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    Tata Steel

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    Tata Steel

    Beitrag  checker am Sa Feb 13, 2016 5:05 am

    Tata Steel ist ein globales Montanunternehmen mit Firmensitz in Mumbai, Indien. Es ist eines der weltgrößten Stahlunternehmen, mit einer Kapazität von 29 Millionen Tonnen und rund 80.000 Mitarbeitern auf fünf Kontinenten. Die europäische Firmenzentrale ist in London. Das Unternehmen ist an der nationalen Indischen Börse und der Börse in Bombay gelistet, während globale Hinterlegungsscheine auch am London Stock Exchange gehandelt werden. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst die meisten Industriestähle.[3]


    Rechtsform Private Limited Company
    Gründung 1907
    Sitz Mumbai, Indien Indien
    Leitung Cyrus Mistry (Chairman)
    Mitarbeiter 80.391[1]
    Umsatz 1,491 Billion INR (2013/14)[1]
    18,04 Mrd. EUR[2]
    Branche Stahl
    Website www.tatasteel.com


    Über Tata Steel Limited

    Tata Steel Limited ist Teil der Tata-Gruppe, einem globalen Mischkonzern mit Hauptsitz in Indien.

    Ende 2013 rangierte Tata Steel in der Liste der größten Stahlproduzenten der Welt an elfter Stelle, mit einer jährlichen Produktionsmenge von 25,3 Millionen Tonnen Rohstahl.[4] Tata Steel beschäftigt weltweit etwa 81.000 Mitarbeiter.[5] Die größte Produktionsstätte liegt im indischen Jamshedpur. 2013 rangierte Tata Steel auf Platz 471 des Fortune Global 500 Rankings der weltgrößten Unternehmen.[6] Laut dem Brand Finance Global 500 Ranking konnte die Tata-Gruppe ihre Position im Jahr 2014 vom 39. Platz auf den 34. Platz verbessern, unter den indischen Marken liegt sie nach wie vor auf dem ersten Platz.[7]

    In Europa ist Tata Steel aktuell der zweitgrößte Stahlproduzent mit einer jährlichen europäischen Rohstahlkapazität von knapp 18 Millionen Tonnen.[8] [9] Der Konzern verfügt über Stahlwerke in Großbritannien und den Niederlanden, zudem besitzt Tata Steel Stahlwalzwerke, Beschichtungsanlagen und Verarbeitungswerke in ganz Europa. Insgesamt betreibt Tata Steel Stahlwerke in 26 Ländern, darunter in China, Indien, den Niederlanden, Singapur, Thailand und Großbritannien sowie Vertriebsniederlassungen in mehr als 35 Ländern.[10]
    Firmengeschichte

    Die Ursprünge von Tata Steel datieren zurück bis ins 25. August 1907, als Dorabji Tata die Stahl- und Eisensparte namens Tata Iron and Steel Company (TISCO) als Teil der Tata Gruppe gründete, die sein Vater Jamshedji Tata im Jahre 1868 in Mumbai ins Leben gerufen hatte.[11]

    Vier Jahre nach der Gründung hat TISCO im indischen Sakchi den ersten Hochofen in Betrieb genommen. Die dortige Planstadt, welche man zur Beheimatung der Angestellten des Hauptstahlwerks errichtete, wurde später zu Ehren von Jamshedji Tata in „Jamshedpur“ umbenannt.[12] Bereits ein Jahr später produzierte das Werk von Dorabji Tata seinen ersten Rohstahlblock. Bis zum Jahr 1939 war Tata Steel in der Lage, jährlich 800.000 Tonnen Stahl zu produzieren. Damit wurde Jamshedpur zum größten Stahlwerk des ehemaligen Britischen Weltreichs. In den folgenden Jahrzehnten machte sich das Unternehmen einen Namen als weltweit günstigster Produzent von Roheisen. Das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts stand im Zeichen großflächiger Erneuerungen und eines neuen Wachstumskurs bei Tata Steel. Im Vordergrund standen hierbei technische Aufrüstungen, sowie die Optimierung der IT-Systeme, ebenso wie eine strategische Neuausrichtung, die einen stärkeren Kundenfokus vorsah.[13]

    Ab 2004 machte der Konzern durch Übernahmen im Ausland auf sich aufmerksam: So erwarb Tata Steel das Unternehmen NatSteel aus Singapur, welches ein Stahlwerk in China besitzt. Ein Jahr später folgte die Übernahme des Stahlunternehmens Millennium Steel PCL aus Thailand. Seit 2007 ist Tata Steel auch auf dem europäischen Stahlmarkt als Produzent präsent, nachdem der britisch-niederländische Stahlkonzern Corus der Tata Steel-Gruppe angeschlossen wurde. Corus war 1999 aus dem Zusammenschluss von British Steel und Koninklijke Hoogovens hervorgegangen.[14] Mit einer Investition von 8,7 Milliarden Euro [15] stellte sie bis dato die größte, von einem indischen Konzern getätigte Übernahme eines ausländischen Unternehmens dar.[16] Im Jahr 2010 firmierte Corus dann offiziell in Tata Steel um.

    Im Jahr 2012 ging Ratan Tata als Vorsitzender der Tata-Gruppe in den Ruhestand. Auf ihn folgte Cyrus Mistry, ein Vorstandsmitglied von Tata Sons, dessen Familie über Jahrzehnte eng mit der Tata Gruppe verbunden war.[17]
    Tata Steel in Europa

    In Europa firmiert Tata Steel als Tata Steel Europe Limited, während die Geschäftsaktivitäten unter der Marke Tata Steel laufen.[18] Der europäische Unternehmenszweig liefert Stahlprodukte an den Bausektor, sowie die Automobil-, Verpackungs-, Eisenbahn-, Hebe- und Förder-, Energie- und Luftfahrtindustrie sowie an weitere Sektoren auf der ganzen Welt. Das Produktportfolio reicht dabei von Bandstahl- und Langprodukten bis hin zu Spezialstählen für den Maschinenbau.[19] Im Oktober 2014 kündigte Tata an, seine europäische Langprodukte-Sparte verkaufen zu wollen.[20] Die größten europäischen Produktionsstandorte befinden sich in Port Talbot (Wales), Scunthorpe (England) und IJmuiden (Niederlande).[21]

    Als Vorstandsvorsitzender der Tata-Gruppe verantwortet Cyrus Mistry die weltweiten Geschäftstätigkeiten von Tata Steel und ist damit auch für den europäischen Markt zuständig.[22] Vorstandsvorsitzender der europäischen Sparte ist Karl-Ulrich Köhler. Darüber hinaus setzt sich der Vorstand des europäischen Geschäftsbereiches im Jahre 2014 aus folgenden Mitgliedern zusammen:

    Henrik Adam, Chief Commercial Officer
    Hans Fischer, Chief Technical Officer
    Tor Farquhar, Executive Director Human Resources
    N K Misra, Executive Director Finance
    Bimlendra Jha, Executive Director, Group Strategy and European Supply Chain
    Helen Matheson, Legal Director TSE [23]

    Tata Steel in Deutschland

    Die Vertretungen von Tata Steel in Deutschland produzieren, vertreiben und verkaufen an dreizehn Standorten verschiedene Stahl- und Aluminiumprodukte für die nationalen und internationalen Märkte. Beliefert werden Luftfahrt-, Automobil-, Bau-, Transport-, Elektrotechnik- und die Maschinenbauindustrie.[24] Viele der Tata Steel-Vertretungen in Deutschland sind aus ehemaligen Familienunternehmen hervorgegangen und können eine jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Stahl- oder Aluminiumprodukten vorweisen.[25]

    Tata Steel-Vertretungen in Deutschland:

    - Blume Stahlservice GmbH, Mülheim [26]

    - Blume Verkaufsbüros in Düsseldorf, Hamburg, Siegen, Stuttgart und Zwickau [27]

    - Service Center Gelsenkirchen GmbH, Gelsenkirchen [28]

    - Degels GmbH, Neuss [29]

    - Fischer Profil GmbH, Netphen-Deuz [30]

    - Hille & Müller GmbH & Tata Steel Vertriebsbüro, Düsseldorf [31]

    - Hille & Müller GmbH Service Center Wallau [32]

    - Kalzip GmbH, Koblenz [33]

    - SAB-profil GmbH, Niederaula [34]

    - Trierer Walzwerk GmbH, Trier [35]
    Kritik

    2006 gab es Proteste unter der lokalen Bevölkerung gegen den von Tata Steel geplanten Bau einer Stahlfabrik in Kalinganagar im indischen Bundesstaat Odisha. Die Gründe für die Proteste lagen in ungeklärten Besitzansprüchen. In diesem Zusammenhang verloren bei einer Demonstration 13 Protestierende und ein Polizist ihr Leben.[36]

    Die Tata-Gruppe geriet 2008 in die Kritik, da das von der Regierung in Westbengalen zur Verfügung gestellte Land, auf dem eine Fabrik zur Herstellung des Tata Nano Autos errichtet werden sollte, zuvor unter zweifelhaften Umständen enteignet worden war. Es kam zu gewaltsamen Protesten und zu einer Blockade des fertiggestellten Werkes. In der Folge kam es innerhalb der lokalen Bevölkerung zu Konflikten zwischen den Fabrikbefürwortern, die auf einen Arbeitsplatz in der neuen Fabrik hofften, und den Gegnern des Fabrikbaus. Schließlich erhielt Ratan Tata von Narendra Modi, dem Ministerpräsidenten des Bundesstaates Gujarat, das Angebot, die Fabrik für die Produktion des Tata Nano in Gujarat zu bauen.[37]

    Siehe auch

    Stahl/Tabellen und Grafiken


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