischen Büro des südfranzösischen Städtchens melden sich jedes Jahr 30 bis 40 Menschen, die nach einem Besuch der Mariengrotte plötzlich wieder gesund wirden – wie sie sagen. „Die wenigsten Fälle aber sind wirklich unerklärlich. Und noch weniger gelten später als Wunder“, sagt Rolf Theiß. Der 66-jährige Chirurg aus Saarburg in Rheinland-Pfalz gehört seit 20 Jahren als einziges deutsches Mitglied dem internationalen medizinischen Komitee an, das in Lourdes ungewöhnliche Heilungen aus wissenschaftlicher Sicht prüft.

Zwei bis drei Fälle pro Jahr sind interessant
Im vergangenen Jahr meldeten sich Pilger mit angeblichen Heilungserfolgen etwa bei Nierenkrebs, Hepatitis C, Lähmungen und Epilepsie. „Viele Fälle scheiden von vornherein aus“, sagt Theiß, der Französisch fast so gut wie Deutsch spricht. Dazu gehörten zum Beispiel psychosomatische Krankheiten oder ganz offensichtlich vorgetäuschte Heilungen. Auf dem Tisch der 20-köpfigen Expertenkommission landen im Jahr gerade mal zwei oder drei Krankenakten, die die Mediziner aus Europa und den USA dann genau unter die Lupe nehmen.

Hauptaufgabe der Professoren und Ärzte sei die Klärung der Krankengeschichte: Um was für eine Erkrankung handelte es sich genau? Anders als noch vor 50 Jahren kämen heute auch viele vorbehandelte Patienten nach Lourdes. „Da müssen wir genau prüfen, ob die Heilung nicht eine Folge der Behandlung sein könnte“, sagt Theiß, der vor seinem Umzug nach Saarburg im Jahr 1997 Chefarzt in einem Dortmunder Krankenhaus war. Wichtig sei auch zu klären, ob eine Krankheit dauerhaft verschwinde. Bis ein Fall als unerklärlich eingestuft werde, werde er manchmal über Jahre der Prüfung unterzogen.

Eine unerklärliche Heilung ist noch lang kein Wunder
Ein Wunder ist es dann aber noch lange nicht. Denn für die Anerkennung einer Heilung als Wunder ist die katholische Kirche zuständig – und zwar der Ortsbischof jener Region, aus der der Geheilte stammt. Von den bislang rund 7000 Heilungen, die in Lourdes seit 1858 verzeichnet wurden, sind nach Angaben der Wallfahrtsstätte in Lourdes 68 als Wunder anerkannt worden. Zuletzt war es im Jahr 2012 der Fall der italienischen Ordensschwester Luigina Traverso, die an einer Beinlähmung litt und in der Mariengrotte geheilt wurde.

Theiß kennt die Akte bis ins letzte Detail: „Sie hat uns Jahre beschäftigt.“ Denn die Heilung der heute 79 Jahre alten Nonne geht bereits auf das Jahr 1965 zurück. Damals war sie mit ihrem gelähmten Bein auf einer Tragbahre in den Gottesdienst getragen worden – und konnte plötzlich den Fuß wieder bewegen. „Sie ist heute noch gesund“, sagt Theiß. Eine medizinische Erklärung für die Heilung gebe es auch nach eingehender Prüfung „nach dem heutigen Stand der Wissenschaft“ nicht.
Der Mediziner glaubt eigentlich nicht an Wunder
„Wir Mediziner sprechen nicht von Wundern“, sagt der Naturwissenschaftler Theiß. Er ist der Überzeugung, dass es zu Spontanheilungen auch an anderen Orten der Welt kommen kann. „Es gibt überall Dinge, die man nicht erklären kann“, meint der gebürtige Rheinländer, der die Aufgabe in Lourdes-Komitee 1993 von seinem Vater übernommen hat. Das Besondere in Lourdes sei, dass hier viele Kranke an einem spirituellen Ort zusammenkämen. Ob er einem Kranken, der gelähmt sei oder an Multipler Sklerose leide, zu einer Wallfahrt nach Lourdes raten würde? „Nicht als Therapie“, sagt Theiß. „Wenn ich aber merke, dass er gerne dorthin möchte, dann unterstütze ich ihn.“

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Mit Esoterik in die Ego-Gesellschaft

Beitrag  checker Do Mai 16, 2013 4:56 am

Jeder vierte Deutsche ist offen für Wunder- und Geistheiler oder hat Erfahrungen mit Astrologie und Horoskopen gemacht. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung glaubt an Wunder oder sympathisiert mit Anthroposophie und Theosophie – im Westen der Republik mehr als im Osten. Die Wochenzeitung Die Zeit hat die aktuellen Zahlen einer Befragung veröffentlicht und stellt in ihren Beiträgen zum Titelthema fest: Die Esoterik-Branche brummt.

Kirche allgemein - Seite 2 Zeit

„Esoterische Vorstellungen gelten zunehmend als normal“, zitiert die Zeit den Münsteraner Soziologen Detlef Pollack. Sie breiteten sich im Alltag ebenso aus wie in der Wissenschaft und Medizin. Das zeigten auch die Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (Allbus). Jeder fünfte Deutsche glaubt demnach an Geister, mehr als jeder vierte an eine Wiedergeburt. 40 Prozent der Bevölkerung haben Erfahrungen mit Homöopathie und Bachblütentherapie gemacht. Nahezu jede zehnte Sachbuch-Neuerscheinung falle in die Sparte Esoterik. Nach wissenschaftlichen Maßstäben sei Deutschland „nicht mehr ganz dicht“, schreibt die Zeit. Doch so denke womöglich bald nur noch eine Minderheit. Eine „stille spirituelle Revolution“ breite sich in Europa aus. Sie verändere Weltbilder mehr, als es je in früheren Missionsphasen der Fall gewesen sei, sagte die Okkultismusforscherin Sabine Doering-Manteuffel der Zeitung.

Besonders Menschen, die in Städten und in den alten Bundesländern leben, Abiturienten, religiös Interessierte und Frauen wendeten sich esoterischen Angeboten zu. Viele Menschen hätten das Gefühl, in einer wissenschaftlich dominierten Welt festzustecken, so die Erklärung des Religionssoziologen Christoph Bochinger. Es gebe ein starkes Bedürfnis, sich Elemente für das eigene Weltbild zusammenzusuchen und danach zu handeln. So gleiche Esoterik einem Supermarkt mit dem gesammelten Fundus der Religionen, schreibt die Zeit weiter. Ursprünglich habe der Begriff „Esoterik“ für eine Lehre gestanden, die nur einem begrenzten Kreis von Menschen zugänglich, aber nicht öffentlich war. Erst später seien damit okkulte und magische Praktiken bezeichnet worden. Esoterik habe wissenschaftlichem Denken nicht widersprochen, sondern sei nur ein anderer Weg zur Erkenntnis gewesen. Auch Newton, Galilei oder Kepler hätten die Welt sowohl rational als auch esoterisch betrachtet. Erst die Aufklärung habe diese Einheit auseinander gerissen.

Abschied von der Nächstenliebe

Heute gehe es nicht mehr um die Frage danach, „was die Welt im Innersten zusammenhält“, sondern um das eigene Ego: „Esoterik ersetzt das Erlösungsversprechen der Religion durch das Versprechen der Selbsterlösung. Denn trostbedürftig sind wir noch immer“, heißt es in der Zeit. Der Rostocker Theologe Thomas Klie sieht in der Esoterik eine Mischung aus Religiosität, Spiritualität und Wellness. Den Glauben an ein höheres, gestaltendes Prinzip teilten Esoteriker mit Christen. Nur dass erstere es nicht ertragen könnten, nicht über alle Bereiche des Daseins selbst bestimmen zu können. Der Esoteriker erschaffe sich selbst, der esoterische Markt setze ihm keine Grenzen, gibt die Zeit den Theologie-Professor wieder. Die selbst gemixten „Glaubenscocktails“ dienten nur dem eigenen Ego und verpflichteten zu nichts.

Die Suche nach dem Selbst sei ein Rückzug aus der Gesellschaft, um das „eigentliche Ich“ zu verteidigen. Esoteriker zögen sich lieber in ihr Paradies auf Erden zurück, anstatt die Welt zu verändern. Die Hilfsangebote auf dem Weg zum „erleuchteten Menschen“ – wie professionelle Engel, Medien und Jenseitscoaches – zielten auf den Narzissmus des Einzelnen. Ist solche Unvernunft nicht Privatsache?, fragt die Zeit. „Wenn all unser Denken nur noch um uns selber kreist, wenn das individuelle Wohlergehen zur höchsten Vernunft wird, verabschieden wir uns von der Verantwortung füreinander – und von der Nächstenliebe auch.“ Dann bestünde unsere Gesellschaft nur noch aus „mehr oder minder verrückten Egos“. (pro)

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Glaubst du eigentlich an Gott?

Beitrag  checker Do Mai 16, 2013 10:40 am

Glaubst du eigentlich an Gott?



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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Finanzaufsicht durchleuchtet die Vatikanbank

Beitrag  checker Mi Mai 22, 2013 6:16 am

Ein Schweizer soll die Geldwäsche im Vatikan bekämpfen. Es ist eine schwierige Aufgabe. Internationale Experten bemängeln die unzureichenden Standards und die laschen Kontrollen im Kirchenstaat.

René Brülhart ist ein Superschnüffler. Seit Jahren ist er schmutzigem Geld auf der Spur. Der Schweizer unterbindet die Geschäfte von Diktatoren, Mafiabossen und Terrorchefs.

Nachdem Brülhart den Finanzplatz Liechtenstein gesäubert hat, hat er seit dem 7. November 2012 einen ganz besonders delikaten Auftrag: Er soll als Direktor der neu geschaffenen Finanzaufsicht den Vatikan vom Ruf befreien, ein Ort dunkler Machenschaften zu sein.

Die ersten Ergebnisse seiner Arbeit präsentierte Brülhart mit dem ersten Jahresbericht der Autorità di Informazione Finanziaria (AIF), der Finanzaufsicht des Heiligen Stuhls. Mit neun Seiten Haupttext sind die Ausführungen zu den Finanzgeschäften des Vatikans noch äußerst dünn. Der Schweizer zog dennoch eine optimistische Zwischenbilanz: "Der Vatikan ist schon jetzt ein glaubwürdiger Partner."

Jedes Konto wird überprüft

Brülhart ist sich im Klaren darüber, dass es erst ein Anfang ist. "Die Finanzaufsicht ist sich bewusst, welcher Weg noch vor ihr liegt", schreibt er im Bericht. Der Heilige Stuhl, der Vatikan, aber auch die internationale Gemeinschaft ständen vor vielen Herausforderungen. "Das erfordert Beharrlichkeit."

Brülhart legt ein forsches Tempo vor. Derzeit durchleuchtet er sämtliche Konteninhaber der Vatikanbank, des Instituts für die religiösen Werke (IOR). "Wir wollen uns einen genauen Überblick verschaffen", sagte er. "In den kommenden Monaten kennen wir das Ergebnis."

Die AIF hat bei ihrer Arbeit in den vergangenen Monaten die ersten Statistiken zum Finanzgebaren des Vatikans zusammengetragen. 2012 wurden der AIF sechs verdächtige Transaktionen gemeldet. In zwei Fällen geht es um Geldwäsche. Die Vatikanbank IOR sei bei den angezeigten Geldgeschäften mit involviert, sagte Brülhart.

2012 floss häufiger Bargeld aus dem Vatikan

"Im vierten Quartal 2012 steigt die Zahl der Verdachtsmeldungen an", heißt es in dem Bericht. Noch im Jahr 2011 war nur eine Transaktion gemeldet worden.

Der Anstieg auf Jahressicht sei den schärferen Regeln und der besseren Überwachung geschuldet, schreibt die AIF. "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es ist ein vielversprechendes und ermutigendes Zeichen", sagte Brülhart.

Zahlen liefert die AIF auch zum Bargeldverkehr. Wer mehr als 10.000 Euro ein- oder ausführen will, muss das seit April 2011 anzeigen. 1782-mal wurden im vergangenen Jahr Summen in dieser Höhe aus dem Vatikan geschafft, 598-mal ging es in die andere Richtung. "2011 nahmen die Bargeldtransaktionen deutlich zu. 2012 spielten sie sich auf dem Niveau ein", schreibt die AIF.

Der erhängte Vatikan-Banker

Der Vatikan kämpft gegen sein Image als finanzielle Drehscheibe für krumme Geschäfte an. Im Mittelpunkt steht die Vatikanbank IOR, die 1942 gegründet wurde. Die Geschichten, die sich um die Bank ranken, sind legendär.

Berühmt ist die Affäre um Roberto Calvi. Als Chef der Banco Ambrosiano verschob er dank seiner guten Beziehungen zum Heiligen Stuhl Gelder für die Vatikanbank und wurde 1982 unter der Londoner Blackfriars Bridge erhängt aufgefunden.

Ab 2010 schuf der Vatikan unter Papst Benedikt XVI. die Voraussetzungen, um die internationalen Regeln gegen Geldwäsche einzuhalten. Das Oberhaupt der katholischen Kirche setzte die Aufsichtsbehörde AIF ein. Sie ist dafür zuständig, Finanztransaktionen zu kontrollieren und die Bank IOR zu überwachen.

Ein deutscher Ritter an der Spitze

Die Behörde kooperiert dabei unter anderem mit Finanzbehörden im Ausland. Mit Belgien und Spanien unterzeichnete sie im vergangenen Jahr Interessensvereinbarungen. Außerdem bemüht sie sich darum, der Gruppe Egmont beizutreten. Das ist ein freier Zusammenschluss von Finanzaufsichtsbehörden, Mitglied ist auch eine Einheit des Bundeskriminalamts.

Der Präsident der AIF ist Kardinal Attilio Nicora. Zum Direktor wurde erst der Anwalt Francesco De Pasquale berufen, der dann durch Brülhart ersetzt wurde.

Auch bei der Vatikanbank IOR gab es personelle Veränderungen. Im Februar 2013 wurde der deutsche Ritter Ernst Freiherr von Freyberg zum IOR-Chef berufen. Er trat die Nachfolger des geschassten Ettore Gotti Tedeschi an.

Experten bemängeln die schwache Aufsicht

Der Vatikan stellt sich seit Ende 2010 auch internationalen Kontrollen. Im Februar 2011 kontaktierte der Kirchenstaat die Anti-Geldwäsche-Einheit Moneyval des Europarats. Ein Expertenteam nahm den Heiligen Stuhl daraufhin mehrmals unter die Lupe. Dabei wurde untersucht, inwiefern die Regeln des Arbeitskreises zur Geldwäschebekämpfung der Industriestaatenorganisation OECD, der Financial Action Task Force (FATF), eingehalten werden.

Im Juli 2012 veröffentlichte Moneyval den ersten Bericht. Die Gutachter lobten zwar die Fortschritte, stellten aber ein insgesamt kritisches Urteil aus. Von den geprüften 45 Standards der FATF seien nur 22 erreicht worden. Die restlichen 23 Standards habe die Vatikanbank nur teilweise oder gar nicht erfüllt, schrieb Moneyval damals.

Unter anderem bemängelten die Prüfer die nicht ausreichenden Kompetenzen der Aufsicht AIF. Brülhart versprach, die AIF aufzurüsten. In den kommenden Wochen und Monaten würden diverse Regelungen auf den Weg gebracht, um der Aufsicht Kontrollen zu erleichtern. Dabei geht es wohl auch um das Recht, Geschäftsräume zu durchsuchen.

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Bischöfe sehen Katholiken als neue Minderheit

Beitrag  checker Fr Jun 07, 2013 7:21 am

Beim Eucharistischen Kongress in Köln haben Themen wie die Sexualdoktrin keinen Platz – es geht um zentrale Glaubensinhalte. Mehrere Bischöfe stellten die Besucher auf ein Leben als Minderheit ein.

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Kardinal Rainer Maria Woelki steht am Stand des Berliner Erzbistums auf dem lauten Kölner Neumarkt, er bringt Brot unter die Leute: "Hedwigsbrot", benannt nach der Patronin seiner Kathedrale. Der Erlös geht unter anderem an einen Kindermittagstisch in der Bundeshauptstadt.

Es liegt eine tiefe Symbolik in Woelkis Tun. Denn Brot macht nicht nur satt, es hat auch eine spirituelle Dimension. Dem "Brot des Lebens" ist der Eucharistische Kongress in der Metropole am Rhein gewidmet, zu dem bis Sonntag rund 45.000 Teilnehmer erwartet werden.

Nach katholischer Auffassung ist Jesus Christus real in den Zeichen von Brot und Wein gegenwärtig, die dabei ihre "Substanz" ändern. Die in der Messfeier vollzogene Wandlung gehört zum Kernbestand kirchlicher Lehre, die reformatorischen Kirchen betonen dagegen eher den Symbolcharakter der Erinnerung an das letzte Abendmahl.

Und weil heute viele Katholiken mit der eigenen Glaubenspraxis der "Realpräsenz" Jesu im Sakrament fremdeln, haben die deutschen Bischöfe zu dem Kongress eingeladen. In rund 800 Veranstaltungen sollen zentrale Glaubensinhalte wieder ins Bewusstsein gerufen werden. "Ohne alles politische Beiwerk", wie die Veranstalter betonen.

"Heiße Eisen" werden hier nicht debattiert

Deshalb unterscheidet sich das Treffen mit dem Logo einer hell orangenen Scheibe, die wie eine aufgehende Sonne aussieht und die durch das Kreuz in der Mitte zudem als Hostie zu deuten ist, von einem Katholikentag, wie er alle zwei Jahre stattfindet. Die kirchlichen "heißen Eisen" wie Zölibat, Frauendiakonat oder Sexualdoktrin werden hier nicht bearbeitet. Das leidige Missbrauchsthema kommt, wenn überhaupt, nur am Rande zur Sprache.

Zugleich stellten mehrere Bischöfe die Katholiken auf ein Leben als Minderheit ein – und riefen sie zu mehr Selbstbewusstsein auf. Ein Außenseiterdasein sei kein Grund zur Entmutigung, sagte Woelki. Ähnlich äußerte sich Münchens Kardinal Reinhard Marx. Kurienkardinal Walter Kasper betonte, zur Geschichte der Kirche gehöre das Leben in der Krise und als Minderheit dazu.

Allgemein hat das Glaubensfest die Anmutung einer nach innen gerichteten Volksfrömmigkeit. Kardinal Woelki betrachtet den Kongress keinesfalls als Event und schon gar nicht als "frommen Karneval": Herz und Sinne sollen gleichermaßen angesprochen werden. "Bis Sonntag feiern wir so etwas wie ein großes, erweitertes Fronleichnamsfest", sagt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. "Wir suchen Höheres als den Kölner Dom und Schöneres als die Werke der Kultur."

Doch eine kirchliche Großveranstaltung ohne lokalfolkloristische Einsprengsel ist in Köln nicht möglich. Eine Abordnung der "Hellige Knäächte und Mägde" (Heilige Knechte und Mägde), der ältesten Tanzgruppe im Karneval, unter den Zug der Teilnehmer des Eröffnungsgottesdienstes von der rechten Rheinseite über die Hohenzollernbrücke zum Dom.

Zollitsch erzählt von Ermordung seines Bruders

Ansonsten bestimmen Katechesen, Glaubensunterweisungen, den Tag. In 20 Kirchen. Der gastgebende Kardinal Joachim Meisner versucht, Schülern, 6000 sind es allein am Donnerstag, das Geheimnis der Eucharistie (kommt aus dem Griechischen, meint "Danksagung") zu erklären: "Es ist das Wertvollste, was Jesus uns hinterlassen hat." Er berichtet von heimlichen Messfeiern in nationalsozialistischen KZs und kommunistischen Umerziehungslagern.

Und von seinen eigenen Erfahrungen als Kind in der DDR. Jeden Sonntag sei er acht Kilometer zu Fuss zur Messe gegangen. Erzbischof Robert Zollitsch erzählt vom Schicksal seiner aus Serbien stammenden Familie, von der Ermordung seines Bruders durch Tito-Partisanen, und wie die Eucharistie und das Gebet den Menschen wieder Kraft geschenkt hätten.

Für die jungen Zuhörer, zwischen 14 und 16 Jahre alt, ist das alles weit weg, ein wirkliches Gespräch kommt trotz der beeindruckenden Schilderungen nicht zustande. Schülerinnen der neunten Klasse eines Mariengymnasiums aus dem Sauerland bekennen sich dazu, dass Kirche und Glaube in ihrem Leben eine Rolle spielt, von ihnen ist aber auch zu hören: "Man kann auch gut zu Hause beten."

Ökumenische Vesper im Dom

Ein interessiertes, vorwiegend älteres Publikum hat der Mainzer Kardinal Karl Lehmann. Auch er spricht über die Bedeutung des Sakraments der Eucharistie. Ihre Feier verbinde eine Gottesdienstgemeinde mit der gesamten Kirche. "Die Gemeinschaft im Herrenmahl und die Kirchengemeinschaft dürfen nicht zerrissen werden", gibt er den Ungeduldigen im ökumenischen Dialog mit auf den Weg.

Niemand könne voraussagen, wann ein gemeinsames Abendmahl von katholischen und evangelischen Christen möglich sei. In den vergangenen 50 Jahren seien große Fortschritte erzielt worden – "und so viel fehlt eigentlich gar nicht". Aber über das Kirchenverständnis müsse noch gerungen werden.

Der Kardinal greift auf ein altes Bild zurück, er vergleicht die ökumenischen Anstrengungen mit einer Bergtour. Man stehe am letzten Steilhang kurz vor dem Gipfel, nun bestehe die Gefahr, dass die Kraft zum Weitergehen schwinde. In einer ökumenischen Vesper im Kölner Dom, vor rund 1500 Besuchern, wird das alles noch einmal augegriffen.

Das Gebet als "Navigationssystem"

Vertreter mehrerer Konfessionen beten für die "sichtbare Einheit der Kirche". Der Appell von Erzbischof Zollitsch: Katholiken und Protestanten, besinnt euch mehr auf das Gemeinsame im Glauben! Zwar seien Strukturfragen wichtig für die Zukunft der Seelsorge, aber bisweilen hätten die Kirchen den Eindruck erweckt, als käme es auf eine "gute Versorgung und auf passende Strukturen" an. Im Leben des Christen sei das Gebet "das wichtigste Navigationssystem".

Überhaupt ist "ökumenische Geduld" eine der meistgehörten Vokabeln. Der Hildesheimer Weihbischof Nikolaus Schwertfeger mahnt zu dieser Geduld, er sitzt für den durch das Elbe-Hochwasser verhinderten katholischen Ökumenebischof Gerhard Feige (Magdeburg) auf dem Podium "In der Taufe geeint – im Mahl getrennt". Eventuell könne "Leuenberg" zu einem Modell für mehr Einheit werden. Darauf weist auch Landesbischof Friedrich Weber (Braunschweig), Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche (VELKD) hin.

Denn erst die "Leuenberger Konkordie", benannt nach einem Ort bei Basel, hatte 1973 die Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft zwischen Lutheranern und Reformierten weltweit ermöglicht. Weber warnt vor einer überstürzten Ökumene, er plädiert mit Verve dafür, die diversen gemeinsam erzielten Ergebnisse zu "sichern". Und er erntet keinen Widerspruch, als er die unterschiedlichen Auffassungen vom kirchlichen Amt das entscheidende Hindernis auf dem Weg zur Einheit der Christen bezeichnet.

"Wir sind unterwegs zur einen Kirche"

Der lutherische Bischof verbindet diese Feststellung mit dem Appell, die "Amtsfrage" stärker ins Zentrum des ökumenischen Dialogs zu rücken. Ungeachtet aller ungelösten Fragen gibt sich Erzpriester Constantin Miron von der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland überzeugt: "Wir sind unterwegs zur einen Kirche."

Im Publikum regen sich Zweifel. Hingegen zeigt sich der Moderator, der katholische Professor Wolfgang Thönissen aus Paderborn, zuversichtlich, dass die Christen "eines Tages gemeinsam Eucharistie feiern". Aber bis das Wirklichkeit wird, werden noch mehrere derartige Kongresse vorübergehen.

Auch das gehört zu dem Glaubensfest am Rhein: In der evangelischen Antoniterkirche im Herzen Kölns wird am Samstag während eines Gottesdienstes "eucharistisches Fasten" empfohlen – solange nicht katholische Christen von der Eucharistie ausgeschlossen sind.

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Das wird der Katholischen Liga aber gar nicht schmecken, auch wenn das Gottes Wille sein mag.

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Katholische Kirche: Der Papst und die Homoverschwörung

Beitrag  Andy Di Jun 11, 2013 7:50 pm

Bei einer privaten Audienz spricht Franziskus von Missständen in der katholischen Kirche. Unter anderem gebe es "homosexuelle Seilschaften", die Einfluss auf päpstliche Entscheidungen genommen hätten.

Kirche allgemein - Seite 2 VATICAN-POPE-ANGELUS

Papst Franziskus hat Missstände im Vatikan angeprangert und dabei auch von der Existenz angeblicher homosexueller Seilschaften gesprochen. Zwar gebe es viele über jeden Zweifel erhabene Menschen in dem Kirchenstaat, aber es herrsche auch Korruption, zudem träfen die Berichte über eine "Schwulen-Lobby" zu, sagte das Kirchenoberhaupt laut Teilnehmern bei einer Audienz für ein Gruppe von Spitzenvertretern lateinamerikanischer Orden am vergangenen Donnerstag.

Die Gruppe bestätigte am Dienstag, dass man eine Zusammenfassung der Anmerkungen des Papstes nach dem Treffen erstellt habe. Man sei aber zutiefst bekümmert, dass diese an die Öffentlichkeit gelangt sei und entschuldige sich dafür. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi erklärte, die Audienz sei privat gewesen, und deswegen habe er dazu auch nichts zu sagen.

Franziskus wird in dem Aufzeichnungen unter anderem mit den Worten zitiert: "Es ist die Rede von der 'Schwulen-Lobby', und es stimmt. Es gibt sie. Wir müssen sehen, was wir tun können."

Dossier zur Vatileaks-Affäre

Berichte über homosexuelle Seilschaften, die massiven Einfluss auf die Entscheidungen des Papstes genommen hätten, hatte der Vatikan bislang als verleumderisch, unbestätigt, nicht überprüfbar oder komplett falsch zurückgewiesen. Es war aber auch gemutmaßt worden, dass diese Missstände zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI. geführt hätten. Benedikt XVI. hatte drei Kardinäle seine Vertrauens mit der Erstellung eines Dossiers zur sogenannten Vatileaks-Affäre beauftragt, bei der geheime Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt waren. Bei den Ergebnissen soll auch die "Schwulen-Lobby" erwähnt worden sein. Benedikt überließ das Dossier seinem Nachfolger.

In der Audienz räumt Franziskus zudem ein, dass er in administrativen Dingen alles andere als begabt sei und auf die Hilfe von acht Kardinälen vertraue, die die Verwaltung des Vatikans reformieren sollen. "Ich bin sehr unorganisiert, ich war darin nie gut. Aber die Kardinale der Kommission werden es richten", wird er zitiert.

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Begriffserklärung Lucifer

Beitrag  checker Mi Jun 19, 2013 9:28 am

Leichtgläubige oder Fanatiker glauben zu wissen das Lucifer der teufel ist,dies ist aber nicht der Fall.Zwar wird er in der Mythologie so beschrieben, aber, aber,aber.
Dazu findet sich folgende Erklärung:
Lucifer (zu lat. lucifer ‚Lichtbringer‘) ist die Bezeichnung u. a. für

  • Lucifer (Römische Mythologie), Personifikation des Morgensterns in der römischen Mythologie
  • Luzifer, eine mythologisch-biblische Gestalt, gleichbedeutend mit einem Namen des Teufels
  • Lucifer (Kryptographie), ein Verschlüsselungsalgorithmus für Computer
  • eine österreichische Lokomotive, siehe KFNB – Orion und Lucifer
  • (1930) Lucifer, ein Hauptgürtelasteroid
  • LUCIFER (LBT), Nahinfrarot-Spektrograph für das Large Binocular Telescope (LBT) auf dem Mt. Graham in Arizona
  • Bristol Lucifer, ein Flugzeugmotor von Bristol
  • eine britische Band, siehe Angel Witch

Lucifer ist oder war Name oder Namensteil der folgenden Zeitschriften:

  • Lucifer, von H. Petrovna Blavatsky herausgegebene theosophische Zeitschrift
  • Lucifer-Gnosis, von Rudolf Steiner herausgegebene theosophische Zeitschrift
  • Lucifer, von der Amerikanischen Theosophischen Gesellschaft ins Leben gerufene Zeitschrift

Lucifer ist der Vorname der folgenden Personen:


Lucifer von Calaris (Lucifer Cagliari, Lucifer Calaritanus; † 371), Bischof und Heiliger der katholischen Kirche

Ohje,ohje,ein Bischof Namens Lucifer, wie passt das denn?


Quelle

Über Lucifer von Calaris steht folgendes geschrieben.



Lucifer von Cagliari, auch Lucifer Calaritanus genannt, († 371) war Bischof von Cagliari auf Sardinien und wird dort als Heiliger der katholischen Kirche verehrt. Sein Name bedeutet wörtlich Lichtbringer und geht auf die lateinische Bezeichnung für Lucifer, den Morgenstern zurück.
Erstmals nachweislich in Erscheinung tritt Lucifer von Cagliari 354 als Mitglied einer päpstlichen Gesandtschaft am Hof des römischen Kaisers Constantius II. in Arles, deren Aufgabe es war, im Auftrag von Papst Liberius auf die Einberufung eines Konzils hinzuarbeiten. Als Legat des Papstes auf der Synode von Mailand im Jahre 355 erwies er sich als unbeirrbarer Verteidiger des nizänischen Glaubensbekenntnisses. Er weigerte sich, die von Constantius angestrebte Verurteilung des Athanasios zu unterschreiben und wurde daraufhin zunächst nach Syrien, dann nach Palästina und schließlich nach Ägypten verbannt. Sein kompromissloser Kampf gegen die Arianer ermöglichte es ihm nicht, mit ihnen auch nur in Kontakt zu treten. Er war auch nicht bereit, das von Athanasios veranlasste Konzil von Alexandria zu besuchen oder gar dessen Ergebnis – die Einigung mit den Meletianern – zu akzeptieren, obwohl ihm Kaiser Julian 362 die Rückkehr in seine Heimat erlaubt hatte.
Stattdessen bestimmte er in Antiochia mit Paulinos einen eigenen Bischof für die sich an das nizänische Glaubensbekenntnis haltende Gemeinde, womit das antiochenische Schisma vertieft wurde.
Lucifer von Cagliari ist als Theologe keine erwähnenswerte Persönlichkeit. Wohl scharte er eine größere Anzahl von Anhängern – unter ihnen Gregor von Elvira, Heraklidas von Oxyrhynchos und Ephesius von Rom – um sich, die als Luciferianer für kurze Zeit einen gewissen Einfluss ausüben konnten. Über die genauen Ansichten der Luciferianer gibt uns die „Altercatio Luciferiani et orthodoxi“ aus der Feder des ihnen gegenüber feindlich eingestellten Kirchenvaters Hieronymus Auskunft.
Seine Schriften sind wichtige sprachgeschichtliche Quellen, da er in ihnen oft Vulgärlatein verwendete.

Quelle-Literatur & Einzelnachweise

Weiterhin findet sich folgendes darüber:

Lucifer, der „Lichtträger“ ist in der römischen Mythologie die Personifikation des Morgensterns.

Lucifer wird als Vorreiter des Helios gesehen, wobei sein Pferd bisweilen entsprechend der Tageszeit die Farbe wechselt[1] oder er fährt wie dieser im Wagen über den Himmel[2].
Lucifer wird dem Phosphóros gleichgesetzt, dem Bringer der Morgendämmerung in der griechischen Mythologie, wie er z.B. schon bei Hesiod[3] erscheint. Der Name „Lucifer“ ist dabei eine direkte Übersetzung des griechischen „Phosphóros“: Der „Lichtträger“ setzt sich zusammen aus lateinisch lux („Licht“) und ferre („tragen“) und ist somit eine wörtliche Entsprechung des griechischen φωςφορος phosphoros („lichttragend“).
Da in der griechischen Mythologie Eos, die Göttin der Morgenröte, als Mutter des Phosphoros gilt, wurde Aurora, die römische Entsprechung der Eos, als Mutter des Lucifer angesehen. Aber auch zu Venus, der Göttin des entsprechenden Planeten, gibt es eine Verbindung: Hyginus Mythographus nennt die Liebesgöttin selbst Lucifer, lichtbringend.[4] Nach dem Vergil-Kommentator Maurus Servius Honoratius hat Venus in Gestalt des Morgensterns Aeneas nach Laurentium geführt[5] Claudian unterstellt eine Liebesbeziehung von Lucifer und Venus. Außerdem galt Lucifer als die astrale Entsprechung des vergöttlichten Caesars.
Im 6. Jahrhundert findet sich bei Johannes von Gaza die Vorstellung eines fackeltragenden Lucifer, wobei der Prometheus-Mythos als Einfluss gelten kann. Auch kann man in solcher Beschreibung die Nähe Lucifers zum Cautes persisch-römischer Mysterienkulte finden[6].
Diese ursprünglich sehr positive Konnotationen des Lucifer im Heidentum fanden im jungen Christentum zunächst Unterstützung in Schriftstellen, bei denen Lucifer als Herold des Tages zu Christus in Beziehung gesetzt wird, so in 2 Kor 4,6 EU, 2 Petr 1,19 EU und vor allem in Offb 2,28 EU, weshalb Lucifer sogar gelegentlich als Taufname verwendet wurde. Im Gegensatz zu diesen eher positiven Aspekten Lucifers im Neuen Testament erscheint der Morgenstern in der hebräischen Mythologie des Alten Testaments als gefallener Engel. In Jes 14,12 EU ist er das Sinnbild der Gegner des Volkes Israel:
Ach, du bist vom Himmel gefallen, du strahlender Sohn der Morgenröte. Zu Boden bist du geschmettert, du Bezwinger der Völker.
Dieser gefallene Morgenstern wird ab dem 4. Jahrhundert mit Satan identifiziert, von dem Jesus in Lk 10,18 EU sagt:
Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Dadurch kam es schließlich dazu, dass Lucifer im Christentum zu Luzifer, einem der Teufelsnamen wurde.

Quelle-Literatur & Einzelnachweise

Weiterhin dürfte zbs. das Olympische Feuer entsprechend der Mythologie bis heute auf dessen Ursprung zurück gehen.
Schon Interressant, wie man Geschichte verdrehen kann um Angst zu erzeugen.
Vom Lichtbringer zum Teufel, welch wandlung.
Aber will man in Dunkelheit leben oder im Licht,diese Frage sei an dieser Stelle erlaubt.
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Ranghohe katholische Geistliche unter Verdacht:Römische Polizei sprengt Prostitutionsring für Priester

Beitrag  checker Mi Jun 26, 2013 6:36 am

Italienische Medien berichten, dass in Rom ein Prostitutionsring für Priester aufgeflogen ist. Für 150 bis 500 Euro sollen den Geistlichen minderjährige, männliche Prostituierte aus Osteuropa zur Verfügung gestellt worden sein. Für den Sex trafen sie sich offenbar in Kirchen.

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Die katholische Kirche kommt in Sachen sexueller Missbrauch nicht zur Ruhe: Die italienische Polizei hat nach Berichten der Tageszeitung „Corriere della Sera“ einen Prostitutionsring auffliegen lassen, über den Priestern minderjährige, männliche Prostituierte zugeführt worden sind. Auf die Spur des Rings kamen die Ermittler durch die Aussagen eines bereits 1999 wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger verurteilten Pfarrers.

Am 8. März dieses Jahres spazierte Patrizio Poggi, ehemaliger Pfarrer in der nordrömischen Gemeinde San Filippo Neri di Roma, in eine Polizeiwache und erklärte, er wolle „zum Schutze der heiligen Kirche“ die Namen von neun Geistlichen nennen, die Teil eines organisierten Prostitutionsrings sein sollen. Die Priester sollen sich regelmäßig mit Minderjährigen getroffen und mit ihnen Sex gehabt haben. So berichtet es der „Corriere della Sera“.

150 bis 500 Euro für junge Osteuropäer
Der „Corriere della Sera“ geht davon aus, dass nicht nur einfache Pfarrer, sondern auch ranghohe Vertreter der katholischen Kirche in Rom in den Fall verwickelt sind. Bisher wurden allerdings nur gegen drei Personen im Zuge dieser Affäre Ermittlungen eingeleitet – alle drei sollen keine Priester sein. Die Namen der neun Geistlichen hat Poggi nach Angaben der Zeitung offenbar noch nicht genannt.

Der Ring, der den Namen „Die Schönen und Verdammten“ trägt, soll vor allem in den nördlichen Randbezirken von Rom aktiv gewesen sein. Die sexuellen Zusammenkünfte hätten dort in Kirchen stattgefunden. Die minderjährigen Prostituierten stammten primär aus Osteuropa, schreibt der „Corriere della Sera“. Patrizio Poggi kündigte an, er könne die Namen der Priester nennen, die regelmäßig bereit waren, 150 bis 500 Euro für die Dienstleistungen der Minderjährigen zu bezahlen.
Vermutlich war Poggi selbst Teil dieses Rings. Der Drahtzieher im Hintergrund soll ein ehemaliger Polizist gewesen sein, der die minderjährigen Prostituierten auf Straßen rund um Rom einsammelte. Als Vorwand benutzte er ein Auto mit der Aufschrift „eiliger Bluttransport“.

Quelle

jesus Evil or Very Mad

Ohje,ohje, was da so alles in den Kirchen abgeht.
Schwarze Hexen, weisse Hexen,Drogen, Alkohol,Mafiastrukturen,Sex & rock'n Roll.
Ob der liebe Gott das so alles gutheisst?
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Der Pakt des Nunzio Scarano mit dem Teufel

Beitrag  checker Fr Jun 28, 2013 9:46 am

Ein Bischof, ein Spion, Schwarzgeld: Eine neue Affäre erschüttert den Vatikan. Der kleine Staat wird sein Image als schmutziger Finanzplatz nicht los. Jetzt will Papst Franziskus durchgreifen.

Kirche allgemein - Seite 2 Nunzio-Scarano-2-

Die Geschichte klingt nach James Bond oder einem der Romane von Bestseller-Autor Dan Brown. Ein Priester beauftragt einen Geheimagenten damit, 20 Millionen Euro Schwarzgeld in einem Privatflugzeug von der Schweiz nach Italien zu schmuggeln.

Das Geld soll an eine befreundete Familie gehen, die in der Schifffahrt aktiv ist. Für den Kurierdienst bezahlt der Geistliche 400.000 Euro. Doch am Ende fliegt alles auf. Der Priester, der Geheimagent und ein dritter Komplize landen hinter Gittern.

Glaubt man der Finanzpolizei und der Staatsanwaltschaft in Rom, dann ist das alles nicht Fantasie, sondern hat sich wirklich so abgespielt. Am Freitag wurden Nunzio Scarano, der Prälat der vatikanischen Vermögensverwaltung Apsa, Giovanni Maria Zito, Ex-Mitarbeiter des Geheimdienstes, und der Finanzbroker Giovanni Carenzio festgenommen.

Scarano, 61, sei bereits vor einem Monat suspendiert worden, teilte Vatikansprecher Federico Lombardi mit. Das Regelwerk der Kurie schreibe vor, dass jeder Mitarbeiter seines Amtes enthoben wird, gegen den Strafermittlungen laufen.

Scarano, der aus der süditalienischen Stadt Salerno stammt, streitet die Vorwürfe ab. "Sobald Don Nunzio von den Staatsanwälten angehört wird, wird er die Fragen beantworten und seine Rolle klären. Er wird darlegen, dass er selbst kein Eigeninteresse hat", sagte sein Verteidiger. Scarano habe nicht aus Gewinnstreben gehandelt, sondern rein im Sinne der Freundschaft.

Kampf gegen Geldwäsche

Das Vorgehen gegen Scarano und seine zwei angeblichen Partner ist ein Nebenprodukt einer größeren Ermittlung. Die Staatsanwaltschaft Rom nimmt seit längerem die Vatikanbank, das Institut für die religiösen Werke (IOR), unter die Lupe. Der Fall Scarano betrifft aber nicht die Bank.

Für den Vatikan ist die Affäre um Scarano ein empfindlicher Rückschlag. Der Heilige Stuhl bemüht sich darum, sein Image als finanzielle Drehscheibe für krumme Geschäfte abzulegen. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Vatikanbank IOR, die 1942 gegründet wurde. Viele legendäre Geschichten ranken sich um das Finanzinstitut. Berühmt ist die Affäre um Roberto Calvi.

Als Chef der Banco Ambrosiano verschob er dank seiner guten Beziehungen zum Heiligen Stuhl Gelder für die Vatikanbank und wurde 1982 unter der Londoner Blackfriars Bridge erhängt aufgefunden.

Seit 2010 soll mit den finsteren Machenschaften Schluss sein. Papst Benedikt XVI. gab das Ziel vor, die internationalen Regeln gegen Geldwäsche einzuhalten. Eingesetzt wurde die Aufsichtsbehörde Autorità di Informazione Finanziaria (AIF), die inzwischen von dem Schweizer René Brülhart geleitet wird. Brülhart war in Liechtenstein für die Finanzaufsicht zuständig.

Ihm wird hoch angerechnet, den Finanzplatz Liechtenstein von schmutzigem Geld gesäubert zu haben. Im Februar 2013, also kurz vor seinem Rücktritt vom Pontifikat, ernannte Benedikt XVI. noch den deutschen Ritter Ernst Freiherr von Freyberg zum IOR-Chef. Von Freyberg, der sich seit Jahren bei den Maltesern engagiert, trat die Nachfolge des geschassten Ettore Gotti Tedeschi an.

Franziskus greift ein

Fortschritte hat der Vatikan in den vergangenen zweieinhalb Jahren zweifellos erzielt. Die Anti-Geldwäsche-Einheit Moneyval des Europarats untersuchte die Vatikanbank. Dabei überprüfte sie, inwiefern die Regeln des Arbeitskreises zur Geldwäschebekämpfung der Industriestaatenorganisation OECD, der Financial Action Task Force, eingehalten werden. Im Juli 2012 veröffentlichte Moneyval den ersten Bericht. Die Prüfer erteilten der Vatikanbank eine Teilabsolution.

Von den 45 Standards erreichte IOR 22. Die restlichen 23 Standards habe die Vatikanbank nur teilweise oder gar nicht erfüllt, schrieb Moneyval damals. Das Urteil wurde dennoch als ein Achtungserfolg gewertet. Der Vatikan setzt den Kurs fort. Mitte Mai 2013 präsentierte Finanzaufseher Brülhart den ersten Jahresbericht der AIF. Er fiel zwar mit neun Seiten Haupttext äußerst dünn aus.

Immerhin gab es die ersten Statistiken. Sechs verdächtige Finanztransaktionen wurden 2012 gemeldet. 1782-mal wurden 10.000 Euro oder mehr in bar aus dem Vatikan geschafft. 598-mal ging es in die andere Richtung. Brülhart kündigte an, sämtliche Kunden der Vatikanbank zu durchleuchten.

Mag das auch energisch klingen, so soll Papst Franziskus das alles zu zaghaft angehen. Seit Wochen wird darüber spekuliert, dass der neue Pontifex die Vatikanbank grundlegend umgestalten will. Die Berufung von Freybergs zum Bankpräsidenten soll Franziskus kritisch sehen, schreiben italienische Medien übereinstimmend. Er heiße es nicht gut, dass ihm der Deutsche von seinem Vorgänger Benedikt XVI. vorgesetzt worden sei. Ein starkes Indiz für die Verstimmung sei, dass Franziskus von Freyberg bisher nicht persönlich empfangen habe, behauptet die Tageszeitung "Repubblica".

Was Franziskus genau vorhat, ist nicht bekannt. Es ist aber durchaus denkbar, dass er keinen Stein auf dem anderen lassen wird. Diese Woche setzte er eine Untersuchungskommission ein. Sie soll die rechtlichen Grundlagen und die Aktivitäten der Vatikanbank durchleuchten. In das fünfköpfige Gremium berief er auch die Harvard-Professorin Mary Ann Glendon, die bis 2009 US-Botschafterin beim Heiligen Stuhl war. Franziskus prescht also voran. Durch die Affäre Scarano dürfte er sich darin bestätigt fühlen.



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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Zahl der Christen sinkt: Weniger Gemeinden

Beitrag  checker Mo Jul 08, 2013 7:25 am

Die Zahl der Christen in Niedersachsen hat binnen fünf Jahren um mehr als 300 000 abgenommen. Mehr als 150 Kirchengemeinden wurden aufgelöst, wie aus den Statistiken der evangelischen und katholischen Kirche hervorgeht. Die evangelische Landeskirche in Hannover schrumpfte von 3 034 191 Mitgliedern im Jahr 2006 auf 2 839 792 Ende 2011. Im Bistum Hildesheim sank die Zahl der Kirchenmitglieder im selben Zeitraum von 645 861 auf 617 097. Das Bistum Osnabrück schrumpfte weniger stark von 580 977 auf 568 647 Mitglieder. Die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche in Bremen ging von 240 547 auf 221 042 zurück.


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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Kein Herz für Gnadenbrot der Göttinger Tafel

Beitrag  Andy Di Jul 09, 2013 8:16 pm

Obst mit kleinen Schönheitsfehlern, Brot vom Vortag oder Fehlabfüllungen: Etliche Einrichtungen überlassen nicht verkaufte Lebensmittel den Tafeln, die sie kostenlos an Menschen in Notsituationen weiter geben. Bisher konnten die Tafeln in Göttingen dafür kostenfrei die Räume der St. Jacobi Kirche nutzen. Doch im Mai wollte die Kirche dann Miete, es entstand ein Streit. Der könnte jetzt zu Ende sein. Die Göttinger Tafel dürfe noch bis zum Juni 2014 mietfrei in den Räumen der Kirche bleiben, ab dann wolle St. Jacobi die Räume selbst nutzen, erklärte der Kirchenvorstand am Dienstag.

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Kirche wollte 1.000 Euro monatlich
Eigentlich wollte die Kirche von der Tafel 1.000 Euro Miete pro Monat. Die Tafel verwies auf den Mietvertrag, der ihr Mietfreiheit zusicherte. Kirchenvorsteher Thorsten Berghaus erklärte aber, dass der kleine Laden von damals inzwischen ein mittelständiges Unternehmen geworden sei. Im Hof des Pfarramts sei im Laufe der Jahre ein Logistikzentrum entstanden, in dem jährlich 200 Tonnen Lebensmittel umgeschlagen würden. Das sei einfach nicht mehr zu bewältigen, so Berghaus.
Tafel sucht neue Räume in Göttingen
Ab Juli 2014 sollen hier Kinder mit Migrationshintergrund Hilfe bei Schulaufgaben bekommen. Die Tafel-Geschäftsführerin Martina May ist über die Kündigung wenig überrascht. Es sei gut, dass jetzt endlich Klarheit herrsche, sagte May NDR 1 Niedersachsen. May hofft, dass ein Jahr reicht, um neue Räume zu finden. Denn die Tafel suchte schon seit fünf Jahren, aber auf dem offenen Markt sei es unendlich schwer, etwas zu finden.

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty 32 000 Katholiken treten aus

Beitrag  Andy Fr Jul 19, 2013 8:27 pm

München - Die Zahl der Austritte aus der katholischen Kirche in Bayern ist im Jahr 2012 um sechs Prozent zurückgegangen. Das geht aus einer von der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn veröffentlichten Statistik hervor. Demnach verließen im vergangenen Jahr 32311 bayerische Katholiken ihre Kirche. 2011 waren es 34376 gewesen.

In der evangelischen Landeskirche fällt der Rückgang der Austrittszahlen dagegen mit drei Prozent geringer aus. Wandten sich im Jahr 2011 noch 16500 Protestanten von ihrer Kirche ab, waren es im vergangenen Jahr 15984, wie die Landeskirche auf Anfrage mitteilte. Ausweislich der Statistik waren 2012 insgesamt 6,7 Millionen Menschen in Bayern katholisch und rund 2,5 Millionen evangelisch. Die Zahlen der einzelnen Bistümer: Augsburg 6985 Austritte (2010: 6663), Bamberg 3117 (3362), Eichstätt 1746 (1772), München-Freising 11517 (13292), Passau 1529 (1470), Regensburg 3810 (3917), Würzburg 3607 (3900). KNA
 
Quelle

Nun das kann verschiedene Gründe haben. Zum einen ist ein Geheimer Krieg zwischen Evangelischen und Katholischen Glaubensgemeinschaften im Gange.Dann gibt es noch die Scheinheiligen Christen, die so tun als ob.
Das ganze läuft ein wenig aus den Ruder.
Falsche Toleranz und und abweichen von den Christlichen Bekenntnis tragen dazu bei.
Wenn man selbst bei dem letzten Gang intoleranz zeigt, werden die sich nicht gut behüteten Schafe davon rennen.Wenn die Kirche schwarze Schafe von weißen nicht mehr unterscheiden kann,werden die weißen gehen und nur noch die Schwarzen vorhanden sein.
Schwarze Schafe bleiben schwarze Schafe, auch wenn man sie färbt.
 
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Das Wunder von Wolfenbüttel: Notizen des Studenten Luther aufgetaucht

Beitrag  Andy Di Aug 20, 2013 7:27 pm

Nicht nur in Braunschweig geschehen Wunder, auch in Wolfenbüttel.
Zwar nicht in form von Geld, dass passiert nur in Braunschweig, weil wir ja ein Kaufhausschloss haben.
In Wolfenbüttel steht ja ein richtiges Schloss und deshalb passieren dort andere Wunder, so wie dieses:

Es sind nur ein paar Worte, hingekritzelt von einem Studenten. Doch Helwig Schmidt-Glintzer ist begeistert. "Das ist schon eine kleine Sensation", sagte der Direktor der Herzog August Bibliothek (HAB) Wolfenbüttel. In der HAB sind jetzt bislang unentdeckte handschriftliche Notizen des Reformators Martin Luther in einem Sammelband der Bibliothek gefunden worden. Sie stammen aus der Studienzeit Luthers in Erfurt. Entdeckt hat sie der Theologieprofessor Ulrich Bubenheimer.

Kirche allgemein - Seite 2 Luther183_v-contentgross

"Justus ex fide vivit"
Insgesamt handelt es sich um etwa ein Dutzend Anmerkungen des jungen Luther. "Justus ex fide vivit", steht dort zum Beispiel am Rande einer Chronik sowie einer lateinischen Dichtung - "Der Gerechte lebt aus Glauben". Auch das Stichwort "fides" (Glaube) taucht auf. Die Experten vermuten, dass Luther seltene lateinische Worte aus einem Text aufgegriffen und am Rande erklärt hat.
Interesse an Heiliger Elisabeth
Interesse hatte er offenbar auch an einer Chronik über das Leben Elisabeth von Thüringen, einer Heiligen aus seiner Heimat. In dem Wolfenbütteler Sammelband wurden mehrere Druckschriften eingebunden, die einst zur Bibliothek des humanistischen Erfurter Lehrers Johannes Lang (1487-1548) gehörten. Wie Luther gehörte er dem Erfurter Kloster der Augustinereremiten an.

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Zwischen Prunk und Protz: Des Bischofs neue Residenz

Beitrag  checker Sa Sep 14, 2013 11:26 am

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Papst: Unglück von Lampedusa eine "Schande"

Beitrag  checker Do Okt 03, 2013 9:57 am



Mh, der neue Papst scheint wirklich neuen Wind in den Vatikan zu bringen.
Auch wenn ich nicht gleich vor freude auf die knie falle.

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Rede von Papst Franziskus am 04.10.2013

Beitrag  Andy Sa Okt 05, 2013 12:29 am



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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Wenn sich Priester verzocken

Beitrag  Andy Mi Okt 09, 2013 9:23 pm



Da hilft nur eins, die Scheiterhaufen wieder errichten,Kreuze aufstellen und die Brüder ans Kreuz nageln.
War ja nicht alles schlecht früher!

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Undurchsichtige Vatikan-Bank verabschiedet Transparenz-Gesetz

Beitrag  Andy Mi Okt 09, 2013 9:51 pm

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Deutscher Bischof wegen teuren Amtssitz unter Druck

Beitrag  Andy Mi Okt 09, 2013 10:45 pm



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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Schicke Wohnung, großes Auto, gutes Gehalt:So leben Deutschlands Bischöfe

Beitrag  checker Do Okt 17, 2013 9:11 am

Spätestens seit dem Fall Tebartz-van Elst ist klar: Kirchenmänner leben nicht schlecht. Kritiker werfen dem Limburger Bischof gar "Prunksucht" vor. Doch stellt Tebartz-van Elst, dessen Fall heute Papst Franziskus beschäftigen wird, überhaupt eine Ausnahme dar?

Kirche allgemein - Seite 2 3ejh0354
Pink Black Recolution halt, Shoppen ohne reue.
Faurkauf , wenn man es sich leisten kann..
Brot für die Welt,Küchen für mich, Amen

Für Limburgs Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst könnte es ein unangenehmer Tag werden: Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, ist in Rom, wird heute bei Papst Franziskus vorsprechen und dem Pontifex von der Affäre berichten, die in Deutschland viele Menschen aufregt: von der neuen Residenz des Kirchenmanns, die zu immens hohen Kosten errichtet wurde und von dem möglichen Strafbefehl, der Tebartz-van Elst wegen Falschaussage droht.

Vor allem der Protzbau in Limburg dürfte Franziskus interessieren. Der neue Papst ist angetreten, um die katholische Kirche mehr Bescheidenheit zu lehren. Er selbst achtet darauf, sich nicht in zu großen Autos sehen zu lassen. Und im Vatikan begnügt er sich mit einer bescheidenen Wohnung, um seine Philosophie der Kirche der Armen zu unterstreichen.

Sicher ist: Tebartz-van Elst und das Bistum Limburg haben diesen Imagewandel der katholischen Kirche noch nicht nachvollzogen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass es in anderen deutschen Verwaltungsbezirken der Kirche weniger kostspielig zugeht. Wie leben die anderen deutschen Oberhirten? Welche Bauten werden in den übrigen Bistümern derzeit umgesetzt? Ein Überblick:

Kirche allgemein - Seite 2 3ekg4401

München-Freising: Kardinal Reinhard Marx zählt zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen. Er kommt auf 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais kostenfrei zur Verfügung. Marx bewohnt im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter). Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern. Marx hat als Dienstwagen die Oberklasse-Limousine BMW 730i, mit Chauffeur.

Köln: Kardinal Joachim Meisner hat im Erzbischöflichen Haus eine 246 Quadratmeter große Wohnung. Er zahlt dafür keine Miete, jedoch ist der Mietwert in Höhe von 1213,47 Euro zu versteuern. Zusätzlich zahlt er eine Pauschale für Reparaturen sowie Heiz- und Betriebskosten (500 Euro im Monat). Meisner verdient monatlich 11.524,40 Euro. Das entspricht etwa dem Sold eines Oberbürgermeisters in einer NRW-Gemeinde mit mehr als 500.000 Einwohnern. "Persönlich lebt Kardinal Meisner immer schon beinahe anspruchslos", sagte ein Sprecher. Er hat seit vier Jahren einen 7er BMW. Die Weihbischöfe fahren Mercedes mit Blue-Efficiency-Motoren, aber auch BMW. Nach einer neuen Verordnung werden künftig kleinere Modelle wie etwa Skoda genommen. Manche Wagen werden geleast, aber es gibt auch weiterhin Neuanschaffungen.

Rottenburg-Stuttgart: Die gewaltigen Baukosten von 31 Millionen Euro im Bistum Limburg toppten die Schwaben. 39 Millionen Euro verschlang der Umbau des Verwaltungsgebäudes der Diözese. Zuvor waren 36,5 Millionen Euro eingeplant gewesen. Der Unterschied zu Limburg: Die Kosten wurden von Anfang an transparent gehalten. Privat wohnt Bischof Gebhard Fürst auf 100 Quadratmetern. Er fliegt im Gegensatz zu Tebartz-van Elst auch Economy-Class. Auf kürzeren Strecken ist er im Audi A6 unterwegs.

Freiburg: Erzbischof Robert Zollitsch wohnt in einem Reihenhaus auf 200 Quadratmetern, für die er den Mietwert versteuert. Ein Sprecher des Erzbistums sagte zur Linie nach Franziskus' Vorbild: "Wer Papst Franziskus und Erzbischof Zollitsch beobachtet, entdeckt manche Gemeinsamkeiten: Beide verzichten erkennbar auf neue Schuhmode und lieben offenbar pragmatisch bequeme Schuhe, die sich im Einsatz bereits bewährt haben." Wenn er nicht läuft, sondern fährt, nutzt er einen BMW 740d. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ist oft mehr als 20 Stunden pro Woche mit dem Auto unterwegs.

Essen: Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck wohnt zwar in einem umgebauten Pfarrhaus aus den 1950er Jahren mit schlechter Isolierung. Dafür aber mit reichlich Platz: Die Räume umfassen auch eine kleine Kapelle und einen Gästebereich - insgesamt 220 Quadratmeter, für die der Geistliche keine Miete zahlt, aber 1537,50 Euro als geldwerten Vorteil versteuert. Unterwegs ist er in einem geleasten VW Phaeton. Das vergleichsweise große Auto benötige Overbeck wegen seiner langen Beine, um im Fonds arbeiten zu können, so ein Sprecher. Das Bistum hatte als erstes im Zuge der Affäre Tebartz-van Elst sein Vermögen komplett offen gelegt - neben dem regulären Haushalt auch das Vermögen des Bischöflichen Stuhls, das eigentlich nicht veröffentlichungspflichtig ist. Overbeck verdient so viel wie ein Staatssekretär, 11.125 Euro brutto im Monat.

Berlin: Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki bewohnt eine Fünf-Zimmer-Wohnung in Berlin-Wedding, einem traditionellen Arbeiterbezirk mit hohem Ausländeranteil. Das Haus gehört einer Wohnungsbaugesellschaft, die zur katholischen Kirche zählt. Unterwegs ist er in einem 5er BMW, eine Nummer kleiner als die Dienstwagen vieler seiner Amtsbrüder. Das Auto lässt er aber laut Erzbistum so oft wie möglich stehen. Woelki fährt auch Rad.

Kirche allgemein - Seite 2 3ejr3918

Fulda: Während seinem hessischen Amtskollegen in Limburg Prunksucht angelastet wird, lebt Bischof Heinz-Josef Algermissen nach eigenen Angaben wider Willen in barockem Luxus. Auf 174 Quadratmetern Wohnfläche zu residieren, sei "natürlich nicht zeitgemäß". "Für mich ist es eine Zumutung, darin zu wohnen", sagt er. "Der ganze Komplex ist ziemlich groß." Algermissen hätte lieber eine kleinere Dienstwohnung. Dagegen spricht die Tradition: Fuldaer Bischöfe wohnen am Michaelsberg. Leider mit dem Nachteil: "Wenn ich im Schlafzimmer bin und im Wohnzimmer etwas vergessen habe, muss ich 50 Meter gehen." In den weitläufigen, offenen Räumen empfinde er keine Privatsphäre. Algermissen hat ein Grundgehalt von etwa 9700 Euro.

Mainz: Dem Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann wird eine Dienstwohnung zur Verfügung gestellt. Er zahlt aber den Mietwert nach dem Mietspiegel 2011 der Stadt Mainz sowie Betriebs- und Heizkosten. Ein großes Bauprojekt im Bistum war der Neubau des Bischöflichen Jugendamtes (3,9 Millionen Euro). 2001 begann die Sanierung des Mainzer Doms. Die Gesamtkosten liegen bei 25 Millionen Euro. Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz wird mit einem Gehalt von knapp 8700 Euro bezahlt.

Hamburg: Das Erzbistum sieht sich in seiner Haushaltsführung in der Tradition hanseatischer Kaufleute. "Der Erzbischof hat immer deutlich gemacht, dass Kirche für die Menschen da ist und mit den Finanzmitteln verantwortlich, bescheiden und transparent umgegangen werden müsse", sagte ein Bistumssprecher. Erzbischof Werner Thissen lebt in einer 109 Quadratmeter großen Wohnung. Eines der größten Bauprojekte zuletzt: Die Sanierung und teilweise Neugestaltung des Hamburger Mariendoms für 7,8 Millionen Euro aus Spenden.

Osnabrück: Das Domizil von Franz-Josef Bode hat eine Wohnfläche von 1100 Quadratmetern. Darin bewohnt er eine 200 Quadratmeter große Dienstwohnung. Dafür zahlt er im Monat 1100 Euro Kaltmiete. Chauffieren lässt er sich in einem Audi A6. Besoldungsgruppe: B7.

Görlitz: Bischof Wolfgang Ipolt lebt offenbar bescheiden. Für Reisen nutzt er den Zug. Sein Dienstwagen sei kleiner als der von so manchem Handwerksmeister, so das Bistum. "Meist kommt der Bischof mit dem Fahrrad oder seinem gebrauchten Opel", sagte ein Sprecher. Er bewohnt ein Einfamilienhaus mit knapp 100 Quadratmetern Wohnfläche.

Dresden-Meißen: Bischof Heiner Koch wohnt in einer 150-Quadratmeter-Wohnung. Dafür zahlt er 870 Euro Kaltmiete. Chauffiert wird er in seinem Dienstwagen Mercedes Hybrid E300 bluetec. Den nutzt er auch intensiv als Büro auf langen Fahrten. In Leipzig geht gerade der größte Kirchenneubau im Osten seit 1989 vonstatten, er soll 15 Millionen Euro kosten. Doch die Finanzen für die Propsteikirche St. Trinitatis laufen laut Bistum nicht aus dem Ruder. Finanziert wird der Bau aus Spenden und Kirchenmitteln.

Magdeburg: Bischof Gerhard Feige legt keinen Wert auf Pomp. Er bewohnt eine Drei-Zimmer-Wohnung in einem Haus, das der Kirche gehört. Privat fährt der 61-Jährige einen VW Golf. Für Fahrten im Auftrag des Herren steht ihm aber auch ein Dienstwagen zur Verfügung.

Quelle

Da solltet Ihr mal Braunschweig sehen, da haben wir sogar Wunderspender die Geld und Auto's obendrauf legen. Schwarze Hexen mit Amazon Kreditkarte die das schattenreich machen,weise Hexen und Selbstanannte Nonnen die Nichtchristen terrorisieren.
Weiblicher Heiland der von schwarzen messen berichtet, wo von der kanzel runter gepöbelt wird und der 09!! als Volksfest gefeiert wird.
Nun aber es gibt nicht nur schlechtes in der Kirche, vergessen wir nicht die Notfallseelsorger die täglich das grauen vor Augen haben.
Und immer mehr nicht gläubige finden in der Kirche einen Zufluchtspunkt, aber sicher ist sicher , denn sie haben genug auf den Kerbholz,.Begriff Kerbholz findet ihr im Mittelalter & Co. beschrieben Kirche und Prostitution.
Und so manche schwarze Hexe bietet sich dem Bischof an uum den Bischofstab gnädig zustimmen.
jesus  Helelulia
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Bischöfe verschweigen Millionenvermögen

Beitrag  Andy Sa Okt 19, 2013 8:13 pm

Katholische Bistümer machen grob falsche Angaben zu ihren Vermögen. Nach Recherchen des SPIEGEL werden mehrstellige Millionenbeträge verschwiegen, manche Summen verschwinden gar in grauen Kassen.

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Hamburg - Deutschlands katholische Bistümer verfügen nach Recherchen des SPIEGEL über deutlich höhere Vermögen als bislang bekannt. Trotz der Transparenzoffensive in der vergangenen Woche verschweigen Bischöfe mehrstellige Millionenbeträge, etwa in gesonderten Vermögenshaushalten oder in Vermögenshaushalten von Domkapiteln.

Im Bistum Limburg sind demnach seit 1948 Kirchensteuereinnahmen von geschätzt 300 Millionen Euro in eine graue Kasse verschoben worden. Sie wurden nicht im Bischöflichen Stuhl verbucht, sondern in einem bisher kaum bekannten Vermögenshaushalt des Bistums.

In Hamburg beziffert ein Kirchensprecher die "Rücklagen der Körperschaft Erzdiözese Hamburg" auf Anfrage des SPIEGEL auf rund "156 Millionen Euro". In der vorigen Woche hatte die Diözese das Vermögen ihres Erzbischöflichen Stuhls noch mit 35 Millionen Euro angegeben.

Auch das Bistum Münster verschwieg stattliche Werte, als es vorige Woche das Geldvermögen seines Bischöflichen Stuhls mit nur 2,37 Millionen Euro bezifferte. Nicht genannt wurden 38 Immobilien mit einer Gesamtnutzfläche von 17.322 Quadratmetern sowie Wald- und Landgebiete von insgesamt 3,1 Millionen Quadratmetern.

In den besonders wohlhabenden Erzbistümern Köln sowie München und Freising sind nicht einmal die eigenen Finanzmanager über die Größe ihres Vermögens informiert. "Ich kann Ihnen keine Zahl über das Vermögen nennen, da ich selber nicht weiß, wie hoch es liegt", sagt der Kölner Dompropst Norbert Feldhoff über den bisher nur Insidern bekannten Haushalt des Domkapitels, der offenbar beträchtliche Finanzwerte und Immobilien umfasst. "Schätzungen wären aberwitzig", so Feldhoff.

Vorige Woche hatte das Erzbistum das Vermögen des Erzbischöflichen Stuhls mit 166,2 Millionen Euro beziffert. Das Erzbistum München und Freising erklärte, es müsse sein kameralistisches Zahlenwerk zunächst auf eine moderne Buchführung umstellen. Gegenüber dem SPIEGEL erklärte das Ordinariat: "Dieser Prozess wird voraussichtlich drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen. Erst danach wird ein sachgerechter Überblick über das Vermögen der Erzdiözese möglich sein."


Quelle

Nun sie prädigen ja von Liebe, der Liebe vom Geld.
Alles andere ist Blödsonn.
Früher wie heute, Lachsschnittchen fressen in dr Sakchristei und das vertrognete Brot,kann der PPöbelfressen,wenn er was in den Klingelbeutel wirft.
Hier nennt man das Fairkauf, ein wenig Geld für Deine Seele!

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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Bettina Wulff zur Audienz bei Bischof Weber

Beitrag  Andy Sa Okt 19, 2013 9:43 pm

Nach zu lesen in unser 38.de war das Bettina Wilff zur Audienz im DOM und Bischof Weber war. Ähnlich wie die Schwarze Hexe Karin5060 schilderte Bettina Wullf, was sie von Christlichen werten hält.Beine Breit sich begatten lassen und wenn der Kerl nichts mehr bringt, mit voller wucht in die Werichteile treten.
Voller begeisterung hörten sich die wahren Christen das an,zumal Bettina Wulff jetzt Frohndienste für die ASSE-asse macht.Jetzt kann man sich das ja auch leisten, wenn man vom ergaunerten Kapital des EX Bundespräsidenten lebt.
In wie weit Bettina Wulff , genau wie die Durchlaucht Eure scheinheiligkeit Karin5060 heilig gesprochen werden ist noch unklar,schließlich stehen noch andere auf der Liste.Die kleine böse Frau von den Grünen, die dicke Böse Frau aus dem STVA, Der fleischgewordene Heiland Wanzelius, der Menschen Fischer von der BIBS namens Fischer, Eure Durchlaucht NVA Sommerfeld, der Scharfschütze Knipping, sowie der betrunkene Rechtsanwalt aus Melverode.
Vielleicht wird ja die ganze Stadt noch Heilig gesprochen, bei so viel wundern die es hier gibt.Amerikanische Wunder vom Tellerwäscher zum Milliuonär, wunder Schlösser, Wunder Rathaus mit entmachteten Köniig mit eigen Scheißhaus,
Wnn hier irgendwann das Licht ausgeht, macht as nicht, in Braunschweig ist man so Scheinheilig das selbst in dunkrlster Nacht die Straßen hell erleuchtet sind.
Kaum eine andere Stadt ist so sauber, schön, schuldenfrei und toll wie Braunschweig und keine andere Stadt hat so viel aus der geschichte gelrnt, infach nichts, wo nichts ist,kann man auch nichts lernen.
Aber das brauchen wir ja auch nicht,deswegen haben wir ja eine Volkshochschule mit Zwangsarbeiern.
Moderne Christliche Frauen wie Bettina Wullf, Christiane Schröder oder Karin 5060, klauen nicht nur das Geld des ehegatten und treten in die die Weichteile, nein heute lassen sie sich eine Caschpoolautomaten oberhalb der Vagina einbauen.
Einmal Vögel von Hinter am besten,damit man die Hassfresse nicht sieht, oder von vorne nur gegen bares, das sie dann bei Amazon verzocken können.
Ein teil des erklauten oder sollten wir besser sagen erhurten geldes wird dann gestiftet und dafür bekommt man dann alle Sünden erlassen.
Die blödspaten die wirklich noch an Christliche werte glauben werden dann entweder an den Pranger gestellt oder ans Kreuz genagelt.


jesus 
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Kirche allgemein - Seite 2 Empty Mitarbeiter putschen gegen Bischof Tebartz-van ElstIm: Im Bistum ist der Teufel los

Beitrag  checker Mo Okt 21, 2013 6:57 am

Die Verwaltung des Bistums Limburg hängt im Vakuum: Niemand kümmert sich mehr um anstehende Belange, alltägliche Projekte stehen still. Jetzt gehen die Mitarbeiter auf die Barrikaden, fordern die Absetzung ihres Chefs.

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Während Limburgs Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in Rom die Gelegenheit hat, Papst Franziskus seine Sicht der Dinge über die heimatlichen Bauaktivitäten zu vermitteln, geht es in der Bistumsverwaltung offenbar drunter und drüber. Laut "Spiegel Online" sind seit Tagen neben dem Bischof selbst auch andere wichtige Entscheidungsträger in Deckung gegangen. Die Folge: Nichts geht mehr. Der Druck eines Gesangbuches steht offenbar an, inklusive des fehlenden endgültigen Vorwortes des Oberhirten; dazu müssten einige neue Pfarrer ins Amt gebracht werden, was ohne die Chef-Unterschrift nicht geht.

Domdekan Günter Geis ist es, der die Frustration der Mitarbeiter in der aktuellen Bistumszeitung auf den Punkt bringt: "Die gegenwärtige Situation ist kaum noch auszuhalten." So könne es nicht weitergehen. "Es muss im Bistum Limburg einen Neuanfang mit einem neuen Bischof geben." Das ist eindeutig. Und das Kollegium hat wohl auch schon gehandelt: "Bild.de" berichtet, dass es einen gemeinsamen Brief an den Bischof gibt. Darin: die Forderung nach einem Rücktritt. Bei einem Gespräch mit dem stellvertretenden Generalvikar Prälat Helmut Wanke soll es zudem lautstark zugegangen sein. Die Hauptfrage: "Wer ist hier eigentlich noch der Chef?"

Der, der es offiziell noch ist, sprach in Rom mit dem Heiligen Vater über seine Lage. Eine Woche hatte der Papst ihn warten lassen. Der Vatikan ist manchmal eben eisern – auch, was das Ergebnis der Unterhaltung angeht. Bislang ist nichts Konkretes nach außen gedrungen. Lediglich Mutmaßungen werden angestellt. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode etwa sagt, dass eine Rückkehr des Gescholtenen an seinen Arbeitsplatz "ganz schwierig" werde. "Es ist natürlich inzwischen die ganze Situation so verfahren, dass etwas geschehen muss." Es gebe "bis in den Grund" wieder eine Vertrauenskrise, so Bode. Er sehe nicht, wie der Bischof seinen Dienst dort vernünftig ausüben können sollte.

Auch Albert Schmid, Chef des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, hält eine Rückkehr Tebartz-van Eltsts für "eher unwahrscheinlich". Aber: "Der Papst wird kein Schnellrichter sein", sagte er in einer Talkshow. Die Deutsche Bischofskonferenz wünscht sich aber genau das: eine schnelles Handeln. Ihr Vorsitzender Robert Zollitsch, der bereits mit dem Papst über den "Protz-Bischof" gesprochen hat, betont immer wieder, dass es jetzt bereits große negative Folgen für die Kirche gebe.

Quelle

Auch in Braunschweig werden die Tarokarten neu gemischt,weiß die BZ zu berichten.

http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/neuer-bischof-erster-der-drei-kandidaten-stellte-sich-vor-id1196177.html

Einige Christen bereuen jetzt schon das sie die Tochter Zions angebetet haben und Mutti die neue Weltordnung ausgerufen hat.

Auch im Weltbildverlag hängt der Domsegen schief.
Der Kampf zwischen den weißen und den Schwarzen Kräften ist voll im Gange.
Schwarze und weiße Hexen tanzen um den Altar, wer an Ende der Sieger sein mag,man weiß es nicht.
Aber eigentlich kann es keinen Sieger geben,denn im Krieg gibt es immer nur verlierer.
Scheinbar ist man seit geraumer Zeit weit weg von den 10 Geboten und hat sich den Mamon verschrieben.
Schau sie Dir an, sprach der Gott zum Teufel, diese Scheinheiligen sollen nach meinen Ebenbild sein?
Sag mir was soll ich tun, sprach er.
Ganz einfach sprach der Teufel,bring sie um.
Und in seiner Stinkwut schickte Gott die Sintflut, so wie es eindeutig an der Katherinen Kirche zushen ist um 1808.
Heute macht man das ja mit Wetteringenierung und Haarp,aber darüber redet man nicht.
Zuviel tolleranz kann gefährlich sein, dass sagte schon Mutti.
Da mal falsch geparkt,hier mal was gestohlen.
Der Lebe Gott sieht alles, notflls mit Drohnen, fragt sich nun wer der lbe Gott ist.
Eins ist aber gewiss, mit Geld kann er nicht umgehen.
Von Martin Luther nach Königsluther ist es kein kurzer weg.
Der eine nagelte die Thesen an die Kirchentür und die anderen den Juden ans Kreuz.
Wer ohne Sünde ist der nehme den ersten Stein, am besten von Kinder händen gefertig aus Afghanistan.
Ein teufelskreis.
jesus
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