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Zahl der Zeitarbeiter steigt auf Rekordhoch

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Zahl der Zeitarbeiter steigt auf Rekordhoch Empty Zahl der Zeitarbeiter steigt auf Rekordhoch

Beitrag  checker Fr Jan 20, 2012 8:46 pm

Hälfte der Jobs endet nach drei Monaten

Zeitarbeit ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Die Zahl der Zeitarbeiter hat im vorigen Jahr mit 910 000 ein Rekordhoch erreicht und sich der Millionengrenze genähert. Das waren nach den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 30. Juni rund 103 000 oder fast 13 Prozent mehr als ein Jahr davor. Ein Drittel der Leiharbeiter war als Hilfspersonal tätig. Zudem erwies sich die Hälfte der Jobs mit einer Dauer von weniger als drei Monaten als kurzlebig.

"Die Zahlen zeigen, dass sich die Zweiteilung des Arbeitsmarktes weiter fortsetzt und die Zahl derjenigen zunimmt, die nur prekäre Arbeit finden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Nach Einschätzung der Arbeitgeber könnte der Beschäftigungshöchststand damit schon erreicht sein. Der Großteil der Zeitarbeitsfirmen rechne mit einer Stagnation der Beschäftigtenzahlen auf hohem Niveau, hieß es beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ).

In der Politik ist die Leiharbeit umstritten. Vor allem bei Gewerkschaften hat sie einen schlechten Ruf, weil Leiharbeiter zumeist schlechter bezahlt werden als Stammbelegschaften. Zudem handelt es sich um unsichere Beschäftigungsverhältnisse. Sie sind häufig von kurzer Dauer: Von den 569 000 im ersten Halbjahr 2011 beendeten Leiharbeitjobs dauerte die Hälfte weniger als drei Monate, wie aus der Analyse der Arbeitagentur hervorgeht.

Die IG Metall sieht in der Leiharbeit eine wachsende Bedrohung für die Lohnhöhe. Deutschland benötige eine ausbalancierte Wirtschaftsentwicklung, sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber in Frankfurt. "Mit dem ausufernden Niedriglohnsektor kann das nicht gelingen." Das bremse jede wirtschaftliche Dynamik und sei Ursache für eine schwache Lohnentwicklung in Deutschland. "Die miserable Vergütung bei prekärer Beschäftigung frisst gewissermaßen unsere tarifvertraglichen Lohnerhöhungen auf", kritisierte Huber. Die IG Metall will im Februar mit dem IGZ und dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) Tarifverhandlungen aufnehmen. Themen seien unter anderem Branchenzuschläge und Einsatzzulagen für Leiharbeiter in der Metall- und Elektroindustrie.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bedrängt die Branche, zwischen den Tarifpartnern eine Regelung zu finden, die sicherstellt, dass Leiharbeiter ab einem gewissen Zeitpunkt den gleichen Lohn erhalten wie Stammbeschäftigte des Betriebes, an den sie entliehen sind. Wenn der Branche eine Einigung in den ersten drei Monaten dieses Jahres nicht gelingt, will die Ministerin eine Kommission einsetzen. Seit Jahresanfang gilt für die Branche bundesweit auch ein Mindestlohn.

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