Ähnliche Themen
Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Die Heimatschutzarchitektur
Gestern um 12:05 am von checker

» Erwin Anton Gutkind
Sa Okt 21, 2017 11:59 pm von checker

» Die Gottbegnadeten-Liste
Sa Okt 21, 2017 11:52 pm von checker

» Das Neue Bauen
Sa Okt 21, 2017 11:38 pm von checker

» Friedrich Ernst Dorn
Mo Okt 16, 2017 9:17 am von Andy

» **** Platin ****
Mo Okt 16, 2017 9:11 am von Andy

» Der Aufruf der Kulturschaffenden
Mo Okt 16, 2017 9:02 am von Andy

» Harry Rosenthal
Mo Okt 16, 2017 8:54 am von Andy

»  BASF-Rückruf - Krebserregender Stoff in Matratzen gelandet?
Fr Okt 13, 2017 9:51 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Oktober 2017
MoDiMiDoFrSaSo
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Kalender Kalender


Die Piper PA-18 Super Cub

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Piper PA-18 Super Cub

Beitrag  checker am Fr Sep 16, 2016 6:41 am

Die Piper PA-18 Super Cub ist ein ursprünglich militärisches Schul- und Aufklärungsflugzeug des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Piper Aircraft Corporation, welches ab dem Jahr 1949 in Serie hergestellt wurde. Sie ist der Nachfolger der Piper J-3, ist wie diese ein Spornradflugzeug und sieht dieser auch recht ähnlich, obwohl die Konstruktion stark von dem Vorgänger abweicht. Der Erstflug fand am 23. November 1949 statt.[2]


PA-18-150 „Super Cub“ vor Bathurst Inlet
Typ: Schulflugzeug
Entwurfsland: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Hersteller: Piper Aircraft Corporation
Erstflug: 23. November 1949
Indienststellung: 1949
Produktionszeit:

1949 bis 1983
1988 bis 1994

Stückzahl: 10.326[1]


Ursprünglich war sie für eine Ausschreibung der US Army als Piper PA-19 aus der PA-11 „Cub Special“ entwickelt worden. Sie absolvierte ihren Erstflug Ende Januar 1949. Von der PA-19 wurden drei Stück gebaut, bevor sie für die darauf folgende Serienproduktion – als identische Konstruktion – in PA-18 umbenannt wurde.[3]

Nach der Schließung des Werks in Lock Haven im Jahre 1984 wurde die PA-18 ab 1987 wieder in Vero Beach gebaut. Um den lohnintensiven Zusammenbau zu vermeiden, wurde die PA-18 zuletzt nur noch als Bausatz gefertigt.

Mit über 40.000 gebauten Flugzeugen sind die Piper-Cub-Modelle in ihrer Klasse die meistgebauten Flugzeuge weltweit.

Konstruktion

Die Tragflügel bestehen einschließlich der Spanten aus Aluprofilen. Der Rumpf wurde gegenüber der J-3 verstärkt und so den höheren Belastungen angepasst.

Das zweisitzige Flugzeug wurde in verschiedenen Motorisierungen ausgeliefert, ursprünglich mit dem Continental C-90 als „PA-18-95 Cub“. Später entstanden auch Varianten mit Lycoming-Motoren von 105-150 PS. Die Modelle mit über 125 PS verfügten über Landeklappen und ein vergrößertes Leitwerk.

Die ursprüngliche PA-18 besaß noch keine eigene Stromversorgung. Lediglich über einen kleinen, von einem Propeller am Fahrwerk angetriebenen Generator konnte der nötige Strom für das Funkgerät gewonnen werden. Später wurden oft Generatoren und Batterien nachgerüstet, wodurch die PA-18 mit einem elektrischen Starter in Gang gesetzt werden konnte.
Nutzung

Bei der US Army trug die „Super Cub“ in dem von 1942 bis 1962 gültigen System die Bezeichnungen L-18 und L-21. Die Unterschiede zwischen L-18 und L-21:

Die L-21 verfügte über Landeklappen
Motoren: die L-18 wurde von einem Continental C-90 angetrieben, die L-21 von einem Lycoming O-290
die L-18 hatte einen Tank im linken Flügel, die L-21 je einen auf beiden Seiten.[4]

Allerdings entstanden später Mischformen, wenn z. B. Tragflächen einer L-21 an eine L-18 montiert wurden und diese somit über Landeklappen und zwei Tanks verfügte.

Großer Beliebtheit erfreute sich das Flugzeug beim europäischen Militär; es war ein kostengünstiges Flugzeug zur Pilotenausbildung. Zahlreiche Flugzeuge wurden nach Europa, hauptsächlich Benelux und Deutschland, verschifft. Die PA-18-Schulflugzeuge der Bundeswehr waren mit Kupplungen für den Segelflugzeugschlepp ausgestattet. Die L-18C (PA-18) wurden von 1956 bis 1978 / März 1980 bei der Bundeswehr eingesetzt. Die Luftwaffe erhielt 39 Maschinen sowie eine beschädigte aus USAF-Beständen.

Die PA-18 erfreut sich noch heute großer Beliebtheit. So trifft man auf vielen kleineren Flugplätzen in Europa Cubs und Super Cubs an. Weit verbreitet sind hier die Varianten PA-18-95 und PA-18-150 (150 PS). Bekannt geworden ist die PA-18 in Deutschland auch durch die Flugzeuge der Burda-Staffel in den 1960er-Jahren.

Seit Februar 2011 ist auch der Anbau von elektrohydraulischen Ski an die Super Cub vom Luftfahrtbundesamt zugelassen. Mit eingezogenen Ski hat sie immer noch eine ausreichende Bodenfreiheit, um von Grasplätzen zu operieren.
Militärische Nutzer

Belgien Belgien
Deutschland Deutschland
Iran Iran
Israel Israel
Italien Italien
Niederlande Niederlande
Nicaragua Nicaragua
Japan Japan
Norwegen Norwegen
Österreich Österreich
Portugal Portugal
Schweden Schweden
Schweiz Schweiz: 6[5]
Türkei Türkei
Uganda Uganda
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Technische Daten
PA-18-95 PA-18-125 PA-18-150
Hersteller: Piper Aircraft Corporation Lock Haven USA
Typ: Schulterdecker Piper PA-18 „Super Cub“
Motor: Continental C-90 mit 90 PS Lycoming O-290 mit 125 PS Lycoming O-320-A2A mit 152 PS
Max. Flughöhe: 4572 m/15000 ft 5944 m/19500 ft 5791 m/19000 ft
Leergewicht: 381 kg 383 kg
Startgewicht: 590 kg 680 kg
Reisegeschwindigkeit: 161 km/h (87 kt) 176 km/h (95 kt) 185 km/h (100 kt)
Steuerung: Steuerknüppel
Siehe auch

Liste von Flugzeugtypen
Liste von Luftfahrzeugen der Bundeswehr


Quelle
avatar
checker
Moderator
Moderator

Anzahl der Beiträge : 32513
Anmeldedatum : 03.04.11
Ort : Braunschweig

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten