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Rentner jagt sich mit Haus in die Luft

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Rentner jagt sich mit Haus in die Luft Empty Rentner jagt sich mit Haus in die Luft

Beitrag  checker Fr Apr 08, 2011 9:02 pm

Drama nach Zwangsversteigerung in Quedlinburg

Rentner jagt sich mit Haus in die Luft 3,h=343.bild

Quedlinburg – Ein Einfamilienhaus malerisch gelegen am Fuß der Harzberge. Hier war Horst P. (72) über 30 Jahre glücklich. Bis er vor zwei Wochen den Räumungsbescheid in der Post fand.

Statt auszuziehen, entschied sich der Rentner für ein andres, dramatisches Ende: Er sprengte sich in seinem Haus in die Luft.

Gestern um 2.30 Uhr erschütterte eine Explosion Quedlinburg. Kurz darauf steht das stattliche Einfamilienhaus direkt an der Bode in Flammen. 140 Einsatzkräfte aller umliegenden Freiwilligen Feuerwehren sind die ganze Nacht im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Im Morgengrauen beginnen die Retter die Schuttberge Stein für Stein abzutragen.

Polizeirat Peter Pogunke: „Sechs Stunden nach der Explosion wurden unter den Trümmern die Leiche des ehemaligen Hausbesitzers und seiner beiden Hunde entdeckt. Nach den bisherigen Ermittlungen gehen wir davon aus, dass der getötete Rentner die Explosion vorsätzlich herbeigeführt hatte.“

Am 17. März war das Haus des Witwers am Amtsgericht zwangsversteigert worden. Der neue Eigentümer hatte die Räumung beantragt.

„Der Horst liebte sein Haus über alles. Hier war er viele Jahre mit seiner Heidrun glücklich, bevor sie an Krebs starb. Er sagte immer: ‚Mein Haus will ich irgendwann mal mit den Füßen voran verlassen‘“, erzählt eine enge Freundin von Horst P.

Die Aufräumarbeiten an der Unglücksstelle dauerten noch bis zum Abend. Polizeisprecher Pogunke: „Mit schwerer Technik wird der Bauschutt abtransportiert. Unsere Brandermittler haben typische Splitterfelder gefunden, wie sie durch Druckwellen einer Explosion ausgelöst werden.

Quelle

immer wieder tragisch und immer wieder fragt man sich,warum man Menschen die sich was aufgebaut alles nimmt.
Die dann nur noch diesen Weg einschlagen, weil Ihr Lebensziel und Aufgabe zerstört wird.
30 Jahre hat der mann daran gearbeitet,war glücklich und selbst nach dem Tod seiner Frau hat er weiter gemacht, schließlich hingen erinnerungen,Träume und viel Schweiß mit in den Mauern, die für ihn Sicherheit und Heim waren.
Man nicht diesen Menschen die würde und sie reagieren mit diesen folgen und manches mal werden andere damit rein gezogen.Es macht einen nur noch wütend sowas, die Beamten und Bänker lachen sich ins Fäustchen, hier natürlich nicht mehr,wo nichts mehr ist,lässt sich auch nichts mehr holen.

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