Die Wacker Neuson SE
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Die Wacker Neuson SE
Die Wacker Neuson SE mit Hauptsitz in München ist die Muttergesellschaft der Wacker Neuson Group, einem weltweit tätigen Unternehmen, das Betontechnik, Verdichtungsgeräte, Baustellentechnik und Kompaktbaumaschinen entwickelt, produziert und vertreibt sowie dazugehörige Dienstleistungen anbietet. Das 1848 gegründete Familienunternehmen hat heute mehr als 50 Tochterunternehmen, über 140 Vertriebs- und Servicestationen sowie über 12.000 Vertriebs- und Servicepartner weltweit. Der Konzern beschäftigt weltweit aktuell 4.632 Mitarbeiter (2015). Die Wacker Neuson SE ist seit 2007 börsennotiert und im SDAX gelistet.[2]
Rechtsform Societas Europaea
ISIN DE000WACK012
Gründung 1848
Sitz München, Deutschland
Leitung
Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender
Hans Neunteufel, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter 4.632 (2015)[1]
Umsatz 1.375,3 Mio. EUR (Konzernumsatz Wacker Neuson 2015)[1]
Branche Maschinenbau
Website www.wackerneusongroup.com
Geschichte
Hauptverwaltung München
Wacker Neuson Stampfer BS 60-2i
Im Jahr 1848 wurde das Unternehmen von Johann Christian Wacker als Schmiedewerkstatt unter dem Namen Wacker in Dresden gegründet und begann 1875 mit der industriellen Produktion. 1930 entwickelten die Ingenieure die Hochfrequenztechnik für Innenrüttler. Gleichzeitig wurde der erste elektrisch betriebene Stampfer als Innovation für die Beton- und Bodenverdichtung entwickelt und produziert. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg baute das Unternehmen das Produktionsprogramm aus und begann mit dem Aufbau einer in- und ausländischen Vertriebs- und Handelsorganisation. Dieser Aufbau wurde durch den Totalverlust der Produktstätte in Dresden kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs unterbrochen.
1945 wurde die Geschäftstätigkeit in Kulmbach wieder aufgenommen und der Sitz des Unternehmens 1951 nach München verlegt. Die erste Auslandsgesellschaft wurde 1957 in Hartfort (Wisconsin, USA) gegründet; 1986 wurde diese nach Milwaukee verlagert, wo heute eine Produktionsstätte und ein Logistikzentrum angesiedelt sind. Nachfolgend erweiterte das Unternehmen seine internationale Präsenz und ist heute mit über 50 Tochterunternehmen, über 140 eigenen Vertriebs- und Servicestationen sowie mit über 12.000 Vertriebs- und Servicepartnern weltweit vertreten.
Die Umstrukturierung der Unternehmensgruppe von einer GmbH zur Wacker Construction Equipment AG erfolgte 2002. Bis 2005 entwickelte, produzierte und vertrieb Wacker nur kleine Baugeräte (Light Equipment) bis circa drei Tonnen in den Geschäftsfeldern Betontechnik, Boden- und Asphaltverdichtung, Aufbruchtechnik und Versorgungstechnik. Mit der Akquisition der Weidemann GmbH im Jahr 2005[3] erfolgte der Einstieg bei Kompaktbaumaschinen und in die Landwirtschaftsbranche. 2006 wurden die Drillfix AG (Schweiz)[4] und Ground Heaters, Inc. (USA)[5] erworben.
Am 15. Mai 2007 ging das Unternehmen an die Börse und ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Im Herbst 2007 erfolgte die Aufnahme in den SDAX.
Am 31. Oktober 2007 wurde die Fusion mit der Neuson Kramer Baumaschinen AG (Linz, Österreich) vollzogen, einem Hersteller von Kompaktbaumaschinen, unter anderem Kompaktbagger, Radlader, Dumper und Kompaktlader. Die Neuson Kramer Baumaschinen AG selbst ging aus einer Fusion zwischen der Neuson Baumaschinen GmbH und dem Traditionsunternehmen Kramer-Werke GmbH hervor. Neuson wurde 1981 unter dem Namen Neuson Hydraulik GmbH mit Sitz in Linz gegründet und entwickelte zunächst Hydraulik-Minibagger. 1990 erfolgte die Gründung der Neuson Baumaschinen GmbH. 1998 wurde der Dumperhersteller Lifton Ltd. (GB) zugekauft und 2004 Kompaktlader in die Produktpalette aufgenommen. 2001 fand die Fusion von Neuson und Kramer statt.
Im Februar 2009 erfolgte die Umfirmierung und Umwandlung der Wacker Construction Equipment AG in die heutige Wacker Neuson SE.
Seit 2011 produziert Wacker Neuson in ihrem Werk in Hörsching Minibagger für Caterpillar.[6] Damit erhielt die österreichische Tochter 2015 die Auszeichnung Austria’s Leading Companies verliehen.[7]
Konzernüberblick
Wacker Neuson SE hat seine Aktivitäten nach Regionen (Europa, Amerika und Asien-Pazifik) organisiert. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche Baugeräte (Light Equipment) bis zu einem Gewicht von ca. 3 Tonnen, Kompaktbaumaschinen (Compact Equipment) bis ca. 14 Tonnen und Dienstleistungen (Ersatzteile, Wartung, Reparatur) gegliedert. Der Bereich Compact Equipment liefert Bagger, Radlader, Teleskoplader, Kompaktlader und Dumper. Diese Maschinen werden unter anderem im Hoch-, Tief- und Straßenbau, in der Landwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau, in Kommunen sowie in Recycling- und Industriebetrieben eingesetzt. Der Konzern umfasst die drei Marken Wacker Neuson, Weidemann und Kramer sowie Tochtergesellschaften und Produktionswerke.
Marken
Unter der Marke Wacker Neuson vertreibt der Konzern weltweit handgeführte Baugeräte wie Stampfer, Rüttelplatten, Hämmer, Schneidewerkzeuge, Innen- und Außenrüttler sowie Baustellentechnik und Kompaktbaumaschinen wie Kompaktbagger, Radlader, Dumper und Kompaktlader.
Unter der Marke Kramer werden allradgelenkte Radlader, Teleradlader und Teleskoplader vertrieben. → Hauptartikel Kramer (Unternehmen)
Die Marke Weidemann produziert in erster Linie Maschinen wie Hoflader, knickgelenkte Radlader und Teleskoplader für die Landwirtschaft. → Hauptartikel Weidemann (Unternehmen)
Unternehmensführung
Seit September 2011 führt Cem Peksaglam das Unternehmen. Aufsichtsratschef ist Neuson-Gründer Hans Neunteufel.
Aktionärsstruktur
Stand 31. Dezember 2015[8]
33,0 % Familie Wacker
30,0 % Familie Neunteufel
0,5 % Wacker Neuson Vorstand
36,5 % Institutionelle und private Investoren
Standorte
Konzernzentrale
Wacker Neuson SE München, DE
Schulungszentrum Europa
Wacker Neuson Akademie Reichertshofen, DE
Produktion Europa
Wacker Neuson SE Reichertshofen, DE
Wacker Neuson Linz GmbH Hörsching, AT
Weidemann GmbH Diemelsee-Flechtdorf, DE
Kramer-Werke GmbH Pfullendorf, DE
Wacker Neuson Kragujevac d.o.o. Kragujevac, SRB
Produktion Amerika
Wacker Neuson Corporation Menomonee Falls, USA
Wacker Neuson Corporation Norton Shores, USA
Produktion Asien
Wacker Neuson Manila Inc. Dasmariñas, Cavite, Philippinen
Produktion Brasilien
Wacker Neuson Máquinas LTDA, Itatiba, Brasilien
Quelle
Rechtsform Societas Europaea
ISIN DE000WACK012
Gründung 1848
Sitz München, Deutschland
Leitung
Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender
Hans Neunteufel, Aufsichtsratsvorsitzender
Mitarbeiter 4.632 (2015)[1]
Umsatz 1.375,3 Mio. EUR (Konzernumsatz Wacker Neuson 2015)[1]
Branche Maschinenbau
Website www.wackerneusongroup.com
Geschichte
Hauptverwaltung München
Wacker Neuson Stampfer BS 60-2i
Im Jahr 1848 wurde das Unternehmen von Johann Christian Wacker als Schmiedewerkstatt unter dem Namen Wacker in Dresden gegründet und begann 1875 mit der industriellen Produktion. 1930 entwickelten die Ingenieure die Hochfrequenztechnik für Innenrüttler. Gleichzeitig wurde der erste elektrisch betriebene Stampfer als Innovation für die Beton- und Bodenverdichtung entwickelt und produziert. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg baute das Unternehmen das Produktionsprogramm aus und begann mit dem Aufbau einer in- und ausländischen Vertriebs- und Handelsorganisation. Dieser Aufbau wurde durch den Totalverlust der Produktstätte in Dresden kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs unterbrochen.
1945 wurde die Geschäftstätigkeit in Kulmbach wieder aufgenommen und der Sitz des Unternehmens 1951 nach München verlegt. Die erste Auslandsgesellschaft wurde 1957 in Hartfort (Wisconsin, USA) gegründet; 1986 wurde diese nach Milwaukee verlagert, wo heute eine Produktionsstätte und ein Logistikzentrum angesiedelt sind. Nachfolgend erweiterte das Unternehmen seine internationale Präsenz und ist heute mit über 50 Tochterunternehmen, über 140 eigenen Vertriebs- und Servicestationen sowie mit über 12.000 Vertriebs- und Servicepartnern weltweit vertreten.
Die Umstrukturierung der Unternehmensgruppe von einer GmbH zur Wacker Construction Equipment AG erfolgte 2002. Bis 2005 entwickelte, produzierte und vertrieb Wacker nur kleine Baugeräte (Light Equipment) bis circa drei Tonnen in den Geschäftsfeldern Betontechnik, Boden- und Asphaltverdichtung, Aufbruchtechnik und Versorgungstechnik. Mit der Akquisition der Weidemann GmbH im Jahr 2005[3] erfolgte der Einstieg bei Kompaktbaumaschinen und in die Landwirtschaftsbranche. 2006 wurden die Drillfix AG (Schweiz)[4] und Ground Heaters, Inc. (USA)[5] erworben.
Am 15. Mai 2007 ging das Unternehmen an die Börse und ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Im Herbst 2007 erfolgte die Aufnahme in den SDAX.
Am 31. Oktober 2007 wurde die Fusion mit der Neuson Kramer Baumaschinen AG (Linz, Österreich) vollzogen, einem Hersteller von Kompaktbaumaschinen, unter anderem Kompaktbagger, Radlader, Dumper und Kompaktlader. Die Neuson Kramer Baumaschinen AG selbst ging aus einer Fusion zwischen der Neuson Baumaschinen GmbH und dem Traditionsunternehmen Kramer-Werke GmbH hervor. Neuson wurde 1981 unter dem Namen Neuson Hydraulik GmbH mit Sitz in Linz gegründet und entwickelte zunächst Hydraulik-Minibagger. 1990 erfolgte die Gründung der Neuson Baumaschinen GmbH. 1998 wurde der Dumperhersteller Lifton Ltd. (GB) zugekauft und 2004 Kompaktlader in die Produktpalette aufgenommen. 2001 fand die Fusion von Neuson und Kramer statt.
Im Februar 2009 erfolgte die Umfirmierung und Umwandlung der Wacker Construction Equipment AG in die heutige Wacker Neuson SE.
Seit 2011 produziert Wacker Neuson in ihrem Werk in Hörsching Minibagger für Caterpillar.[6] Damit erhielt die österreichische Tochter 2015 die Auszeichnung Austria’s Leading Companies verliehen.[7]
Konzernüberblick
Wacker Neuson SE hat seine Aktivitäten nach Regionen (Europa, Amerika und Asien-Pazifik) organisiert. Der Konzern ist in die Geschäftsbereiche Baugeräte (Light Equipment) bis zu einem Gewicht von ca. 3 Tonnen, Kompaktbaumaschinen (Compact Equipment) bis ca. 14 Tonnen und Dienstleistungen (Ersatzteile, Wartung, Reparatur) gegliedert. Der Bereich Compact Equipment liefert Bagger, Radlader, Teleskoplader, Kompaktlader und Dumper. Diese Maschinen werden unter anderem im Hoch-, Tief- und Straßenbau, in der Landwirtschaft, im Garten- und Landschaftsbau, in Kommunen sowie in Recycling- und Industriebetrieben eingesetzt. Der Konzern umfasst die drei Marken Wacker Neuson, Weidemann und Kramer sowie Tochtergesellschaften und Produktionswerke.
Marken
Unter der Marke Wacker Neuson vertreibt der Konzern weltweit handgeführte Baugeräte wie Stampfer, Rüttelplatten, Hämmer, Schneidewerkzeuge, Innen- und Außenrüttler sowie Baustellentechnik und Kompaktbaumaschinen wie Kompaktbagger, Radlader, Dumper und Kompaktlader.
Unter der Marke Kramer werden allradgelenkte Radlader, Teleradlader und Teleskoplader vertrieben. → Hauptartikel Kramer (Unternehmen)
Die Marke Weidemann produziert in erster Linie Maschinen wie Hoflader, knickgelenkte Radlader und Teleskoplader für die Landwirtschaft. → Hauptartikel Weidemann (Unternehmen)
Unternehmensführung
Seit September 2011 führt Cem Peksaglam das Unternehmen. Aufsichtsratschef ist Neuson-Gründer Hans Neunteufel.
Aktionärsstruktur
Stand 31. Dezember 2015[8]
33,0 % Familie Wacker
30,0 % Familie Neunteufel
0,5 % Wacker Neuson Vorstand
36,5 % Institutionelle und private Investoren
Standorte
Konzernzentrale
Wacker Neuson SE München, DE
Schulungszentrum Europa
Wacker Neuson Akademie Reichertshofen, DE
Produktion Europa
Wacker Neuson SE Reichertshofen, DE
Wacker Neuson Linz GmbH Hörsching, AT
Weidemann GmbH Diemelsee-Flechtdorf, DE
Kramer-Werke GmbH Pfullendorf, DE
Wacker Neuson Kragujevac d.o.o. Kragujevac, SRB
Produktion Amerika
Wacker Neuson Corporation Menomonee Falls, USA
Wacker Neuson Corporation Norton Shores, USA
Produktion Asien
Wacker Neuson Manila Inc. Dasmariñas, Cavite, Philippinen
Produktion Brasilien
Wacker Neuson Máquinas LTDA, Itatiba, Brasilien
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