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Die braune Aussiedlerspinne

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Die braune Aussiedlerspinne

Beitrag  Andy am Di Apr 29, 2014 7:09 pm

Eines der Exotisten und giftigsten Tiere diese Welt dürfte die braune Aussiedlerspinne sein.Warum sie diesen Namen hat,lässt sich nur erahnen,da sie in USA beheimatet ist
Aber das nur am rande.
Die Natur selber liefert die wirkungsvollsten und tödlichsten Gifte.
Nun was steht zu dieser kleinen aber feinen Spinnenart geschrieben:

Loxosceles reclusa ist eine Art der Echten Webspinnen aus der Familie der Sicariidae.



Loxosceles reclusa wird normalerweise zwischen 6 und 20 mm groß. Es gibt aber auch größere Exemplare. Sie ist braun gefärbt, manchmal auch gelblich. Der Vorderkörper (Prosoma) ist vom Augenhügel bis zur Thoraxgrube dunkler gefärbt und von der Thoraxgrube bis zum Hinterkörper (Opisthosoma) verläuft ein dunkler Strich. Diese dunkle Zeichnung hat eine violinenartige Form, die der Art im englischen Sprachraum den Trivialnamen „fiddleback spider“ oder auch „violin spider“ eingebracht hat.

Wie alle Loxosceles-Arten bauen diese Spinnen ein unregelmäßiges Netz mit unregelmäßigen Fäden und einer Aufenthaltsnische. Die Netze werden häufig in Holzhaufen, Lagerhäusern, Toiletten, Garagen oder anderen Plätzen gebaut, wo es trocken ist und sie normalerweise lange Zeit ungestört sind. Weibchen verlassen ihren Zufluchtsort äußerst selten, nur die Männchen streifen umher auf der Suche nach einer Paarungspartnerin.



Das Verbreitungsgebiet von Loxosceles reclusa reicht vom mittleren Westen bis in den Süden der USA.[1] Die Nordwestgrenze des Areals verläuft auf einer Linie vom Südosten von Nebraska durch den Süden von Iowa, Illinois, und Indiana bis in den Südwesten von Ohio. Im Süden der USA kommt sie von Zentral-Texas bis in den Westen von Georgia vor.[2]


Nekrose infolge eines Bisses durch Loxosceles reclusa

Die Spinne ist grundsätzlich nicht aggressiv und beißt nur zu, wenn sie Gefahr läuft, zerdrückt zu werden.[3] Die nekrotische Erscheinung eines Bisses kann mit einer Staphylococcus-aureus-Infektion verwechselt werden. Diese kommen häufiger vor als Bisse der Loxosceles reclusa.
Der Biss ist weitgehend schmerzlos und wird meistens gar nicht wahrgenommen. Die Größe der betroffenen Hautfläche ist sehr klein. Im Laufe der Zeit (innerhalb 2 bis 8 Stunden danach) werden diese Wunden aber immer schmerzhafter. Innerhalb der nächsten 12 bis 36 Stunden werden die Schmerzen intensiver und die betroffene Fläche größer. Wenige Bisswunden werden in den nächsten Tagen (ca. eine Woche) nekrotisch.[4]
Weitere mögliche körperliche Symptome nach einem Biss sind: Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Muskelschmerzen. Selten kommt es zu einer Sepsis.[5]

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