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Gedrosseltes High-Speed-Internet: Telekom beerdigt DSL-Flatrate

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Beitrag  Andy Mo Apr 22, 2013 8:40 pm

In Mobilfunkverträgen ist es längst die Regel, dass nach einem gewissen Datenkontingent Schluss ist mit High-Speed-Internet. Nun hat die Telekom bestätigt, dass auch DSL-Flatrates künftig nach Überschreiten eines bestimmten Datenvolumens gedrosselt werden. Ab 2. Mai wird es neue Call&Surf- und Entertain-Verträge geben, die - abhängig vom gebuchten Paket - ein begrenztes Datenvolumen enthalten.

Wer viel im Internet surft, hat bei der Deutschen Telekom bald schlechte Karten: Die Kunden werden künftig nur noch bis zu einem bestimmten Datenvolumen schnell im Internet surfen können. Wer dann wieder flott unterwegs sein will, muss extra zahlen.
Wie bei Handyverträgen mit Internetpauschale solle in Zukunft auch für schnelles Surfen im Festnetz das Datenvolumen begrenzt werden, teilte die Telekom am Montag in Bonn mit. Sie begründete die Einführung der Datenvolumengrenze mit dem raschen Wachstum des Datenverkehrs im Internet. Das Datenvolumen nehme „rapide“ zu, weswegen der Konzern in Datenleitungen investieren müsse. „Immer höhere Bandbreiten lassen sich nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren“, erklärte der Konzern.

Die Einführung der Geschwindigkeitsgrenze werde zunächst rein vertraglich bei neuen Vertragsabschlüssen ab Mai umgesetzt, teilte die Telekom mit. Technisch gehe der Konzern davon aus, dass die Volumengrenzen „nicht vor 2016“ kommen werden. Werde künftig die Volumengrenze erreicht, werde die Geschwindigkeit des Internetanschlusses gedrosselt.

Datenverkehr wird sich bis 2016 vervierfachen
Wann die Geschwindigkeitsgrenze tatsächlich komme, hänge von der Entwicklung des Datenverkehrs ab. Bis 2016 wird sich der Datenverkehr nach Einschätzung von Experten vervierfachen. Bestehende Verträge seien von den Änderungen nicht betroffen, betonte die Telekom.

Künftig werde es Viel-Surfern möglich sein, mehr Volumen für schnelles Surfen hinzubuchen zu können, teilte die Telekom mit. Bei Anschlüssen, bei denen auch die Telefongespräche über die Internetleitung laufen, werde das hierfür verbrauchte Datenvolumen nicht einberechnet. Gleiches gelte für Kunden, die bei der Telekom Fernsehen über die Internetleitung unter dem Namen „Entertain“ beziehen.

Nutzerverhalten entscheidet über neue Tarife
Im Schnitt verbrauchten Kunden heute monatlich 15 bis 20 Gigabyte Datenvolumen, teilte die Telekom mit. Künftig werde das geringste in Tarifen enthaltene Datenvolumen 75 Gigabyte betragen. Neben dem Surfen im Internet und dem Bearbeiten von E-Mails reiche dieses Volumen dafür aus, zehn Filme in normaler Auflösung und zusätzlich drei in hoher Auflösung herunterzuladen. Daneben könne damit noch 60 Stunden Internetradio gehört werden und für 16 Stunden online gespielt werden. Je nach Leitungsgeschwindigkeit gebe es künftig Verträge mit 75, 200, 300 oder 400 Gigabyte enthaltenem Datenvolumen.

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 Gedrosseltes High-Speed-Internet: Telekom beerdigt DSL-Flatrate Empty Die Abschaffung der Flatrate?

Beitrag  checker Fr Apr 26, 2013 12:09 pm

Die Abschaffung der Flatrate?



Surfen und downloaden so viel man will und das zum Festpreis? Genau das will die Telekom ihren Kunden zukünftig nicht mehr bieten und löst damit vielerorts Empörung aus.
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