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Karin Orth

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Karin Orth

Beitrag  checker am Di Nov 29, 2016 12:03 pm

Karin Orth (* 1963 in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Historikerin.

Leben

Orth studierte von 1984 bis 1989 an den Universitäten Frankfurt am Main und Berlin Mittlere und Neuere Geschichte, Politologie sowie Soziologie. Danach arbeitete sie von 1990 bis 1993 als wissenschaftliche Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Rahmen eines Befragungsprojektes zu den Lebensgeschichten KZ-Überlebender. Von 1994 bis 1997 an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und 1998 am dortigen Institut für Sozialforschung tätig. Nach ihrer Promotion war sie bis 1998/99 Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg.

Von 1998 bis 2008 war sie wissenschaftliche Assistentin und danach Angestellte am Historischen Seminar der Universität Freiburg. Von 2008 bis 2010 war sie zwischenzeitlich als Geschäftsführerin der Internationalen Graduiertenakademie der Universität Freiburg tätig und kehrte danach auf ihre Arbeitsstelle zurück. Orth lebt in Freiburg im Breisgau.
Wirken

Ihre Veröffentlichungen konzentrieren sich auf die Täterforschung zum Nationalsozialismus. 1999 publizierte sie Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager.
Weitere Publikationen

„Nur weiblichen Besuch“: Dienstbotinnen in Berlin 1890 - 1914, Campus, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-593-34984-1 (= Campus Forschung, Band 708).
Die Kommandanten der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Und: Mängel der Lagerstatistiken. In: Ulrich Herbert, Karin Orth, Christoph Dieckmann (als Mitherausgeberin): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager: Entwicklung und Struktur. 1998, Seiten 168-192. ISBN 978-3-596-15516-3 (2002)
Das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Eine politische Organisationsgeschichte. Hamburger Edition, Hamburg 1999 (ISBN 978-3-930908-52-3) bzw. Pendo, 2002. 369 Seiten. ISBN 978-3-85842-450-1 (Rezension von Peter Witte für Newsletter – Informationen des Fritz Bauer Instituts · Nr. 18 · Frühjahr 2000)
Die Konzentrationslager-SS. Sozialstrukturelle Analysen und biographische Studien. Wallstein, Göttingen, 2000; bzw. dtv, 2004, 336 Seiten. ISBN 3-8924-4380-7 (Rezension von Christian Scharnefsky für hsozkult.geschichte.hu-berlin.de vom 17. Mai 2001)
Die Historiografie der Konzentrationslager und die neuere KZ-Forschung. In: Archiv für Sozialgeschichte 47, 2007:579-598 (Überblick zur Literatur über Konzentrationslager als Forschungsgegenstand bis 2006; Desiderata werden formuliert)


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