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Der Deutsche Kulturrat e.V.

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Der Deutsche Kulturrat e.V.

Beitrag  Andy am Mo Nov 28, 2016 11:31 pm

Der Deutsche Kulturrat e.V. ist der Spitzenverband der deutschen Kultur-Verbände und hat seinen Sitz in Berlin. Er versteht sich als Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union in allen die einzelnen Sparten des Deutschen Kulturrates e.V. übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Zweck ist es, bundesweit spartenübergreifende Fragen in die kulturpolitische Diskussion auf allen Ebenen einzubringen.


Logo Deutscher Kulturrat

Geschichte

Die Vereinigung wurde 1981 als politisch unabhängige Arbeitsgemeinschaft kultur- und medienpolitischer Organisationen und Institutionen von bundesweiter Bedeutung gegründet. 1995 wurde die Arbeitsgemeinschaft in die feste und handlungsfähigere Struktur eines gemeinnützigen Vereins überführt.

Im Jahr 1981 wurde formuliert, der Kulturrat solle ein „Dachverband der Dachverbände“ werden. Zwei Jahrzehnte später wurde er der anerkannte Spitzenverband der Bundeskulturverbände. Dieser Spitzenverband der Bundeskulturverbände zeigt sich erfreut, dass die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Kultur in Deutschland" ab Mitte Februar 2006 wieder arbeitet (wegen vorgezogener Bundestagswahl ausgesetzt), Aufgabe, Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur. (Bbl. 15. Februar 2006).

Im Juli 2012 veröffentlichte der Verband die erste Ausgabe einer Roten Liste Kultur, um auf diese Weise auf bedrohte oder bereits geschlossene Kultureinrichtungen wie etwa Theater, Museen, Initiativen, Vereine, Programme oder Filmhäuser öffentlich aufmerksam zu machen. In Analogie etwa zu den Roten Listen gefährdeter Arten oder die Rote Liste des gefährdeten Welterbes der UNESCO soll so stets aktuell auf den schleichenden Abbau aufmerksam gemacht werden. Sie wird in jeder Ausgabe der hauseigenen Zeitschrift Politik & Kultur (Herausgeber Olaf Zimmermann ) publiziert.[1]
Struktur

Der Verein wird getragen durch acht nach fachlichen Gesichtspunkten gegliederte Sektionen, welche sich wiederum aus insgesamt 246 Bundesverbänden zusammensetzen, die hier nur auszugsweise genannt sind.[2]

Deutscher Musikrat
ARD, Bundesverband Musikindustrie, Deutsche Chorjugend, Deutscher Tonkünstlerverband, Verband deutscher Musikschulen, Deutsche Orchestervereinigung sowie zahlreiche auf einzelne Musikinstrumente bezogene Verbände;
Rat für darstellende Kunst und Tanz
Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband, Bundesverband Freier Theater, Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater, Deutscher Bühnenverein, Deutscher Bundesverband Tanz, Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer;
Deutsche Literaturkonferenz
Bibliothek und Information Deutschland, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Deutscher Literaturfonds, Deutscher Übersetzerfonds, Stiftung Lesen;
Deutscher Kunstrat
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler, Bundesverband Deutscher Stiftungen, Bundesverband Kunsthandwerk, Deutsche Gesellschaft für Photographie, Deutscher Künstlerbund, Deutscher Museumsbund;
Rat für Baukultur
Bund Deutscher Architekten, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Sektion Design
Im Rahmen des Deutschen Kulturrates bildet der Dachverband Deutsche Designertag mit seinen 8 Unterverbänden die "Sektion Design".[3]
Sektion Film, Rundfunk und Audiovisuelle Medien
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm, ARD, Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler, Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände, G.A.M.E. Bundesverband der Entwickler von Computerspielen, Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, ZDF,;
Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung
Bund Deutscher Kunsterzieher, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Deutscher Volkshochschul-Verband, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Kulturpolitische Gesellschaft;

Jede dieser acht selbstständigen Sektionen ist im Sprecherrat und in der Delegiertenversammlung des Deutschen Kulturrates e.V., dem jährlich tagenden Plenum, vertreten. Aus dem Kreis des Sprecherrates wird alle zwei Jahre der Vorstand des Sprecherrates gewählt. Von 2001 bis 2013 war Max Fuchs der Vorsitzende des Sprecherrates. Am 12. März 2013 wurde Christian Höppner einstimmig zum neuen ehrenamtlichen Präsidenten gewählt.[4]

Der Geschäftsführer (seit März 1997: Olaf Zimmermann[5]) koordiniert die Arbeit des Vereins und setzt die Beschlüsse des Vorstandes, des Plenums und des Sprecherrates um. Er unterhält Kontakte zur Politik und Verwaltung und entwickelt Vorhaben und Projekte. Die Expertinnen und Experten in den Fachausschüssen des Deutschen Kulturrates erarbeiten Empfehlungen und Stellungnahmen, die kultur- und medienpolitische Problemfelder benennen und Handlungsperspektiven aufzeigen.

Der Deutsche Kulturrat ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung.
Publikationen

Zur Information der Öffentlichkeit erscheint sechsmal im Jahr die Zeitung des Deutschen Kulturrates politik & kultur in einer Printausgabe und in einer Onlineausgabe[6]. Seit Ausgabe 6 des Jahrgangs 2012 erscheint als Beilage von politik & kultur die Zeitung Kultur bildet (auch online)[7]

Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Kulturpolitik auf den Punkt gebracht - Kommentare und Begriffe von Olaf Zimmermann (Aus Politik & Kultur Band 12), Berlin 2014, ISBN 978-3-934868-32-8 (PDF).
Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): TTIP, CETA & Co. Die Auswirkungen der Freihandelsabkommen auf Kultur und Medien (Aus Politik & Kultur Band 13), Berlin 2015, ISBN 978-3-934868-34-2, 2. erweiterte Auflage, Berlin 2016 (PDF).
Olaf Zimmermann und Theo Geißler (Hrsg.): Disputationen I. Reflexionen zum Reformationsjubiläum 2017 (Aus Politik & Kultur Nr. 10), Deutscher Kulturrat, Berlin 2013, ISBN 978-3-934868-29-8; erweiterte und aktualisierte 2. Auflage, 2015.
Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann, Theresa Brüheim, Barbara Haack, Ruth Sandforth, Friederike Wapler: Frauen in Kultur und Medien.Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge, Deutscher Kulturrat, Berlin 2016, ISBN 978-393-486841-0.

Auszeichnung Kulturgroschen

Der Verband zeichnet seit 1992 jährlich Persönlichkeiten oder Institute aus, die sich um die Kultur in Deutschland verdient gemacht haben. Der „Kulturgroschen“ ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Kulturrat für kulturpolitisches und kulturelles Engagement verleiht.

1992 Sieghardt von Köckritz, Abteilungsleiter Kultur im Bundesministerium des Innern
1993 Regine Hildebrandt, Ministerin für Arbeit und Soziales des Landes Brandenburg
1994 Colette Flesch, Generaldirektorin der Generaldirektion Kultur und Bildung der EU-Kommission
1995 3sat
1996 Ruhrfestspiele Recklinghausen
1997 Hannelore Jouly, Direktorin der Stadtbibliothek Stuttgart
1998 Klaus Maurice, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder
1999 Klaus Staeck, Künstler, Präsident der Akademie der Künste Berlin (seit April 2006)
2000 Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
2001 Karl Ganser, Leiter der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (Ganser nimmt den Kulturgroschen des Deutschen Kulturrates aus Protest gegen die Zerstörung des Industriedenkmals Vockerode nicht entgegen.)
2002 Bernhard Freiherr von Loeffelholz
2003 William Forsythe, Direktor Ballett Frankfurt
2004 Johannes Rau, Bundespräsident a.D.[8]
2006 Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Berliner Lindenoper
2007 Fritz Pleitgen, ehemaliger Intendant des Westdeutschen Rundfunks
2008 Klaus-Dieter Lehmann, Leiter der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (1999–2008) und Chef des Goethe-Instituts (seit April 2008)
2009 Edgar Reitz, Autor, Regisseur
2010 Erich Loest, Schriftsteller
2011 Wolfgang Huber, Theologe
2012 Ernst Elitz, ehemaliger Intendant des DeutschlandRadios[9]
2013 Weger der Erkrankung des Preisträgers Bernd Neumann wurde die Verleihung auf 2014 verschoben.
2014 Bernd Neumann, Kulturpolitiker der CDU und ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien[10]
2015 Juli Zeh, Schriftstellerin
2016 Wolfgang Thierse, ehemaliger Präsident und Vizepräsident des Deutschen Bundestages[11]

PUK-Journalistenpreis

Die undotierte Auszeichnung wurde von 2004 bis 2012 jährlich von der Zeitschrift politik und kultur des DKR an Journalisten vergeben, die sich "für die allgemeinverständliche Vermittlung kulturpolitischer Themen" verdient gemacht haben. Die preiswürdigen Beiträge müssen von Ende des dritten Jahresquartals bis Oktober des Folgejahres erschienen sein.

2012[12]
Christian Eger (Mitteldeutsche Zeitung)
Fredy Gareis für die Reportage Ein Picasso für Palästina, erschienen im ZEIT-Dossier
Birgit Schulz für die Reportage Halbmond über Köln, ausgestrahlt von WDR / ARTE
2011[13]
Entweder Broder – Die Deutschland-Safari (Hessischer Rundfunk)
Reinhard Baumgarten für seine Hörfunkfeature-Reihe Gesichter des Islam
Daniel Gräfe für seinen Artikel Was vom Osten übrig blieb – 20 Jahre Wiedervereinigung; eine persönliche Zeitreise durch ein unvollendetes Land
Peter Scharff (Journalist) für Schockbilder – Der Mann, der mit Werbung Politik macht
Redaktion KAKADU (Deutschlandradio Kultur)
Radio Corax
2010[14]
Martin Kotynek, Hans Leyendecker und Nicolas Richter (Süddeutsche Zeitung)
Ulrike Migdal freie Hörfunkjournalistin
Claudia und Günter Wallbrecht freie Fernsehjournalisten
2009 [15]
Martin Kotynek, Hans Leyendecker und Nicolas Richter, Süddeutsche Zeitung für ihre Aufdeckung des NDR-Drehbuchskandals
Ulrike Migdal, freie Hörfunkjournalistin für ihren Beitrag „Ich schicke Dir 155 Küsse und 398 Grüße“, der am 19. Mai 2009 von Deutschlandfunk gesendet wurde
Claudia und Günter Wallbrecht, freie Fernsehjournalisten für ihren NDR-Beitrag „Ich find, die singen da so komisch. Oper für Anfänger“. Dieser zeigt wie kulturelle Bildung jenseits von Event-Projekten in einem Theater vermittelt werden kann.
Feuilletonredaktion der Münchener Boulevardzeitung tz erhält eine Anerkennung der Jury für ihre Balladenreihe.
2008[16]
„Zündfunk“-Redaktion des Bayerischen Rundfunks (Radio).
Eckhard Fuhr von der Zeitung „Die Welt“
Stefan Koldehoff vom Deutschlandfunk
2007 [17]
Günter Beyer (freier Journalist) für den Hörfunkbeitrag „Narrenhände oder: die Zeichen an der Wand. Eine Sendung über Graffiti“.
Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) für die Aufbereitung kulturpolitisch relevanter juristischer Sachverhalte, so dass sie einem breiteren Publikum zugänglich werden.
Carola Wedel (3sat/ZDF) für die Fernsehsendung „Raubgut und Beutekunst“ aus der Reihe „Die verlorenen Schätze der Museumsinsel“.
die Feuilletonredaktion des Hamburger Abendblatts für ihre kontinuierliche kulturpolitische Berichterstattung im eigenständigen Feuilleton einer Regionalzeitung
2006 [18]
Wilfried Mommert, dpa
Tamara Tischendorf, Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
2005 [19]
Heinrich Wefing, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Redaktion der Sendung Radiofeuilleton von Deutschlandradio Kultur
Eduard Erne (Autor), Eva Hassel-von Pock (Redaktion) für die dreiteilige Sendung „Kunst-Hartz“ in KulturZeit auf 3sat
2004 [20]
Birgit Walter, Berliner Zeitung


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