Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Fundstück der Woche: Hypoxyphilie – wenn Selbstbefriedigung tödlich endet
Heute um 11:26 am von checker

» Biodiesel legt Tornados auf Fliegerhorst lahm
Heute um 11:18 am von checker

» Extra3 vom 21.02
Heute um 10:49 am von checker

» Brüssels Lichtfestival
Heute um 10:21 am von checker

» Software gegen Hass-Tweeds entwickelt
Heute um 10:18 am von checker

» Klobrillenbezug gepolstert
Do Feb 22, 2018 9:00 am von Andy

» Arko: Die Wahlstedter Traditionsmarke wird 70
So Feb 18, 2018 11:01 pm von checker

» Vorhang/Gardinen nähen
Fr Feb 16, 2018 1:09 am von Andy

» Nähen für Einsteiger
Fr Feb 16, 2018 1:01 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Februar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    

Kalender Kalender


Das Pfahlhängen

Nach unten

Das Pfahlhängen

Beitrag  Andy am So Nov 22, 2015 8:57 pm

Das Pfahlhängen ist eine Foltermethode.

Durchführung

Der Folterer bindet die Hände des Opfers hinter dem Körper zusammen. Danach wird das Opfer an den Händen an einem Baum, Pfahl oder an der Decke aufgehängt. Lässt der Folterer das Opfer in dieser Aufhängung fallen, so reißt das Körpergewicht die Arme des Opfers nach oben.

Folgen und Komplikationen


2.Version.
An einem Pfahl hängendes Opfer

Die Foltermethode des Pfahlhängens ist sehr schmerzhaft. Dabei kann es zu schweren gesundheitlichen Schäden kommen, beispielsweise die Luxation (Ausrenkung bzw. Verrenkung) der Schultergelenke. Spätestens nach einer halben Stunde wird das Opfer ohnmächtig, nach ein bis vier Stunden tritt der Tod ein.

Zur Verschärfung können die Füße des Opfers auch noch mit Gewichten beschwert werden. Dadurch werden die Schmerzen und die Verletzungsgefahr erheblich erhöht: neben den bereits erwähnten Schulterverletzungen kann es auch zu Verletzungen der Hüften und Beine kommen.
Historisches

Die Foltermethode Pfahlhängen war nach der Constitutio Criminalis Caroli Quinti (CCC) von 1532 bei bestimmten Verdachtsmomenten zulässig. Während der Zeit der Hexenprozesse nannte man diese Foltermethode „Aufziehen“. Sie wurde auch in den Konzentrationslagern während der Zeit des Nationalsozialismus bis zum Jahre 1942 als „Baumhängen“ angewendet.[1]
Ähnliche Folter- und Hinrichtungsmethoden

Verwandt mit der Foltermethode Pfahlhängen ist das Strappado bzw. als Hinrichtungsmethode die Estrapade. Hierbei wird das Opfer an den hinter dem Rücken zusammengebundenen Armen aufgehängt und schrittweise aus immer größerer Fallhöhe fallengelassen und kurz vor dem Erdboden abrupt abgebremst, bis dass der Tod eintritt.[2] In Paris, Loudun und Toulouse sind noch heute Plätze und Straßen „Place/Rue de l’Estrapade“ genannt, da jeweils dort ein solches Hinrichtungsinstrument stand.

Siehe auch

Pfählung
Vierteilung


Quelle - literatur & Einzelnachweise
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22506
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten