Ähnliche Themen
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Nag-Hammadi-Schriften (auch als Nag-Hammadi-Bibliothek bekannt)
Gestern um 11:45 pm von Andy

» Réseau Dirisoft
Gestern um 11:35 pm von Andy

» Das Hybridluftschiff
Gestern um 11:21 pm von Andy

» Continental Motors, Inc.
Gestern um 11:12 pm von Andy

» Die Linde AG
Gestern um 11:01 pm von Andy

» **** BOC ****
Gestern um 10:50 pm von Andy

» Die Kohlenstofffaser
Gestern um 10:42 pm von Andy

» Cargolifter CL160
Gestern um 7:12 am von Andy

» Lockheed Martin P-791
Gestern um 7:04 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Dezember 2017
MoDiMiDoFrSaSo
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Kalender Kalender


Rudolf Klophaus

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Rudolf Klophaus

Beitrag  checker am Mo Nov 03, 2014 7:45 am

Rudolf Klophaus (* 14. Januar 1885 in Solingen; † 3. Juli 1957 in Hamburg) war ein deutscher Architekt. Er arbeitete ab spätestens 1920 in Hamburg, zunächst gemeinsam mit den Architekten August Schoch und Erich zu Putlitz (Büro Klophaus und Schoch, ab 1927 Klophaus, Schoch und zu Putlitz) und ab 1933 alleine.


Bartholomayhaus in Hamburg

Leben

Nach einer Maurerlehre besuchte Rudolf Klophaus 1905–1907 die Baugewerkschulen in (Wuppertal-) Barmen und Aachen, 1907/1908 war er Gasthörer an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Klophaus war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA). Nach dem Urteil des Kunsthistorikers Hermann Hipp gehörte Klophaus „in den zwanziger Jahren zu den besten der gemäßigt modernen Hamburger Backsteinarchitekten“.[1]

1922 wurde er Mitglied der Hamburger Freimaurerloge Zur Hanseatentreue.

Das Büro Klophaus, Schoch und zu Putlitz wurde auch außerhalb Deutschlands bekannt durch seine Wettbewerbsentwürfe für den Genfer Völkerbund-Palast, die Erweiterung des Reichstages in Berlin und das Columbus-Denkmal auf Haiti.[2]

Am 3. Juli 1957 starb Rudolf Klophaus plötzlich während einer Gerichtsverhandlung, sein damaliger Bürochef Hans Jochem, machte sich mit Peter Hauske selbständig und beide führten das Büro Klophaus unter dem neuen Namen Peter Hauske und Hans Jochem Architekten BDA mit einigen ehemaligen Klophaus-Mitarbeitern weiter.
Bauten


Altstädter Hof in Hamburg

(Auswahl)

1923–1924: Umbau des Hauses der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg, Trostbrücke 4 (verändert)
1925: Umbau und Aufstockung des Klockmannhauses in Hamburg
um 1925: Fabrikgebäude für die Zigarettenfabrik Haus Neuerburg (später: Reemtsma) in Hamburg-Wandsbek, Walddörferstraße
1927: Seewasser-Warmbadeanstalt in Niendorf (Ostsee)
1928–1929: Kontorhaus Mohlenhof in Hamburg, Burchardstraße 17 (Hermes-Skulptur von Richard Kuöhl)
1936–1937: Wohnbebauung Altstädter Hof in Hamburg, Steinstraße 13–19a u.a. (diverser bildhauerischer Schmuck von Richard Kuöhl)
1938: Pressehaus in Hamburg, Speersort 1 (bildhauerischer Schmuck von Richard Kuöhl, nach Kriegsschäden stark verändert, seit 1999 unter Denkmalschutz, Sitz der Zeitung DIE ZEIT)
1938–1939: Bartholomayhaus in Hamburg, Steinstraße (Bauherr: Rudolf Bartholomay; als letztes Kontorhaus im klassischen Stil mit großem Blendgiebel in Anlehnung an alt-hanseatische Bürgerhäuser errichtet, seit 1999 unter Denkmalschutz)
1939–1941: Luftgau-Siedlung in Hamburg-Osdorf [3]
1950: Wiederaufbau des kriegszerstörten Thalia-Theaters in Wuppertal für Rudolf Bartholomay[4]
1955: City-Hof-Hochhäuser in Hamburg

Quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32595
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten