Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Arko: Die Wahlstedter Traditionsmarke wird 70
So Feb 18, 2018 11:01 pm von checker

» Vorhang/Gardinen nähen
Fr Feb 16, 2018 1:09 am von Andy

» Nähen für Einsteiger
Fr Feb 16, 2018 1:01 am von Andy

» T-Shirt Nähanleitung - Für Anfänger
Fr Feb 16, 2018 12:54 am von Andy

» Jersey nähen mit der normalen Nähmaschine
Fr Feb 16, 2018 12:53 am von Andy

» Hose kürzen in 10 Minuten
Fr Feb 16, 2018 12:48 am von Andy

» Jeans in die Tallie enger nähen
Fr Feb 16, 2018 12:46 am von Andy

» Jeans Hose mit einem Keil erweitern
Fr Feb 16, 2018 12:44 am von Andy

» Schnittmuster & Co.
Fr Feb 16, 2018 12:26 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Februar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    

Kalender Kalender


Entdeckung im Regenwald: Vorsicht, färbender Frosch!

Nach unten

Entdeckung im Regenwald: Vorsicht, färbender Frosch!

Beitrag  Andy am Mi Mai 30, 2012 3:52 am

Eine neu entdeckte Froschart gibt Forschern Rätsel auf: Der Winzling sondert bei Berührung gelbe Farbe ab. Gefunden wurden die Tiere im Hochland von Panama - ungewöhnliche Geräusche hatten sie verraten.



Entdeckung im Regenwald Vorsicht, färbender Frosch!
Nicht farbecht: Der Frosch Diasporus citrinobapheusZur Großansicht
Senkenberg

Nicht farbecht: Der Frosch Diasporus citrinobapheus

Eine neu entdeckte Froschart gibt Forschern Rätsel auf: Der Winzling sondert bei Berührung gelbe Farbe ab. Gefunden wurden die Tiere im Hochland von Panama - ungewöhnliche Geräusche hatten sie verraten.
Info

Frankfurt/Main - Einen leuchtend gelben Frosch, der bei Berührung abfärbt, haben Forscher im dichten Regenwald von Panama aufgespürt. Warum das nur etwa zwei Zentimeter große Tier seine Farbe abgibt, ist den Wissenschaftlern allerdings noch ein Rätsel. Zur Abwehr von Feinden sei die Eigenschaft jedenfalls ungeeignet, da die Farbe keine giftigen Komponenten enthalte, berichtete das Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt.

Das deutsch-panamaische Expeditionsteam entdeckte zugleich eine Frosch- und eine Salamanderart wieder, die im Hochland des mittelamerikanischen Landes seit mehreren Jahrzehnten nicht gesichtet wurden.

Die ungewöhnlichen Paarungsrufe der männlichen Gelbfärber-Regenfrösche (Diasporus citrinobapheus) hatten die Biologen auf die Spur der winzigen Amphibie gebracht. "Die Rufe dieser Art unterscheiden sich stark von anderen Fröschen. Da hatten wir gleich den Verdacht, dass wir hier eine neue Art gefunden haben", sagte der beteiligte Biologe Andreas Hertz. "Es war aber gar nicht so einfach, die winzigen Tiere im dichten Regenwald ausfindig zu machen, geschweige denn zu fangen."

Lang vermisster Salamander

In der unzugänglichen Bergwelt im Westen Panamas suchten die Wissenschaftler auf verschiedenen Expeditionen von 2008 bis 2010 vor allem an den Ufern von Bergbächen und im Nebelwald nach seltenen Fröschen und Salamandern.

Sie konnten dabei auch 18 von insgesamt 33 gefährdeten und stark gefährdeten Amphibienarten nachweisen. Darunter ist auch ein Salamander, der seit seiner Entdeckung vor 34 Jahren nicht mehr nachgewiesen werden konnte, sowie ein Frosch, der seit 27 Jahren nicht mehr in Panama gesehen wurde. Ende des 20. Jahrhunderts waren zahlreiche Amphibien in der Region an einer Pilzerkrankung gestorben.

Gravierender sei jedoch der Verlust von geeignetem Lebensraum, erläuterte Hertz. Er forderte, das entlegene Cerro Colorado Areal nicht für den Kupferabbau freizugeben, sondern als Schutzgebiet auszuweisen, um die Arten für künftige Generationen zu erhalten. "Es gibt sie an keinem anderen Ort der Welt." Ihre Studien präsentieren die Forscher in den Fachjournalen "Amphibian and Reptile Conservation" und "ZooKeys".

boj/dpa
Quelle

avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22505
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten