Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Friedrich Ernst Dorn
Heute um 9:17 am von Andy

» **** Platin ****
Heute um 9:11 am von Andy

» Der Aufruf der Kulturschaffenden
Heute um 9:02 am von Andy

» Harry Rosenthal
Heute um 8:54 am von Andy

»  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

» Kasseler Schallkanone soll Angreifer abschrecken
Do Okt 12, 2017 10:14 pm von Andy

» *** Radon ***
Do Okt 12, 2017 10:00 pm von Andy

» Die Froschfische
Do Okt 12, 2017 9:54 pm von Andy

» Der Sternmull
Do Okt 12, 2017 9:46 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kalender Kalender


Austrasien

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Austrasien

Beitrag  Andy am Mo Okt 13, 2014 11:01 pm

Austrasien oder auch Austrien (von den lateinischen Bezeichnungen: Austrasia oder Auster) bezeichnete den östlichen Teil des Frankenreichs im Gegensatz zu Neustrien (dem Westreich). Es kann als Wiege der Karolinger bezeichnet werden.[1]


Mitteleuropa im frühen Mittelalter.

Geschichte

Austrasien (also Land im Osten) war seit dem Tod Chlodwigs I. im Jahr 511 bis zu Pippin dem Jüngeren meist ein selbstständiges fränkisches Teilkönigreich zuerst mit der Hauptstadt Reims und später dann Metz. Anfangs wurde dieses Königreich daher auch als Reich von Metz bezeichnet, bis sich ab 584 der Name Austrasien durchsetzte. Das Gebiet umfasste die fränkischen Gebiete um Rhein, Maas und Mosel und neben Metz die Orte Reims, Köln und Trier, dazu die Gebiete der besiegten germanischen Stämme: unter dem ersten Teilkönig Theuderich I. anfangs nur Alemannien, später auch Thüringen und Bayern.

Unter dem austrasischen König Dagobert I. entstand im rheinfränkischen Raum Anfang des 7. Jahrhunderts die Lex Ripuaria (auch Lex Ribuaria), die eine Sammlung lateinischer Gesetzestexte der Rheinfranken umfasst.

Nach der erneuten Reichseinigung unter den Karolingern im 8. Jahrhundert verschwanden die Namen Austrasien und Neustrien aus der Geschichte. Durch die neuen Reichsteilungen unter den Nachkommen Karls des Großen entstanden im 9. Jahrhundert die neuen Teilreiche Ostfrankenreich und Westfrankenreich.
Könige Austrasiens
1. austrasische Dynastie

511 – 533 Theuderich I.
533 – 548 Theudebert I.
548 – 555 Theudebald

Rückkehr in das Gesamtreich

555 – 561 Chlothar I. (in Personalunion)

2. austrasische Dynastie

561 – 575 Sigibert I.
575 – 596 Childebert II.
596 – 612 Theudebert II.
612 – 613 Theuderich II. (in Personalunion)
613 – 613 Sigibert II. (in Personalunion)

Rückkehr in das Gesamtreich

613 – 623 Chlothar II. (in Personalunion)
623 – 634 Dagobert I. (Unterkönig, ab 629 in Personalunion)

3. austrasische Dynastie

634 – 656 Sigibert III. (Unterkönig, ab 639 König)
656 – 661 Childebertus adoptivus

Rückkehr in das Gesamtreich

661 - 662 Chlothar III. (in Personalunion)

4. austrasische Dynastie

662 – 675 Childerich II.

Usurpator

675 - 676 Chlodwig von Austrasien

5. austrasische Dynastie

676 – 679 Dagobert II.

Rückkehr in das Gesamtreich

679 – 691 Theuderich III. (in Personalunion)
691 – 695 Chlodwig III. (in Personalunion)
695 – 711 Childebert III. (in Personalunion)
711 – 715 Dagobert III. (in Personalunion)

Eigenständigkeit im Interregnum

716 - 717 Karl Martell (als Hausmeier)

Usurpator

717 – 719 Chlothar IV.

Rückkehr in das Gesamtreich

719 - 720 Chilperich II. (in Personalunion)
721 – 737 Theuderich IV. (in Personalunion)

Interregnum im Gesamtreich

737 - 741 Karl Martell (als Hausmeier)

Eigenständigkeit im Interregnum

741 – 743 Karlmann

Rückkehr in das Gesamtreich

743 – 751 Childerich III. (in Personalunion)

Hausmeier Austrasiens


??? – 548 Parthemius
??? – ??? ???
576 – 581 Gogo[2]
581 – 585 Wandalenus[2]
??? – ??? ???
595 – ??? Protadus
??? – 600 Claudius
600 – ??? Gundulf
??? – 612 Landerich
612 – 613 Warnachar
613 – 616 Rado
616 – 623 Hugo Chulus
623 – 632 Pippin I.[3]
632 – 639 Ansegisel[2]
638 – 639 Pippin I. (2. Mal)[2]
639 – 642 Otto[2]
642 – 656 Grimoald der Ältere[2]
656 – 656 Erchinoald[2]
656 – 660 Ebroin[2]
660 – 675 Wulfoald[2]
675 – 675 Leudesius
675 – 678 Wulfoald (2. Mal)[2]
678 – 680 Martin[4]
680 – 680 Waratto[4]
680 – 684 Gisilmar[4]
684 – 686 Waratto (2. Mal)[4]
686 – 687 Berchar[4]
687 – 714 Pippin II. der Mittlere[5]
688 – 695 oder 697 Drogo[4]
69? – 7?? Norbert[4]
714 - 715 Theudoald (de jure)
715 – 741 Karl Martell, seit 718 Hausmeier im Gesamtreich der Franken[4]
741 – 747 Karlmann[4]
747 – 751 Pippin III. der Jüngere (auch der Kurze genannt)[4]

Im Jahr 751 ließ sich Pippin zum König wählen und schaffte zugleich das Amt des Hausmeiers ab.

Siehe auch

Fränkisches Reich
Liste der fränkischen Herrscher


Quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22328
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten