Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Der Trommler
Gestern um 4:00 am von Andy

» Der Jude im Dorn
Gestern um 3:43 am von Andy

» Der kleine Sackpfeifer
Gestern um 3:31 am von Andy

» Die Keltische Anderswelt
Gestern um 3:24 am von Andy

» *** Die Víla ***
Gestern um 3:16 am von Andy

» Der Wechselbalg
Gestern um 3:07 am von Andy

» Der Hexenringe oder Feenringe
Gestern um 2:46 am von Andy

» Rosemarie Tüpker
Gestern um 2:36 am von Andy

» Wolfgang Laade
Gestern um 2:24 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Dezember 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Kalender Kalender


Vom hoh’n Olymp herab

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Vom hoh’n Olymp herab

Beitrag  checker am Sa Jul 12, 2014 9:08 am

Vom hoh’n Olymp herab ist ein ernstes Studentenlied von Heinrich Christian Schnoor.



Entstehung

Schnoor schrieb das noch heute bekannte Lied in Halle (Saale). Erstmals wohl im verschollenen Musikalischen Blumensträußchen für Kenner und Liebhaber veröffentlicht, fand es Eingang in alle Kommersbücher. In der erhaltenen Auswahl der vorzüglichsten Rund- und Freundschaftsgesänge (Nürnberg 1795, S. 164) beginnt es mit den Worten: Vom hohen Göttersitz ward uns die Freude. Die heutige Form erinnert an das Freimaurerlied Vom Olymp ward uns die Freude, ward uns die Fröhlichkeit gesandt. Sie findet sich zuerst in Wilhelm Schneiders Commersliedern (Halle 1801).[1]

Auf den stillen Trauerkneipen für verstorbene Verbindungsstudenten wird die 5. Strophe als einziges Lied gesungen. In den Corps wird danach der Trauersalamander in der Luft „gerieben“.
Siehe auch: Liederbuch der Albertina und Ludwig Clericus
Text

1.
Vom hoh’n Olymp herab ward uns die Freude, ward uns der Jugendtraum beschert;
d’rum, traute Brüder, trotz dem blassen Neide, der uns’re Jugendfreuden stört!
|: Feierlich schalle der Jubelgesang schwärmender Brüder beim Becherklang! Neutral

2.
Versenkt ins Meer der jugendlichen Wonne lacht uns der Freuden hohe Zahl,
bis einst am späten Abend uns die Sonne nicht mehr entzückt mit ihrem Strahl.
|: Feierlich schalle der Jubelgesang schwärmender Brüder beim Becherklang! Neutral

3.
Solang’ es Gott gefällt, ihr lieben Brüder, woll’n wir uns dieses Lebens freu’n
und fällt der Vorhang uns dereinst hernieder, vergnügt uns zu den Vätern reih’n.
|: Feierlich schalle der Jubelgesang schwärmender Brüder beim Becherklang! Neutral

4.
Herr Bruder, trink auf’s Wohlsein deiner Schönen, die deiner Jugend Traum belebt!
Lass ihr zu Ehr’ ein flottes Hoch ertönen, dass ihr’s durch jede Nerve bebt!
|: Feierlich schalle der Jubelgesang schwärmender Brüder beim Becherklang! Neutral

5.
Ist einer uns’rer Brüder dann geschieden, vom blassen Tod gefordert ab,
so weinen wir und wünschen Ruh’ und Frieden in uns’res Bruders kühles Grab.
|: Weinet und wünschet Ruhe hinab, in unsers Bruders kühles Grab! Neutral

Der Arzt und Schriftsteller Johann Georg Hertel (1801–1874) – Magister Reimlein – beschrieb ein studentisches Leichenbegängnis in Erlangen:[2]

„Schließt einen Kreis um’s Grab und singt das Trauerlied,
Das man gewöhnlich sang, wenn ein Student verschied!
Sagt’s und der Freunde Trupp schließt eine enge Runde
Um’s off’ne Grab und dumpf entschwebt der Burschen Munde
Der alte schöne Vers: Wir weinen in das Grab
Des Freund’s und wünschen Ruh und Frieden ihm hinab.“

– J. G. Hertel
Friesenhymne

Zur Melodie des Liedes schrieb Eeltsje Hiddes Halbertsma den neuen Liedtext De âlde Friezen. Überarbeitet von Jacobus van Loon, wurde er ab 1875 zur Hymne Frieslands.

Quelle - Literatur & einzelnachweise
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32597
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten