Braunschweig-aktuell
Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.

AKW-Betreiber Tepco plant erste Entschädigung von 415 Mio Euro

Nach unten

AKW-Betreiber Tepco plant erste Entschädigung von 415 Mio Euro Empty AKW-Betreiber Tepco plant erste Entschädigung von 415 Mio Euro

Beitrag  Andy Do Apr 14, 2011 10:58 pm

Tokio (Reuters) - Als erste Entschädigung nach der Atomkatastrophe von Fukushima will AKW-Betreiber Tepco umgerechnet rund 415 Millionen Euro (50 Milliarden Yen) zahlen.

AKW-Betreiber Tepco plant erste Entschädigung von 415 Mio Euro ?m=02&d=20110415&t=2&i=387690858&w=&fh=&fw=&ll=192&pl=155&r=2011-04-15T092218Z_01_ABEE73E0PPY00_RTROPTP_0_JAPAN-AFTERSHOCK

Das Geld sei für 50.000 Haushalte rund um den havarierten Meiler bestimmt, sagte Tepco-Präsident Masataka Shimizu am Freitag vor Journalisten. Auf welche Summe sich die Schadenersatzzahlungen insgesamt belaufen werde, könne er nicht sagen. Auf umgerechnet rund 16,6 Milliarden Euro (24 Milliarden Dollar) schätzen die Experten von JPMorgan die Verluste, die auf Tokyo Electric Power (Tepco) im laufenden Geschäftsjahr durch Entschädigungen zukommen. Bank of America-Merrill Lynch geht sogar von 89,7 Milliarden Euro (130 Milliarden Dollar) aus, wenn die Krise andauert.

Tepco-Präsident Shimizu sagte, das Unternehmen wolle durch eine Verschlankung Kosten sparen. Die Zeitung "Yomiuri" berichtete, Tepco wolle Immobilien im Wert von umgerechnet 829 Millionen Euro (100 Milliarden Yen) verkaufen. Mit dem Erlös sollten die Schadensersatzzahlungen gestemmt werden. Laut der Zeitung "Nikkei" könnte auch die japanische Regierung in die Bresche springen. Denkbar wäre demnach ein staatlich gedeckter Versicherungsfonds, der die hohen Entschädigungszahlungen zunächst vorstreckt. So solle Asiens größter Versorger vor dem Kollaps bewahrt werden.

Quelle

Ergibt somit rein rechnerich einen Schadensumme von 8.000.- € für jeden einzelnen Haushalt, der dann natürlich noch durch die Personen geteilt werden muss.
Gehen wir jetzt noch mal von einen Personenhaushalt von drei Personen aus, ergibt das 2.766,66 € dafür das man sein Haus und sein Leben verloren hat.Mal sehen wir schnell die Summe ausgezahlt wird, damit die Betroffenen das Geld auch noch ausgeben können,bevor sie jämmerlich an der Strahlung verrecken?

Evil or Very Mad
Andy
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 35970
Anmeldedatum : 03.04.11

Nach oben Nach unten

AKW-Betreiber Tepco plant erste Entschädigung von 415 Mio Euro Empty 8000 Euro für Fukushima-Evakuierte - Grundwasser verseucht

Beitrag  Andy Do Apr 14, 2011 11:38 pm

8000 Euro soll jeder bekommen, der unter den Folgen des Unfalls leidet. Das Ausmaß des Unglücks erschreckt weiter. Das Grundwasser ist verseucht.

AKW-Betreiber Tepco plant erste Entschädigung von 415 Mio Euro Japan_Notunterkunft_756169c

Tokio. Rund 8000 Euro Entschädigung sollen die Menschen aus der Evakuierungszone rund um die japanischen Atomruine Fukushima in einem ersten Schritt vom Beitreiberkonzern Tepco erhalten. Fünf Wochen nach Beginn der Atomkatastrophe stellte Tepco erste vorläufige Entschädigungen in Höhe von jeweils einer Million Yen für Haushalte innerhalb eines Umkreises von 30 Kilometern um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Eins in Aussicht.

Ein-Personen-Haushalte bekämen 750.000 Yen (rund 6200 Euro), kündigte Konzernchef Masataka Shimizu am Donnerstag an. Das Geld werde schnell überwiesen, versprach er. Innerhalb der 30-Kilometer-Sicherheitszone gab es etwa 48.000 Haushalte. Die Menschen waren wegen des AKW-Unfalls aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen oder in den Häusern zu bleiben. Über die 20-Kilometer-Evakuierungszone hinaus waren einige Dörfer gerräumt worden.

Tepco gehört das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima Eins, aus dem seit dem Erdbeben und Tsunami Radioaktivität austritt und die Umgebung verseucht. Unterdessen setzten die Arbeiter ihre Bemühungen fort, die Unglücksreaktoren unter Kontrolle zu bringen.

Atomunfall in Japan: Antworten auf die wichtigsten Fragen

Unklar ist noch immer, ob das Land eine Sondersteuer zur Finanzierung der von Tsunami und Erdbeben zerstörten Gebiete einführen will. „Die Regierung würde sich die endgültige Entscheidung vorbehalten“, sagte Regierungssprecher Yukio Edano am Freitag in Tokio. Eine von der Regierung einberufene Expertenrunde hatte am Donnerstag die Einführung der Steuer empfohlen. Es sei allgemein anerkannt, dass der Wiederaufbau eine riesige Menge Geld kosten werde, sagte Edano. Lebensversicherer beziffern laut Nachrichtenagentur Kyodo ihrer Zahlungen infolge der Naturkatastrophe inzwischen auf 200 Milliarden Yen (rund 1,65 Mrd. Euro).

Unterdessen versuchen Tepco-Arbeiter weiter, durch Stickstoffzugaben erneute Wasserstoffexplosionen in Reaktor 1 zu verhindern. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde soll in Kürze auch in die beiden anderen havarierten Reaktoren Stickstoff eingefüllt werden. Zudem installierten die Arbeiter am Freitag weitere Stahlplatten nahe der Meerwasserzufuhr des Reaktors 2, wie Kyodo meldete. Tepco wolle Sandsäcke mit dem Mineral Zeolith, das radioaktives Material absorbiert, nahe der Anlage ins Meer werfen, um die radioaktive Verseuchung des Meeres zu verringern, hieß es.

Trotz aller Maßnahmen nimmt die Verseuchung des Grundwassers im direkten Umfeld des havarierten Kraftwerks weiter zu. Die Konzentrationen von radioaktivem Jod und Cäsium im Grundwasser haben in einer Woche mehrere Dutzendmal zugenommen, teilte Tepco mit. Nach neuesten Erkenntnissen seien die Konzentrationen von Jod-131 von 72 auf 400 Becquerel und von Cäsium-134 von 1,4 auf bis zu 53 Becquerel angestiegen. Aussagen über Gefahren für die Gesundheit sind mit diesen Angaben jedoch nicht möglich.

Ines-Skala hilft bei Bewertung von atomaren Ereignissen

Nach Einschätzung von Experten, haben sich in den Atomruinen nur kleine Mengen geschmolzener Brennstoff am Boden der Druckkessel angesammelt. Demnach hat der geschmolzene Brennstoff in den havarierten Reaktoren 1 bis 3 die Form von Körnern angenommen und liegt bei relativ niedrigen Temperaturen am Boden. Die Experten der Atomic Energy Society of Japan gehen daher nicht davon aus, dass sich am Kesselboden bereits umfangreiche Mengen an Brennstoff an gesammelt hat. Große Mengen bergen die Gefahr, dass sie die Reaktorgehäuse beschädigen und zu großen radioaktiven Lecks führen könnten. Dies schließe die Möglichkeit so gut wie aus, dass zu einer Kernreaktion kommt, hieß es. (dpa)

Quelle

Zwar nicht ganz richtig,aber trotzdem zu wenig.
Selbst wenn jede Person 8.000.-€ bekommt,kann er sich ein Zelt kaufen und warten bis er stirbt.Denn Rest braucht er nämlich für die Beerdigung.

No
Andy
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 35970
Anmeldedatum : 03.04.11

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten