Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Arko: Die Wahlstedter Traditionsmarke wird 70
So Feb 18, 2018 11:01 pm von checker

» Vorhang/Gardinen nähen
Fr Feb 16, 2018 1:09 am von Andy

» Nähen für Einsteiger
Fr Feb 16, 2018 1:01 am von Andy

» T-Shirt Nähanleitung - Für Anfänger
Fr Feb 16, 2018 12:54 am von Andy

» Jersey nähen mit der normalen Nähmaschine
Fr Feb 16, 2018 12:53 am von Andy

» Hose kürzen in 10 Minuten
Fr Feb 16, 2018 12:48 am von Andy

» Jeans in die Tallie enger nähen
Fr Feb 16, 2018 12:46 am von Andy

» Jeans Hose mit einem Keil erweitern
Fr Feb 16, 2018 12:44 am von Andy

» Schnittmuster & Co.
Fr Feb 16, 2018 12:26 am von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Februar 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728    

Kalender Kalender


Die Eusozialität

Nach unten

Die Eusozialität

Beitrag  checker am Fr Apr 14, 2017 2:35 am

Eusozialität (von griechisch εὐ ‚gut‘ und lateinisch socialis ‚kameradschaftlich‘) ist die Bezeichnung für das Verhalten der Staatenbildung im Tierreich. Sie ist besonders auffällig bei Hautflüglern, z. B. bei Ameisen, Honigbienen, Feldwespen und Echten Wespen, kommt aber auch bei anderen sozialen Insekten wie den Termiten und bei anderen Arthropoden wie den marinen Knallkrebsen der Gattung Synalpheus vor. Eindeutig eusoziale Säugetiere sind die Nacktmulle – den Graumullen wird die Eusozialität nicht einhellig zuerkannt.

Für echte Eusozialität müssen vier Bedingungen erfüllt sein. Diese sind

kooperative Brutpflege durch mehrere Tiere
gemeinsame Nahrungsbeschaffung und auch -verteilung
Teilung des Verbandes in fruchtbare und unfruchtbare Tiere
Zusammenleben mehrerer Generationen

Ist nur die erste Bedingung erfüllt, spricht man von einer quasi-sozialen Art, ist nur die letzte nicht erfüllt, handelt es sich um eine semi-soziale Art. Die Übergänge können aber fließend sein. Eusozialität umfasst eine strenge Rangordnung, die Aufgaben wie Begattung, Brutpflege, Bau, Feindabwehr und Führung für einzelne Gruppen festschreibt.

Nachgewiesen wurden Ansätze zur Eusozialität auch bei parasitisch in Weichtieren lebenden Saugwürmern, von denen ein Teil der Kolonie sich reproduzieren kann, während andere Individuen die Kolonie verteidigen. Diese „Soldaten“ weisen nur zwei Prozent der Körpergröße von reproduktionsfähigen Individuen auf.[1]

Eusozialität bedingt ein hohes Maß an Altruismus und ist daher aufschlussreich für Fragen der Populationsgenetik.
Siehe auch

Kaste (Biologie)



Nacktmull (Heterocephalus glaber) – sie gehören zu den wenigen eusozialen Säugetieren

Quelle
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32651
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten