Suchen
 
 

Ergebnisse in:
 


Rechercher Fortgeschrittene Suche

Die neuesten Themen
» Hans Seidel Stiftung - Banziana 2017
Sa Jun 17, 2017 11:20 pm von Andy

» Volkspolizist Fritz Fehrmann oder Tod unter dem Fallbeil
Sa Jun 17, 2017 10:54 pm von Andy

» Der Deutsche Einzelhandelstag
Sa Jun 17, 2017 10:32 pm von Andy

» Stern Combo Meissen
Sa Jun 17, 2017 10:13 pm von Andy

» Die Kulturanthropologie
Sa Mai 27, 2017 10:48 pm von checker

» Adolf Grimme
Sa Mai 27, 2017 10:39 pm von checker

» Die Anthropologie
Sa Mai 27, 2017 10:31 pm von checker

» Das 14-Punkte-Programm
Sa Mai 27, 2017 10:22 pm von checker

» Der Londoner Vertrag 1915
Sa Mai 27, 2017 10:05 pm von checker

Navigation
 Portal
 Index
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Partner
free forum
Juni 2017
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Kalender Kalender


Die Ikonologie

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Die Ikonologie

Beitrag  Andy am Sa Nov 12, 2016 8:07 pm

Als Ikonologie (zu altgriechisch εἰκών eikōn „Bild“ und λόγος lógos „Lehre“) bezeichnet man eine in den 1920er und 1930er-Jahren entstandene Forschungsrichtung der Kunstgeschichte, die in Ergänzung zur wertindifferenten Methode der Formanalyse und der Ikonografie die symbolischen Formen eines Kunstwerks deutet.

Die ikonologische Methodik wurde erstmals von Aby Warburg in seiner Straßburger Dissertation von 1892 über zwei Bilder Botticellis angewandt. Den Begriff ikonologische Analyse für seine Arbeitsweise benutzte er zum ersten Mal in seinem Vortrag über die Monatsbilder im Palazzo Schifanoia in Ferrara, wo es ihm gelang, das komplexe astrologische Bildprogramm der Fresken zu entschlüsseln. Die Methode wurde zunächst von der sog. Warburg-Schule, zu der Warburgs Schüler und Mitarbeiter gehörten, wie Gertrud Bing, Fritz Saxl, Walter Solmitz, Edgar Wind und Rudolf Wittkower, angewendet.

Erwin Panofsky entwickelte die Ikonologie 1939 weiter zu einem Dreistufenschema der Interpretation:

präikonografische Analyse, Semantik: Was ist dargestellt
ikonografische Analyse, Syntax: Wie ist es dargestellt und
ikonologische Interpretation, Pragmatik: Was bedeutet es

Dabei unterscheidet Panofsky drei Ebenen:

Phänomensinn,
Bedeutungssinn und
Dokumentsinn.

Die ikonologische Methode ist über die Kunstgeschichte hinaus ein wichtiges Analyseinstrument in der Geschichts- und Kulturwissenschaft. [1] In jüngerer Zeit findet die Methode auch Anwendung in der Kommunikationswissenschaft. [2]

Quelle
avatar
Andy
Admin

Anzahl der Beiträge : 22243
Anmeldedatum : 03.04.11

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten