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Vor dem JobCenter sind alle gleich

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Beitrag  checker Di Nov 29, 2011 10:17 pm

Anders als die oft nur auf einem Auge blinde Justitia macht die Bundesagentur in der Behandlung ihrer „Kunden“ ebenso wie bei unsinnigen Umschulungsmaßnahmen keine Unterschiede, wie der folgende Brief eines mir bekannten 50jährigen Politikwissenschaftlers mit Doktortitel zeigt.

Er zeigt aber auch, dass von Hartz IV nicht nur „bildungsferne Schichten“ betroffen sind, wie die Medien in ihren Diffamierungskampagnen uns immer wieder weismachen wollen.

„Hallo Werner,

ich möchte dir einmal etwas beschreiben, was mir am vergangenen Freitag in meinem derzeit häufigsten Aufenthaltsort, dem Jobcenter in der Müllerstraße (Anm.: Das Team für Akademische Berufe des Jobcenters Berlin-Mitte sitzt nicht in der Sickingenstraße), weil mein „Kundenberater“ mich wohl „so gern sehen“ will, passiert ist:

Ich hatte an diesem Tag, an dem um Punkt 12:00 Uhr mittags eigentlich geschlossen wird, also genau zu diesem Zeitpunkt, einen Termin beim „Kundenberater“ – wir Arbeitslosen sind ja bei der ARGE als „Kunden“ eingetragen.
Ich trat pünktlich um 12:00 Uhr in das Haus und sofort baut sich ein – offenbar übereifriger – Pförtner vor mir auf und wollte mich nicht hinein lassen.
Er sagte: „Sie kommen hier nicht rein, wir schließen!“.
Ich entgegnete (noch freundlich), „Ich habe aber einen Termin bei Herrn ‘Müllermeierschmidt‘ (Name geändert).“
Er wieder (etwas lauter): „Das interessiert mich doch nicht, Sie gehen raus, ich lasse Sie nicht hier rein.“
Ich (auch etwas lauter): „Das sollte Sie interessieren, ich habe einen Termin und den muss und will ich wahrnehmen.“
Er (im „schönen deutschen Reichs-Kasernenhofton“): „Sie gehen jetzt raus!!“
Ich dann: „Das werden wir mal sehen!! Ich habe einen Termin, den muss und werde ich jetzt wahrnehmen.“
Dann wurde dieser übereifrige Mensch abgelenkt von jemandem an der inzwischen verschlossenen Eingangstür und ich schlüpfte einfach an ihm vorbei.
So, und das schilderte ich meinem „Kundenberater“ und der sagte lapidar, „Na, Sie sind doch auch später als zu unserem verabredeten Termin hier. Es ist nach 12:00 Uhr und der Pförtner ist somit im Recht.“
Na toll, ich entgegnete: „Wenn er mich nicht 5 Minuten und/oder mehr aufgehalten hätte, dann wäre ich um Punkt 12:00 hier gewesen.“
Er wieder: „Wissen Sie was? Gehen Sie in die dritte Etage und schreien sie dort ihren Ärger heraus. Dann geht es Ihnen vielleicht besser. Sie können sich ja darüber beschweren bei der Gruppenleitung.“ Er schilderte mir den anschließenden bürokratischen Weg dessen.

Es kommt aber „noch besser“, denn der Grund für meine häufigen Termine bei der ARGE ist folgender: Da ich mich inzwischen fünf Jahre erfolglos bewerbe, wolle und müsse die ARGE nun den Druck erhöhen, so der „Kundenberater“. Da es in meinem Bereich (ich habe abgeschlossene Studien in Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaften mit anschließend abgeschlossener Promotion – einschließlich eigener Fußnotensetzung), nichts gäbe für mich, müsse ich mich umschulen lassen.
Der einzige Beruf dafür wäre im Buchhaltungsbereich. Toll, dachte ich so bei mir, da bin ich dann „Dr. Buchhalter“, aber wenigstens auch nicht mehr „Dr. Sozialschmarotzer“.
Falls ich diesbezüglich andere Vorschläge hätte, dann könne ich diese selbstverständlich einbringen, so mein „Kundenberater“, aber ich müsse eben dafür sorgen, dass ich einen Arbeitsplatz bekäme, damit eine Umschulung gefördert werden könne.
Noch Fragen?

=20153&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=fe44358c7b]Quelle

Alleine schon der begriff Kunde i8m Jobcenter ist ein Hohn.
Bei jeder anderen Firma, wäre der Vertrag hinfällig.
Schadensersatzanspruch vor einem ordentlichen Gericht und natürlich würde man diese Firma nicht mehr in Anspruch nehmen und genau da liegt der Hund vergraben.
Die Gerichte schauen mit behaarlicher Gelassenheit hinweg.
Jede klage bleibt so gut wie Erfolglos, warum?
Wo kein Gesetz, da kein Kläger und natürlich kein Schuldiger.
Im Jobcenter sind aqlle Kunden gleich,manche sind aber gleicher!
Der Lieblingskunde im Jobcenter ist dieser der alles unterschreibt,brav in jede noch so Schwachsinnige Maßnahme läuft, sich bescheißen und Betrügen lässt,am besten er sagt noch höfflich danke für die Sanktionen.
Der andere Kunde ist dagegen eine Last, er hat sich weiter entwickelt, kennt sich mit Recht und Rechtsprechung aus und fragt nach.
Widerliche diese Leute, wollen arbeiten, berufen sich auf Rechte die sie nicht mehr haben und stellen unangenehme Fragen.
Diese Leute müssen mit aller Gewalt und sei es mit der sogenannten Staatsgewalt in die Schranken gewiesen werden.
Verfolgung durch Justiz und Behörden und natürlich durch sogenannte Volksvertreter, die diesem Gesetzt treu dienen bis in den Tod.
Inzwischen wurde bekannt das die ARGEN- Jobcenter eigene Prügelkommandos betreiben, die notfalls mit Gewalt davon abhalten sich einer Beschäftigung zu widmen, oder gar versuchen mit Arbeit aus dem Sklavensystem zu entkommen.
Arbeitsverbote, Fahrerlaubnisentzüge, Denunzierungen in Schriftform, Beleidigungen und Mobbing gehören zu üblichen angewandten Methoden.
Verwaltungsakte ohne jeglichen Sinn und Verstand, wo ein normaler Arbeiter der Sich nicht Verwaltungstechnisch geschult hat, kaum mit klar kommt.
Wenn das nicht ausreicht findet sich noch irgendein Alkoholkranken,der für eine Flasche Schnaps dazu übereden lässt, stänkereien anzuzetteln.
Die Anzahl deren die inzwischen durch diesen Terror krank geworden ist und dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu verfügung stehen ist um ein vielfaches gestiegen.
Zumindest die Ärzte machen dann noch ein gutes Geschäft und natürlich die Pharmaindustrie.
Das Wort Kunde im Jobcenter, ein Hohn, dass wäre als wenn man die Insassen der Konzentrationslager auch als Kunden bezeichnen würde.Zumindest wird hier nach den gleichen Regeln die Wirtschaftlichkeit des Menschen berechnet.
Die Jobcenter geben mehr Geld aus um Mobbing und Terror zu betreiben,als wirklich Eingliederung in den Arbeitsmarkt vorzunehmen und das wirklich schlimme daran ist,dass die Gesellschaft, die sogenannten Behörden,Ämter,Justiz das ganze mittragen.
Wie gut das man später wie üblich sagen kann,ach das wußten wir ja gar nicht.
In einer Welt der Managments, wird eben verwaltet, getrickst, beschummelt und gelogen, so wie es uns die Geschichte lehrt.
Demnächt nennt der Metzger das Schlachtvieh Kunde und sich selbst Ernährungsmanager.

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