Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» "Dunkirk", auch eine belgische Kriegsgesichte
So Jul 30, 2017 8:54 pm von checker

» Vor 100 Jahren: Die Schlacht von Passendale
So Jul 30, 2017 8:42 pm von checker

» Wars der Geyer oder war er es nicht?
Mi Jul 26, 2017 9:32 pm von Andy

» Unterstützte VW-Konzern Militärdiktatur in Brasilien?
Mi Jul 26, 2017 9:12 pm von Andy

» R.I.P. M. Rother
Mi Jul 26, 2017 8:08 pm von Andy

» "Asterix bei den Belgiern"
Mi Jul 26, 2017 7:17 pm von Andy

» Der "Mud Soldier"
Mi Jul 26, 2017 7:13 pm von Andy

» Die drei heilige Frauen
Sa Jul 22, 2017 11:51 pm von checker

» Die Snorra-Edda
Sa Jul 22, 2017 11:45 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
August 2017
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Der Verlag Braun & Schneider

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Der Verlag Braun & Schneider

Beitrag  checker am Do Dez 08, 2016 2:59 am

Der Verlag Braun & Schneider ist ein 1843 von Kaspar Braun und Friedrich Schneider gegründeter Verlag.


Die Fliegenden Blätter, ein Teil des Verlagsprogramms

Dem Verlag vorangegangen war die Caspar Braun & v. Dessauer, Anstalt für Holzschneidekunst, die von Kaspar Braun 1838 mit einem Kompagnon in München gegründet wurde. Kaspar Braun griff damit die von Thomas Bewick gegen Ende des 18. Jahrhunderts weiterentwickelte Technik des Holzstichs auf, der sich im 19. Jahrhundert zur führenden Reproduktionstechnik für Illustrationen entwickelte. Der nach dem Ausscheiden des Kompagnons mit Friedrich Schneider neugegründete Verlag druckte zunächst Heiligenbilder, Christkatholische Bilderbogen sowie Heftchen wie die "Kreuzwegandachten".[1]

1844 erweiterte der Verlag sein Programm um eine satirische Zeitung, die Fliegenden Blätter, deren Erfolg Anlass war ab 1848 auch den Münchener Bilderbogen herauszubringen. Zum Erfolg des Verlages trug bei, dass Kaspar Braun für seine Illustrationen Studenten der Kunstakademie einsetzte, denen er ein geringeres und vor allem einmaliges Honorar zeichnete. Zu den Kunststudenten, die auf diese Weise beschäftigt wurden, zählt unter anderem Wilhelm Busch. Kaspar Braun setzte in den folgenden Jahren auch zunehmend auf bekannte Größen wie Moritz von Schwind, Franz Graf von Pocci, Carl Spitzweg und Ludwig Bechstein.


Max (links) und Moritz

Der Verlag war auch stilprägend. Zwischen 1854 und 1857 veröffentlichten die Freunde Adolf Kußmaul und Ludwig Eichrodt eine Reihe komisch überhöhter Gedichte, die unter dem Titel Auserlesene Gedichte von Weiland Gottlieb Biedermaier herauskamen. In den Fliegenden Blättern erschienen unter anderem Buschs Bildergeschichten Die kleinen Honigdiebe und Der kleine Maler mit der großen Mappe sowie 1865 Der Virtuos, die als eine der revolutionärsten und genialsten Bildergeschichten Wilhelm Buschs gilt. Als verlegerischer Glücksgriff erwies sich auch der Kauf der Bildrechte an Max und Moritz, die Kaspar Braun im Februar 1865 erwarb. Die erste Auflage von 4.000 Stück verkaufte sich zwar nur zögerlich, erwies sich aber mittel- und langfristig als der größte Verkaufserfolg des Verlages. Anlässlich des 70. Geburtstages im Jahre 1902 überwies der Verlag an Wilhelm Busch daher ein Geschenk von 20.000 Reichsmark (ca. 200.000 EUR), die Wilhelm Busch an zwei Krankenhäuser in Hannover spendete.[2]

Quelle
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32435
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten