Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Heimatschutzarchitektur
Heute um 12:05 am von checker

» Erwin Anton Gutkind
Gestern um 11:59 pm von checker

» Die Gottbegnadeten-Liste
Gestern um 11:52 pm von checker

» Das Neue Bauen
Gestern um 11:38 pm von checker

» Friedrich Ernst Dorn
Mo Okt 16, 2017 9:17 am von Andy

» **** Platin ****
Mo Okt 16, 2017 9:11 am von Andy

» Der Aufruf der Kulturschaffenden
Mo Okt 16, 2017 9:02 am von Andy

» Harry Rosenthal
Mo Okt 16, 2017 8:54 am von Andy

»  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kalender Kalender


High Fantasy

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

High Fantasy

Beitrag  Andy am Mo Feb 27, 2017 8:18 pm

High Fantasy (auch epische Fantasy genannt) ist eine Unterkategorie des Fantasy-Genres. Sie steht im Gegensatz zur Low Fantasy. Der Begriff wurde erstmals 1971 von Lloyd Alexander verwendet.[1]

Literaturgeschichte

J. R. R. Tolkiens Romane – wie Der Herr der Ringe oder Der Hobbit – nehmen eine Schlüsselstellung innerhalb der High Fantasy ein, da sie die prägenden Werke dieses Subgenres darstellen.[2] Mit dem leicht verspäteten Erfolg des Romans in den 1960ern begannen weitere Autoren, High-Fantasy-Romane zu schreiben und zu entwerfen. Viele ließen sich dabei von Tolkien inspirieren oder griffen direkt auf seine Motive zurück. So sehen sich etwa die Autoren Raymond Feist, Terry Brooks und Tad Williams in der Tradition Tolkiens; andere Autoren und Autorinnen wie Ursula K. Le Guin, Steven Erikson oder George R. R. Martin nutzen hingegen Tolkiens Vorarbeit für eine eigenständige Bearbeitung der klassischen Motive.

Als Vorläufer von Tolkiens Werken können Lewis Carrolls Alice’s Adventures in Wonderland (1865), William Morris’ The Well at the World’s End (1896) und The Wood beyond the World (1894), George MacDonalds At the Back of the North Wind (1871), sowie The Princess and the Goblin (1872) und T. H. Whites The Once and Future King (1936) angesehen werden. Hier finden sich bereits zahlreiche Motive der Fantasyliteratur, die heute als grundlegend für die High Fantasy gelten.
Merkmale der High Fantasy

Die High Fantasy spielt in der Regel in einer eigenständigen Welt, deren kulturelle und gesellschaftliche Gestaltung manchmal einem idealisierten europäischen Mittelalter gleicht. Diese Welt wird detailliert mit einer eigenen Flora, Fauna, Geschichte, Religionen und teilweise – wie im Falle des Herrn der Ringe – sogar mit eigenen Sprachen inklusive deren Geschichte ausgestattet. Mythologischen Aspekten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu; sie sind oft eng mit der eigentlichen Handlung verwoben. Meist bilden sie ähnliche Motive ab wie bekannte Sagen und Legenden. Magie ist ein ebenso zentraler Bestandteil der Welt wie fremdartige Wesen, Völker und Monster.
Abenteuerliche Quests

Die Handlung folgt oft einem schematischen Aufbau; um eine globale Bedrohung abzuwehren – etwa durch eine finstere Macht –, begeben sich die menschlichen oder menschenähnlichen Protagonisten auf eine Quest, d.h. eine längere Reise, und reifen während dieser zu Helden heran. Sie zeigen Schwächen, machen wie jeder normale Mensch Fehler, und versuchen Probleme möglichst gewaltfrei, etwa verbal, über den Verstand zu lösen.[3] Die Quest dient dabei der Selbstfindung. Diese Erzählform erinnert an die Artus-Epik und die Heldensagen, in denen ebenfalls die Aventiure im Mittelpunkt steht. Moderne High Fantasy löst sich allerdings zusehends von diesen Schablonen und legt oft einen stärkeren Wert auf eine realistische Handlung und auf ambivalente Charaktere.
High Fantasy im Rollenspiel

Im Bereich der Pen-&-Paper-Rollenspiele bezeichnet High Fantasy jene Fantasy-Welten, die bis in den Alltag der Figuren hinein stark von magischen und phantastischen Elementen geprägt sind. Diese Welten zeichnen sich durch eine Vielzahl fiktiver und exotischer Wesen und Länder aus. Historische Epochen oder traditionelle Sagenmotive werden selten direkt übernommen, sondern durch Neuschöpfungen ergänzt. Den Gegensatz hierzu bildet die realistischer gehaltene Low Fantasy.
Bekannte Vertreter

James Barclay
Terry Brooks
Trudi Canavan
Stephen R. Donaldson
David Eddings
Michael Ende
Steven Erikson
Raymond Feist
Terry Goodkind
Markus Heitz
Robert Jordan
Guy Gavriel Kay
Ursula K. Le Guin
C. S. Lewis
George R. R. Martin
Dennis L. McKiernan
Patricia A. McKillip
Christopher Paolini
Terry Pratchett
Patrick Rothfuss
R.A. Salvatore
Brandon Sanderson
J. R. R. Tolkien
Tad Williams
Marion Zimmer Bradley

Siehe auch: Liste der Fantasyautoren

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22328
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten