Der grüne Bogenschütze
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Der grüne Bogenschütze
Der grüne Bogenschütze ist ein Kriminalfilm des Regisseurs Jürgen Roland und der fünfte deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Die Verfilmung des 1923 erschienenen gleichnamigen Romans (Originaltitel: The Green Archer) von Edgar Wallace wurde von Oktober 1960 bis Januar 1961 in Hamburg und Schleswig-Holstein gedreht und von Rialto Film produziert. Am 2. Februar 1961 lief der Film in den deutschen Kinos an.
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jürgen Roland
Drehbuch Wolfgang Schnitzler
Wolfgang Menge
Produktion Preben Philipsen
Musik Heinz Funk
Kamera Heinz Hölscher
Schnitt Herbert Taschner
Besetzung
Klausjürgen Wussow: Inspektor James Lamotte Featherstone
Karin Dor: Valerie Howett
Gert Fröbe: Abel Bellamy
Eddi Arent: Spike Holland
Harry Wüstenhagen: Julius Savini
Wolfgang Völz: Sergeant Higgins
Heinz Weiss: John Wood
Stanislav Ledinek: Coldharbour Smith
Hans Epskamp: Mr. Howett
Georg Lehn: Lacy
Edith Teichmann: Fay Savini
Hela Gruel: Elaine Bellamy
Charles Palent: Sergeant Bannister
Helga Feddersen: Janet
Karl-Heinz Peters: Creager
Sigrid von Richthofen: amerikanische Touristin
Hans Ganswind: grüner Bogenschütze
Henry Lorenzen
Robert Hore
Ruth Hausmeister
Handlung
Julius Savini, der Sekretär des amerikanischen Millionärs Abel Bellamy, veranstaltet verbotenerweise Führungen für Touristen in Garre Castle, dem Anwesen seines Arbeitgebers, in dem der Sage nach der Geist eines grünen Bogenschützen sein Unwesen treibt. Als einer der Besucher mit einem grünen Pfeil erschossen wird, schaltet sich die Polizei ein.
Das benachbarte Anwesen Ladys Manor wird von Mr. Howett gekauft, der dort mit seiner Patentochter Valerie einzieht, die auf der Suche nach ihrer verschwundenen leiblichen Mutter Elaine ist.
Als Abel Bellamy am Flughafen in London eintrifft, um wieder nach Garre Castle zurückzukehren, kommt es zu einem unfreundlichen Zusammentreffen mit dem ehemaligen Gefängnisaufseher Creager. Kurz darauf wird Creager ebenfalls mit einem grünen Pfeil erschossen, gerade als er Scotland Yard Informationen über Bellamy anbieten will. Scotland Yard findet rasch heraus, dass Creager mit Bellamy in Verbindung stand und regelmäßig Geld von ihm erhielt.
Inspektor Featherstone von Scotland Yard ermittelt in den Mordfällen und stößt dabei sowohl auf die hübsche Valerie Howett als auch auf zahlreiche undurchsichtige Gestalten, wie den Nachtklubbesitzer Coldharbour, die mit Bellamys dunkler Vergangenheit zu tun haben. Um Bellamys Geheimnis herauszufinden, quartiert sich Featherstone im Schloss als Hausmeister ein. In der darauffolgenden Nacht erhält Bellamy Besuch vom grünen Bogenschützen, doch die Schüsse, die er auf diesen abgibt, treffen ihr Ziel nicht. Nur ein Taschentuch mit den Buchstaben V. H. wird gefunden. Bellamy ist sich sicher, dass Valerie Howett im Schloss gewesen sein muss. In der nächsten Nacht schleicht sich Valerie Howett erneut ins Schloss. Bellamy läuft ungeduldig drin umher, als plötzlich ein Kübel umgeworfen wird. Er hetzt sofort die Hunde auf den Eindringling. Valerie Howett flüchtet. Doch der grüne Bogenschütze erschießt einen der Hunde.
Kurz nachdem Featherstone die Hafenspelunke von Coldharbour Smith besucht hat und dort Valerie vor dem skrupellosen Betreiber retten konnte, lässt er das Schloss von Abel Bellamy durchsuchen. Allerdings muss er dabei sein Amt als Inspektor preisgeben. Doch die Polizei findet nichts und zieht ab.
Bellamy aber gibt nicht auf. Mit Hilfe einer Finte lässt er Valerie Howett entführen und auf ein Schiff bringen. Schon bald ist die Polizei erneut da und untersucht auf einen Hinweis der Ehefrau von Savini, die als Bardame in Smiths Lokal arbeitet, das Schiff, wird aber erneut nicht fündig. So ziehen die Beamten wieder ab. Derweil schleicht sich Savini, der Valerie gefolgt ist, auf das Schiff und versucht Valerie zu befreien. Er wird geschnappt, kann aber wieder entkommen. Währenddessen wird Coldharbour Smith im Beisein von Valerie Howett von einem grünen Pfeil getroffen. Valerie flüchtet mit Savini von Bord.
Langsam geht Bellamys Geduld zu Ende. Er sperrt kurz darauf Savini, seine Frau, die abhauen wollen, Valerie und Inspektor Featherstone, der auf einen Trick Bellamys hereingefallen ist, in ein Verlies und lässt den Raum fluten, mit der Hoffnung, alle damit zu beseitigen. Derweil hat das Sonderkommando der Polizei das Schloss umstellt. Auch der Reporter Spike Holland lässt sich diese Schlagzeilen nicht entgehen. Die Beamten werden vom Turm aus von Bellamys Diener Sen beschossen - mit einem Gewehr. Währenddessen sitzt Bellamy bewaffnet in seinem Zimmer, als plötzlich die Tür aufgeht. Der grüne Bogenschütze steht vor ihm, der Bogen ist zum tödlichen Schuss gespannt. Bellamy lässt die Waffe fallen. Hier kommt Bellamys Geheimnis ans Licht: er ließ damals seinen Neffen John im Gefängnis vom Wächter Creager auspeitschen, der seitdem regelmäßig Geld bekam. Bellamy war in der Hoffnung, dass sein Neffe dabei sterben würde. Aber das war ein Irrtum. Als John Wood tauchte er unter und schwor, sich an Bellamy zu rächen. Bevor Bellamy alles Weitere, auch dass der grüne Bogenschütze Valeries Mutter befreit hat, erfahren kann, trifft ihn der tödliche Pfeil. Die Gefangenen unten im Keller entgehen ihrem Schicksal, indem der grüne Bogenschütze den Hebel betätigt, der das Verließ öffnet. Als Featherstone und die anderen den Raum betreten, blicken sie zuerst auf Bellamys leblosen Körper. Auch die Polizeibeamten stürmen hinzu.
Die Frage, wer der grüne Bogenschütze ist, wird schnell gelüftet. Featherstone demaskiert den Mann, von dessen Pfeilen einige Menschen sterben mussten: John Wood alias John Bellamy. Allerdings kann er Wood nicht mehr verhaften lassen. Bei einer Explosion eines Sprengsatzes, den die Polizei zu Bellamy geworfen hatte, ist der grüne Bogenschütze ums Leben gekommen. Featherstone klärt Valerie über dessen Vergangenheit auf und die Beamten beginnen mit ihren Schlussermittlungen. Auch Spike Holland hält dabei Aufnahmen auf seiner Kamera fest. Der Film endet mit dem Epilog: Holland wendet sich an die Zuschauer. Wenn einer beim Verlassen des Kinosaals einen grünen Pfeil finden sollte, sollte er diesen an der Kasse abgeben. Der Grund hierfür liegt darin, dass an einem der Figuren, die eine Nachbildung des grünen Bogenschützen darstellt, plötzlich der Pfeil fehlt, als Sergeant Higgins die Figur nach Fingerabdrücken absucht und Holland von der Figur Maße nimmt. In Wirklichkeit steckt dieser Pfeil in Hollands Rücken, der ein Schild festhält, auf dem steht: "ENDE".
Weiteres zu dieser Filmgewschichte im Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gr%C3%BCne_Bogensch%C3%BCtze_(Film)
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jürgen Roland
Drehbuch Wolfgang Schnitzler
Wolfgang Menge
Produktion Preben Philipsen
Musik Heinz Funk
Kamera Heinz Hölscher
Schnitt Herbert Taschner
Besetzung
Klausjürgen Wussow: Inspektor James Lamotte Featherstone
Karin Dor: Valerie Howett
Gert Fröbe: Abel Bellamy
Eddi Arent: Spike Holland
Harry Wüstenhagen: Julius Savini
Wolfgang Völz: Sergeant Higgins
Heinz Weiss: John Wood
Stanislav Ledinek: Coldharbour Smith
Hans Epskamp: Mr. Howett
Georg Lehn: Lacy
Edith Teichmann: Fay Savini
Hela Gruel: Elaine Bellamy
Charles Palent: Sergeant Bannister
Helga Feddersen: Janet
Karl-Heinz Peters: Creager
Sigrid von Richthofen: amerikanische Touristin
Hans Ganswind: grüner Bogenschütze
Henry Lorenzen
Robert Hore
Ruth Hausmeister
Handlung
Julius Savini, der Sekretär des amerikanischen Millionärs Abel Bellamy, veranstaltet verbotenerweise Führungen für Touristen in Garre Castle, dem Anwesen seines Arbeitgebers, in dem der Sage nach der Geist eines grünen Bogenschützen sein Unwesen treibt. Als einer der Besucher mit einem grünen Pfeil erschossen wird, schaltet sich die Polizei ein.
Das benachbarte Anwesen Ladys Manor wird von Mr. Howett gekauft, der dort mit seiner Patentochter Valerie einzieht, die auf der Suche nach ihrer verschwundenen leiblichen Mutter Elaine ist.
Als Abel Bellamy am Flughafen in London eintrifft, um wieder nach Garre Castle zurückzukehren, kommt es zu einem unfreundlichen Zusammentreffen mit dem ehemaligen Gefängnisaufseher Creager. Kurz darauf wird Creager ebenfalls mit einem grünen Pfeil erschossen, gerade als er Scotland Yard Informationen über Bellamy anbieten will. Scotland Yard findet rasch heraus, dass Creager mit Bellamy in Verbindung stand und regelmäßig Geld von ihm erhielt.
Inspektor Featherstone von Scotland Yard ermittelt in den Mordfällen und stößt dabei sowohl auf die hübsche Valerie Howett als auch auf zahlreiche undurchsichtige Gestalten, wie den Nachtklubbesitzer Coldharbour, die mit Bellamys dunkler Vergangenheit zu tun haben. Um Bellamys Geheimnis herauszufinden, quartiert sich Featherstone im Schloss als Hausmeister ein. In der darauffolgenden Nacht erhält Bellamy Besuch vom grünen Bogenschützen, doch die Schüsse, die er auf diesen abgibt, treffen ihr Ziel nicht. Nur ein Taschentuch mit den Buchstaben V. H. wird gefunden. Bellamy ist sich sicher, dass Valerie Howett im Schloss gewesen sein muss. In der nächsten Nacht schleicht sich Valerie Howett erneut ins Schloss. Bellamy läuft ungeduldig drin umher, als plötzlich ein Kübel umgeworfen wird. Er hetzt sofort die Hunde auf den Eindringling. Valerie Howett flüchtet. Doch der grüne Bogenschütze erschießt einen der Hunde.
Kurz nachdem Featherstone die Hafenspelunke von Coldharbour Smith besucht hat und dort Valerie vor dem skrupellosen Betreiber retten konnte, lässt er das Schloss von Abel Bellamy durchsuchen. Allerdings muss er dabei sein Amt als Inspektor preisgeben. Doch die Polizei findet nichts und zieht ab.
Bellamy aber gibt nicht auf. Mit Hilfe einer Finte lässt er Valerie Howett entführen und auf ein Schiff bringen. Schon bald ist die Polizei erneut da und untersucht auf einen Hinweis der Ehefrau von Savini, die als Bardame in Smiths Lokal arbeitet, das Schiff, wird aber erneut nicht fündig. So ziehen die Beamten wieder ab. Derweil schleicht sich Savini, der Valerie gefolgt ist, auf das Schiff und versucht Valerie zu befreien. Er wird geschnappt, kann aber wieder entkommen. Währenddessen wird Coldharbour Smith im Beisein von Valerie Howett von einem grünen Pfeil getroffen. Valerie flüchtet mit Savini von Bord.
Langsam geht Bellamys Geduld zu Ende. Er sperrt kurz darauf Savini, seine Frau, die abhauen wollen, Valerie und Inspektor Featherstone, der auf einen Trick Bellamys hereingefallen ist, in ein Verlies und lässt den Raum fluten, mit der Hoffnung, alle damit zu beseitigen. Derweil hat das Sonderkommando der Polizei das Schloss umstellt. Auch der Reporter Spike Holland lässt sich diese Schlagzeilen nicht entgehen. Die Beamten werden vom Turm aus von Bellamys Diener Sen beschossen - mit einem Gewehr. Währenddessen sitzt Bellamy bewaffnet in seinem Zimmer, als plötzlich die Tür aufgeht. Der grüne Bogenschütze steht vor ihm, der Bogen ist zum tödlichen Schuss gespannt. Bellamy lässt die Waffe fallen. Hier kommt Bellamys Geheimnis ans Licht: er ließ damals seinen Neffen John im Gefängnis vom Wächter Creager auspeitschen, der seitdem regelmäßig Geld bekam. Bellamy war in der Hoffnung, dass sein Neffe dabei sterben würde. Aber das war ein Irrtum. Als John Wood tauchte er unter und schwor, sich an Bellamy zu rächen. Bevor Bellamy alles Weitere, auch dass der grüne Bogenschütze Valeries Mutter befreit hat, erfahren kann, trifft ihn der tödliche Pfeil. Die Gefangenen unten im Keller entgehen ihrem Schicksal, indem der grüne Bogenschütze den Hebel betätigt, der das Verließ öffnet. Als Featherstone und die anderen den Raum betreten, blicken sie zuerst auf Bellamys leblosen Körper. Auch die Polizeibeamten stürmen hinzu.
Die Frage, wer der grüne Bogenschütze ist, wird schnell gelüftet. Featherstone demaskiert den Mann, von dessen Pfeilen einige Menschen sterben mussten: John Wood alias John Bellamy. Allerdings kann er Wood nicht mehr verhaften lassen. Bei einer Explosion eines Sprengsatzes, den die Polizei zu Bellamy geworfen hatte, ist der grüne Bogenschütze ums Leben gekommen. Featherstone klärt Valerie über dessen Vergangenheit auf und die Beamten beginnen mit ihren Schlussermittlungen. Auch Spike Holland hält dabei Aufnahmen auf seiner Kamera fest. Der Film endet mit dem Epilog: Holland wendet sich an die Zuschauer. Wenn einer beim Verlassen des Kinosaals einen grünen Pfeil finden sollte, sollte er diesen an der Kasse abgeben. Der Grund hierfür liegt darin, dass an einem der Figuren, die eine Nachbildung des grünen Bogenschützen darstellt, plötzlich der Pfeil fehlt, als Sergeant Higgins die Figur nach Fingerabdrücken absucht und Holland von der Figur Maße nimmt. In Wirklichkeit steckt dieser Pfeil in Hollands Rücken, der ein Schild festhält, auf dem steht: "ENDE".
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https://de.wikipedia.org/wiki/Der_gr%C3%BCne_Bogensch%C3%BCtze_(Film)
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