Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Neueste Themen
» Die Regionalpolitik der EU.
Gestern um 11:10 pm von Andy

» SUBARU XV 2018
Gestern um 11:08 pm von Andy

» Die 8 größten Automatik-Irrtümer
Gestern um 11:05 pm von Andy

» VW ID Buzz
Gestern um 11:00 pm von Andy

» Mercedes Benz Concept EQA
Gestern um 10:58 pm von Andy

» Der bunte Kiosk der Presselandschaft
Gestern um 10:40 pm von Andy

» Kurzdoku - Pfannen
Gestern um 10:34 pm von Andy

» Abgetauchte Ex-Terroristen - Wie lebt man im Untergrund?
Gestern um 10:29 pm von Andy

» Diese 12 gefährlichen Android-Apps solltest du sofort löschen
Gestern um 10:17 pm von Andy

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Mai 2018
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Kalender Kalender


Die Ikonologie

Nach unten

Die Ikonologie

Beitrag  Andy am Sa Nov 12, 2016 8:07 pm

Als Ikonologie (zu altgriechisch εἰκών eikōn „Bild“ und λόγος lógos „Lehre“) bezeichnet man eine in den 1920er und 1930er-Jahren entstandene Forschungsrichtung der Kunstgeschichte, die in Ergänzung zur wertindifferenten Methode der Formanalyse und der Ikonografie die symbolischen Formen eines Kunstwerks deutet.

Die ikonologische Methodik wurde erstmals von Aby Warburg in seiner Straßburger Dissertation von 1892 über zwei Bilder Botticellis angewandt. Den Begriff ikonologische Analyse für seine Arbeitsweise benutzte er zum ersten Mal in seinem Vortrag über die Monatsbilder im Palazzo Schifanoia in Ferrara, wo es ihm gelang, das komplexe astrologische Bildprogramm der Fresken zu entschlüsseln. Die Methode wurde zunächst von der sog. Warburg-Schule, zu der Warburgs Schüler und Mitarbeiter gehörten, wie Gertrud Bing, Fritz Saxl, Walter Solmitz, Edgar Wind und Rudolf Wittkower, angewendet.

Erwin Panofsky entwickelte die Ikonologie 1939 weiter zu einem Dreistufenschema der Interpretation:

präikonografische Analyse, Semantik: Was ist dargestellt
ikonografische Analyse, Syntax: Wie ist es dargestellt und
ikonologische Interpretation, Pragmatik: Was bedeutet es

Dabei unterscheidet Panofsky drei Ebenen:

Phänomensinn,
Bedeutungssinn und
Dokumentsinn.

Die ikonologische Methode ist über die Kunstgeschichte hinaus ein wichtiges Analyseinstrument in der Geschichts- und Kulturwissenschaft. [1] In jüngerer Zeit findet die Methode auch Anwendung in der Kommunikationswissenschaft. [2]

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 23039
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten