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Milchpulver-Skandal in China: Opfer kritisieren Hilfsfonds

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Milchpulver-Skandal in China: Opfer kritisieren Hilfsfonds  Empty Milchpulver-Skandal in China: Opfer kritisieren Hilfsfonds

Beitrag  checker Do Jun 16, 2011 11:42 am

Milchpulver-Skandal in China: Opfer kritisieren Hilfsfonds



Hochgeladen von NTDde am 16.06.2011

Folgen des 2008-Melamin-Milchskandals in China. Eltern der etwa 270.000 erkrankten Kinder beschweren sich vermehrt über die undurchsichtige Abwicklung des von Chinas Regime gegründeten Hilfsfonds für die Opfer. Bisher habe, so vermuten einige Eltern, keine der Familien Geld erhalten.

Letzte Woche erwiderte der chinesische Milchwirtschaftsverband in einem Statement, dass umgerechnet 100 Millionen Euro für Entschädigungen der Opfer zur Verfügung gestellt worden seien. Darüber hinaus seien die Kosten für die medizinische Behandlung der Kinder bis zum 18. Lebensjahr durch eine Versicherung gedeckt.

Laut einem Bericht der staatseigenen Global Times geben einige Eltern an, ihnen seien keine Fälle bekannt, wo Eltern Unterstützung erhalten haben. Darüber hinaus wisse niemand, wie man die Mittel beantragt.

Ein Familienvater aus der Provinz Gansu hat ähnliche Erfahrungen gemacht.

[Li Jianlong, Vater eines Melamin-Opfers]:
„Seit 2010 zahle ich für meine Kinder die medizinischen Untersuchungen. Wir zahlen nicht nur die Behandlungen. Es gab nie ein Angebot für kostenlose Untersuchungen."

Die Verwaltung des Fonds müsse, so der Experte für Nahrungsmittelsicherheit Zhao Lianhai, genauere Informationen liefern.

[Zhao Lianhai, Aktivist]:
„Nachdem wir die Zahlen am Dienstag gesehen haben, kommen viele Fragen auf. Woher stammen diese Zahlen? Wir brauchen genauere Angaben, um sie bestätigen zu können. Den Zahlen allein können wir nicht glauben."

Bereits im Mai äußerte das in Peking ansässige Oriental Outlook Magazin Bedenken über die Geheimhaltung der Operationen des Entschädigungsfonds.

Man geht davon aus, dass durch das vergiftete Milchpulver fast 270.000 Kinder Nierenschäden davongetragen haben.
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