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IWF: Beruft man sich schon auf die Bibel, um uns zu schröpfen?

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IWF: Beruft man sich schon auf die Bibel, um uns zu schröpfen? Empty IWF: Beruft man sich schon auf die Bibel, um uns zu schröpfen?

Beitrag  Gast Di Okt 22, 2013 4:49 am

Der schmutzigen Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Erst recht nicht, wenn darum geht, den kleinen Mann zu bitten, die Zeche für die Banken und Politik der letzten Jahrzehnte zu bezahlen.

Vor einigen Tagen kam ein eigentlich Dokument des IWF (Internationaler Währungs Fonds) an die Öffentlichkeit, das an Boshaftigkeit und Heimtückigkeit kaum zu überbieten ist.

Die Chefin des IWF ist Christine Lagarde, eine ehemalige französische Finanzministerin, die es verstanden hat, nicht nur die deutschen Steuerzahler vor die Eurorettungen zu spannen.

Sie ist die Nachfolgerin des skandalumwitterten Dominique Strauss-Kahn und war selbst schon unter Verdacht der Vorteilsnachnahme, um es einmal höflich auszudrücken.

Also nicht über jeden Verdacht erhaben.

Aber da in diesem Land, alles sich nur auf einen bischöflichen Sündenbock konzentriert, gehen wie von Zauberhand die wichtigsten Dinge unter.

Der IWF plant allen Ernstes, eine 10%-ige Abgabe von allen EU-Haushalten mit Guthaben (Disporahmen ist nach neuester Definition übrigens auch ein Guthaben).

Und zwar soll dieses Guthaben als eine Art Rettungs-Steuer (Schuldensteuer) einfach eingezogen werden, nach dem Motto, wofür gibt es denn Girokonten und wofür haben wir die westliche Welt auf bargeldlos umgestellt?

Es kommt aber noch dicker. Warum 10%? Der "Zehnte" wird typischerweise auch von religiösen Sekten, bzw. Religionen, verlangt. Kein Problem für das Euro-System, empfindet und benimmt es sich doch ohnehin wie eine Ersatzreligion für Masochisten.

Die eingezogenen Beträge, so fordert man, sollen für Bankenrettungen und die angehäuften Schulden der Staaten.

In dem monatlich Fiscal Monitor zeichnet der IWF ein düsteres Bild der Industrienationen. Im Prinzip ähnlich dem Bild, welches skeptische Goldseiten und Wirtschafte-Blogs schon seit längerer Zeit zeichnen.

Insbesondere scheint sich der IWF und seine Hintermänner auf Deutschland eingeschossen zu haben. Forderungen wie Rückführung des Haushaltsüberschusses, Erhöhung der Löhne und Steuern tauchen auf. Also genau das, was die französische Linke auch ständig fordert.

Man verweist ehrlicherweise auch darauf hin, das die Wirtschaftsmächte es versäumt haben, ihre Einnahmen im Inland zu erhöhen.

Dafür sollen alle die noch etwas haben oder überziehen können, offenbar zu beitragen diese Versäumnisse zu kompensieren. Die Länder, die etwas besser
gewirtschaftet haben, sollen bestraft werden oder genau so schlecht werden, wie...Frankreich?

Man kann deutlich erkennen, dass unser System von alleine nicht mehr überleben kann. Nur Verzweiflungstaten können die Agonie verlängern. Das ist im Prinzip das, was auch wir seit Jahren sagen, nur das man solche vormals angeblich verschwörungstheoretische Überlegungen, jetzt direkt aus dem dem Monatsmagazin des IWF entnehmen kann.

Es gibt nicht mehr viel zu verbergen.

Das System kann die Maske endlich fallen lassen und seine hässliche Fratze zeigen.

Die, die nichts haben, glauben lachen zu können. Bis man 10% vom Überziehungskredit auch noch abhebt? Lacht man immer noch, wenn man das letzte Hemd teilen muss?

Interessant wird es sein, wie man den Schafen das Geld abnehmen wird. Wird man das gar religiös begründen?

Es darf einen nichts mehr wundern.

Es wird im dem Pamphlet ganz offen davon davon gesprochen, dass sich um eine aussergewöhnliche Zwangsenteignung handelt und wenn man man dies als eine einmalige Angabe deklarieren würde, das wohl auch noch als fair und plausibel von der Allgemeinheit empfunden werden würde.

Man will so auf den Stand des Jahres 2007 zurück versetzt werden. Also dem Stand vor der Krise. Feuchte Wunschträume.
Dann kann man noch ein paar Jahre weiter wurschteln.
Offenbar sind es sechs bis sieben Jahre, wie man deutlich erkennt. (2007-2013/14)

Vorausgesetzt, die Anleihen, also Neuschulden, können weiter verkauft werden.

Die Inflationierung und unkonventionellen Maßnahmen der EZB laufen trotzdem parallel weiter. Versteht sich.

Quelle:
IMF: Taxing Times October 2013
http://www.imf.org/external/pubs/ft/fm/2013/02/pdf/fm1302.pdf
http://www.marktorakel.com/index.php?id=7587182754842548315

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